Bernhardiner
Eigenschaften
Charakter
Ruhig, geduldig, treu, „gentle giant" — außergewöhnlich nicht aggressiv für einen Riesen. Ikonischer Alpenrettungshund des Hospizes auf dem Grossen Sankt Bernhard (17.-20. Jahrhundert). „Barry" rettete 40+ Leben. Sabbert reichlich. Moderate Bewegung (kein Sprint). Geeignet für Familien mit Kindern.
Ernährung
Spezifisches „Giant Breed"-Trockenfutter, 600-900 g/Tag in 2-3 Mahlzeiten (niemals nur eine — Risiko einer tödlichen Magendrehung). 22-26 % Eiweiß, 12-15 % Fett, kontrolliertes Ca/P 1,2-1,4:1. 4-6 Liter Wasser/Tag. KEINE Bewegung 1h vor/nach den Mahlzeiten. Monatliche Futterkosten 80-150 €.
Der Bernhardiner (französisch Saint-Bernard, italienisch San Bernardo) ist eine Riesenhunderasse, FCI Gruppe 2 Sektion 2.2 „Berg-Typ", ursprünglich aus den Schweizer Alpen, speziell vom Grossen Sankt Bernhardpass (2.469 m ü. M., schweizerisch-italienische Grenze). Er ist einer der ikonischsten Hunde der Welt, legendär für die alpine Rettungsarbeit, die über 3 Jahrhunderte (von 1700 bis 1950) im Hospiz auf dem Grossen Sankt Bernhard, einem Augustinerkloster, das 1050 n. Chr. von Bernhard von Menthon zur Unterstützung der Pilger gegründet wurde, die die Alpen überquerten, geleistet wurde. Außergewöhnliche Abmessungen: Schulterhöhe 70-90 cm, Gewicht 64-90 kg (Rekord „Benedictine": 167 kg im Jahr 1981, der schwerste je dokumentierte Hund!). Es gibt zwei Felltypen: kurzhaarig (Original, besser geeignet für die Bergarbeit — das lange Fell bedeckte sich mit Eis) und langhaarig (im 19. Jahrhundert entwickelt, heute häufiger). Der berühmte „Barry der Menschenretter", der zwischen 1800 und 1814 im Hospiz lebte, gilt als der berühmteste Rettungshund der Geschichte: Er rettete über 40 Menschenleben, hauptsächlich Lawinenopfer. Das legendäre „Brandyfass um den Hals" ist eigentlich ein künstlerischer Mythos: Es entstand aus dem Gemälde „Alpine Mastiffs Reanimating a Distressed Traveler" von Edwin Landseer (1820); echte Hunde trugen es nie. Erhaltungsstatus: beliebte Haushunderasse, FCI seit 1888 anerkannt. Lebenserwartung: 8-10 Jahre (relativ kurz aufgrund der großen Größe). Offizielles Nationalsymbol der Schweiz.
Klassifikation und Kategorie
Der Bernhardiner gehört zu Canis lupus familiaris. Die FCI-Klassifikation ist Gruppe 2 — Pinscher und Schnauzer Typ, Molossoide, Schweizer Sennenhunde und andere Rassen, Sektion 2.2 — Molossoide, Berg-Typ. Offizieller FCI-Standard Nr. 61 (Schweiz als Ursprungsland, anerkannt 1888). Der AKC klassifiziert ihn in der „Working Group", anerkannt seit 1885. Der britische Kennel Club klassifiziert ihn ebenfalls als „Working Group".
Die historischen Ursprünge sind sehr alt. Die im Hospiz verwendeten Hunde stammen aus einer Kreuzung zwischen:
- Tibetischer Dogge, eingeführt in Europa durch die Römer als Kampfhund (genannt „Alpine Mastiffs")
- Berghund des alpinen Typs, lokal
- Wahrscheinlich Neufundländer (im 19. Jahrhundert eingeführt, um die Rasse zu „beleben", nachdem eine Lawine von 1816-17 fast alle Hunde des Hospizes tötete)
Die ersten Hunde im Hospiz auf dem Grossen Sankt Bernhard sind um 1660 dokumentiert. Die Klosterarchive zeichnen Gemälde von Hunden des „alpin-molossoiden Typs" ab 1695 auf. Die Rasse wurde 1884 formal durch den Schweizer Bernhardiner-Club kodifiziert. Der erste Standard wurde 1887 veröffentlicht. Der Name „Bernhardiner" leitet sich von Bernhard von Menthon (1020-1081), dem Gründermönch des Hospizes, ab.
Die morphologischen Parameter sind: Schulterhöhe 70-90 cm (M Minimum 70 cm, W Minimum 65 cm); Gewicht 64-90 kg (M 75-90 kg, W 64-75 kg). Der FCI-Standard schreibt keine maximale Gewichtsgrenze vor — moderne Ausstellungsexemplare können 100-120 kg wiegen. Absoluter Rekord: „Benedictine V Schwarzwald Hof" (1981), 167,4 kg — der schwerste je offiziell gewogene Hund. Die Lebenserwartung: 8-10 Jahre (relativ kurz, üblich bei Riesen — mehr Gewicht = schnellere Alterung). Geschlechtsreife: 15-18 Monate. Weibchen bringen Würfe von 6-10 Welpen zur Welt (Rekord 14). Wachstum: Welpen wiegen bei der Geburt 700-900 g, erreichen mit 6 Monaten 50 kg, mit 18-24 Monaten die Erwachsenengröße.
Lebensraum und Verbreitung
Als Haushunderasse ist der Bernhardiner heute weltweit verbreitet. Idealer Lebensraum: Der Bernhardiner gedeiht in kalten und gemäßigten Klimazonen, mit großen Räumen. Geeignet für:
- Häuser mit Garten von mindestens 200 m² (der Innenraum muss für einen Riesenhund angemessen sein)
- Bauernhöfe, Ranches
- Berg- oder Höhengebiete — die Rasse wurde für die Kälte ausgewählt, leidet intensiv unter der Hitze
- Nördlich gemäßigte Klimazonen: Mittel-/Nordeuropa, Kanada, Norden der USA
Der Bernhardiner ist NICHT geeignet für:
- Kleine Wohnungen (Größe und Platzbedarf)
- Warme Klimata (>25°C) — leicht von Hitzeschlägen betroffen
- Inaktive Familien (erfordert tägliche moderate Bewegung)
- Familien ohne Budget für tierärztliche Versorgung (große Größen benötigen Facharztversorgung und höhere Kosten)
Weltpopulation: geschätzt 200.000-300.000 Individuen weltweit (Fédération Cynologique Internationale). Die wichtigsten Zuchtländer sind: Schweiz (Ursprung, ~1.500 Welpen/Jahr), Deutschland (~3.000/Jahr), USA (44. Platz AKC 2023), Russland (~5.000/Jahr — größter Markt). In Italien ist der Bernhardiner eine relativ beliebte Rasse (~500-800 ENCI-Welpen/Jahr). Das „Hospiz auf dem Grossen Sankt Bernhard" in der Schweiz hält weiterhin eine kleine Hundepopulation (~20 Exemplare) für historisch-touristische Zwecke, obwohl die Rettungsarbeit seit 1955 durch Hubschrauber und kleinere Rettungshunde (Deutscher Schäferhund, Labrador) ersetzt wurde. Das Museum „Barryland" in Martigny (Schweiz) feiert die Geschichte der Rasse. Die durchschnittlichen Kosten eines Welpen mit FCI-Pedigree: 1.200-2.500 € (höher für Ausstellungslinien).
Ernährung
Der Bernhardiner ist ein Riesenhund mit besonders hohen Ernährungsbedürfnissen. Die Rasse erfordert eine kontrollierte und ausgewogene Ernährung, um zu vermeiden:
- Zu schnelles Wachstum: Welpen großer Rassen müssen LANGSAM wachsen, um dauerhafte Gelenkprobleme (Hüft-/Ellenbogendysplasie) zu vermeiden
- Fettleibigkeit: Übergewicht beschleunigt den Gelenkverschleiß
- Magendrehung (GDV): hohes Risiko bei Riesenhunden, ohne Operation tödlich
Ernährungsempfehlungen:
- Menge: 600-900 g hochwertiges Trockenfutter pro Tag für einen Erwachsenen (etwa 1 kg für wachsende Welpen)
- Häufigkeit: 2-3 kleine Mahlzeiten/Tag (niemals eine einzige große Mahlzeit — reduziert GDV-Risiko)
- Welpen: 3-4 Mahlzeiten/Tag bis 6 Monate, dann 2-3
- Proteine: 22-26 % (hohe Qualität, keine Übertreibungen)
- Fette: 12-15 %
- Calcium/Phosphor: Verhältnis 1,2-1,4:1, NICHT überschreiten — überschüssiges Calcium verursacht Skelettprobleme bei Riesenwelpen
- „Giant Breed"-spezifisches Trockenfutter: Marken wie Royal Canin Saint Bernard 28, Eukanuba Large Breed, Pro Plan Giant
- Wasser: 4-6 Liter/Tag; ein ständig verfügbarer Behälter erforderlich (sie sabbern viel!)
- Keine Bewegung 1 Stunde vor/nach der Mahlzeit (reduziert GDV)
Futterkosten: Der Bernhardiner ist einer der teuersten Hunde im Unterhalt. Ein Beutel hochwertiges Trockenfutter (15 kg) hält bei einem Erwachsenen etwa 15-18 Tage, monatliche Futterkosten: 80-150 €/Monat.
Körperliche Merkmale
Der Bernhardiner hat eine imposante, kraftvolle, gut proportionierte Struktur. Die Rasse hat zwei offizielle Varietäten:
- Kurzhaariger Bernhardiner (Originalvarietät, „Stockhaar"): dichtes, hartes, anliegendes Fell, Länge 4-5 cm. Es war die bevorzugte Varietät im Hospiz, weil das lange Haar in den Bergen mit Eis und Schnee bedeckt wurde. Heute seltener.
- Langhaariger Bernhardiner („Langstockhaar"): längeres Fell (7-15 cm), leicht gewellt am Körper, mit Fransen an Oberschenkeln/Rückseite. Im 19. Jahrhundert aus Kreuzungen mit Neufundländer entwickelt. Heute häufiger, aber nicht für die Bergarbeit geeignet (bildet Eiszapfen).
Beide Varietäten teilen die typische Farbe:
- Weiß mit braun-roten Flecken („rot-weiß" oder „red & white"): die anerkannteste Variante
- Braun-rot mit weißen Flecken („braun-weiß")
- Immer obligatorisch: weiße Brust, weiße Beine, weißer Schwanz, weiße Schnauze, ein weißes Band um den Hals und in vielen Fällen die „dunkle Maske" (schwarze/dunkle Augen und Ohren)
Der Kopf ist massiv, breit, rund; der Schädel ist breit und leicht gewölbt. Der Stop (Schnauzen-Schädel-Übergang) ist gut markiert. Die Schnauze ist quadratisch, breit, tief. Die Nase ist groß, schwarz. Die Augen sind dunkel (dunkelbraun), mittelgroß, leicht versenkt — freundlicher, intelligenter Ausdruck. Die Ohren sind mittelgroß, hoch, hängend, an der Basis breit, hoch angesetzt. Der Hals ist muskulös, kurz, mit einem üppigen Fell zur „Mähne" (deutlicher bei Männchen).
Der Körper ist massiv, kraftvoll; Brust tief und breit; Rücken gerade, stark; Gliedmaßen robust, muskulös, mit großen Pfoten. Der Schwanz ist lang, schwer, in Ruhe hängend, in Aktion säbelförmig. Die Pfoten sind breit, mit kompakten Zehen, schwarzen oder dunklen Nägeln. Die Bewegung ist langsam, aber kraftvoll: Der Bernhardiner ist NICHT schnell (Höchstgeschwindigkeit 25-30 km/h), aber unglaublich stark und ausdauernd (kann 100-150 kg ziehen, wie ein kleines Pony).
Wichtiges physiologisches Merkmal: Der Bernhardiner sabbert reichlich aufgrund der hängenden Lippen (molossoides Merkmal). Speichel sammelt sich in den Lippenfalten und fällt überall hin — manchmal mit einem Kopfschütteln meterweit geschleudert. Für Besitzer ist es ein wichtiger Aspekt zu akzeptieren. Außerdem sind Gesichts- und Augenfalten anfällig für Infektionen, wenn sie nicht regelmäßig gereinigt werden.
Verhalten und Wissenswertes
Der Bernhardiner ist ein ruhiger, gelassener, geduldiger, treuer, liebevoller Hund. Sein Temperament gilt als eines der besten für Familien mit Kindern: Er ist der klassische „gentle giant" (sanfter Riese). AKC-Bewertung: 5/5 für Liebenswürdigkeit, 5/5 für Kinder, 4/5 für andere Hunde, 3/5 für Fremde (zurückhaltend, aber nicht aggressiv). Energie: 3/5 — benötigt 1-1,5 Stunden moderate Bewegung/Tag (KEIN Sprint, KEIN Rennen, große Gelenke würden geschädigt). Trainierbarkeit: 4/5 — intelligent, eager-to-please, aber langsam zu lernen (geduldige positive Verstärkung erforderlich). Merkmal: NICHT aggressiv — außergewöhnlich unter Riesen. Historisch im Hospiz auf Sanftheit gegenüber verlorenen/verletzten Menschen ausgewählt.
Der Haarausfall ist erheblich (4/5), mit zwei jahreszeitlichen Frühjahrs-/Herbsthäutungen. Bürsten 2-3 Mal/Woche; während der Häutung täglich. Die Pflege umfasst: regelmäßige Reinigung von Augen, Ohren und Gesichtsfalten zur Vermeidung von Infektionen; Zahnreinigung; Krallenschneiden alle 2-3 Wochen.
Berühmte Wissenswertes: „Barry der Menschenretter" ist der berühmteste Bernhardiner der Geschichte. 1800 im Hospiz auf dem Grossen Sankt Bernhard geboren, arbeitete er bis 1812 als Rettungshund. Er rettete über 40 Menschenleben (das berühmteste: ein von einer Lawine mitgerissenes Kind, das Barry auf seinen Schultern zum Kloster trug). Er starb 1814; sein Körper wird heute aufbewahrt und im Naturhistorischen Museum Bern ausgestopft. Eine Statue von Barry steht am Eingang des Hundefriedhofs in Asnières-sur-Seine (Frankreich). Der Name „Barry" wurde später vielen Hunden des Hospizes gegeben, und heute ist der „Barry der Menschenretter" ein Ehrentitel, der dem besten Rettungshund des Jahres verliehen wird.
Der Brandyfass-Mythos ist einer der hartnäckigsten Mythen in der Welt der Hunde. Ursprung: Im Jahr 1820 malte der englische Maler Edwin Landseer „Alpine Mastiffs Reanimating a Distressed Traveler" — er zeigte zwei große Hunde, die einen erfrorenen Reisenden retten, von denen einer ein kleines Brandyfass am Hals trägt. Das Gemälde wurde enorm populär und in kurzer Zeit verbreitete sich der Glaube, dass die Hospiz-Hunde tatsächlich Brandy trugen. In Wirklichkeit: Die Mönche des Hospizes gaben den Rettungshunden NIEMALS Brandy (Alkohol hätte die Unterkühlung beschleunigt und den Reisenden geschädigt!); die Hunde trugen im Allgemeinen einen kleinen Sack mit Schokolade, Brot und Bandagen. Landseers Gemälde war so einflussreich, dass das Fass heute Teil der Rassen-Ikonographie ist, obwohl alle Bernhardiner, die es tragen, dies für Tradition/Folklore, nicht für echten Zweck tun.
Hospiz-Arbeit-Wissenswertes: Die Rettungshunde arbeiteten in Teams von 2-3. Nach einer Lawine benutzten die Hunde ihren außergewöhnlichen Geruchssinn, um die unter dem Schnee Begrabenen (bis zu 3 m Tiefe) zu lokalisieren. Sobald sie das Opfer fanden, grub ein Hund zu ihm, der andere kehrte zum Hospiz zurück, um die Mönche zu rufen. Die Hunde konnten außergewöhnliche Entfernungen in den feindlichsten alpinen Klimata zurücklegen. Es wird geschätzt, dass die Bernhardiner des Hospizes insgesamt über 2.000 Leben zwischen dem 17. und dem 20. Jahrhundert gerettet haben.
„Beethoven" (1992)-Wissenswertes: Die Universal Pictures-Filmkomödie mit einem Bernhardiner namens Beethoven (gespielt von einem Hund namens „Chris", später in den Fortsetzungen ersetzt) ist einer der beliebtesten Filme über die Rasse. Sie erzeugte 7 Fortsetzungen (1993-2014) und verschaffte der Rasse beispiellose Popularität in den 1990er Jahren (vom 30. auf den 18. Platz AKC USA in 3 Jahren). Wie bei anderen Hundefilmen erzeugte sie jedoch auch Impulskäufe, gefolgt von Aussetzungen.
Rotes Kreuz-Wissenswertes: Das Internationale Rote Kreuz (gegründet von Henri Dunant in der Schweiz 1863) verwendete den Bernhardiner in seinen frühen Jahren als Symbol — ein Bernhardinerhund mit einem roten Kreuz um den Hals war bis 1900 das Propagandabild des Schweizerischen Roten Kreuzes.
„Plinius"-Wissenswertes: Der größte je registrierte Bernhardiner war „Major F", ein britisches Exemplar, das 1934 mit 105 cm Schulterhöhe gemessen wurde — größer als ein Fahrrad. Nie offiziell gewogen, geschätzt 110+ kg. „Benedictine V Schwarzwald Hof"-Wissenswertes: Dieses Weibchen wog 1981 in Grand Rapids, USA, 167,4 kg — der schwerste je gewogene Hund laut Guinness-Buch der Rekorde. Namens-Wissenswertes: Die Rasse wurde ursprünglich „Sacro Cane", „Barry-Hund", „Alpine Spaniel", „Alpenmastiff" genannt, bevor sie 1880 zu Ehren des Klosters den Namen „Saint Bernard" annahm. Historische Meilensteine-Wissenswertes: 1816-17 verursachte das „Jahr ohne Sommer" (Tambora-Eruption) schreckliche Winter in den Alpen; eine Lawine 1817 tötete die Mehrheit der Hospizhunde. Die Rasse wurde durch Kreuzung der Überlebenden mit Neufundländer wiederaufgebaut, woraus die modernen Merkmale (längeres Fell, größere Größe) abgeleitet sind. Animationsfilm-Wissenswertes: Die Disney-Figur „Beethoven" aus „101 Dalmatiner" (nein — das ist Beethoven der Filme) und „Oben" (nein — das ist der Golden Retriever). Der Bernhardiner erscheint in „Peter Pan" (Disney 1953) als „Nana" — das Kindermädchen der Darling-Kinder, leicht romanisiert. Nana-Wissenswertes: Tatsächlich war in J.M. Barries Originalroman (1904) die Figur Nana ein Neufundländer, aber Disney änderte sie aus ästhetischen Gründen zu einem Bernhardiner. Langlebigkeits-Wissenswertes: Der Bernhardiner hat, wie alle Riesen, eine relativ kurze Lebensdauer (8-10 Jahre vs 12-14 mittelgroßer Hunde). Dokumentierter Langlebigkeitsrekord: „Bramble" (UK, 2002), ein Bernhardiner, der 16 Jahre 7 Monate lebte — außergewöhnlich für die Rasse. „Saint Bernard Day"-Wissenswertes: Der 22. September, das Fest von Bernhard von Menthon, wird seit 2005 in der Schweiz offiziell als „Bernhardiner-Tag" gefeiert. Sport-Wissenswertes: Der Bernhardiner ist hervorragend im Weight Pulling (Gewichtziehen): Weltrekord in der Riesenkategorie sind 3.500 kg, die über 4,5 m gezogen wurden, von „Hercules" 2002 — entspricht einem kleinen Lastwagen!
Vorteile
- Temperamento eccezionalmente dolce ('gentle giant'), perfetto per famiglie con bambini
- Iconico cane da soccorso alpino, simbolo nazionale svizzero
- Leale, paziente, intelligente
- Straordinariamente forte (può trainare 100-150 kg)
Nachteile
- Aspettativa di vita breve (8-10 anni) tipica dei giganti
- Problemi articolari (displasia anca/gomito) molto comuni
- Sbava abbondantemente — accettazione necessaria
- Necessita spazio, clima fresco e budget elevato (alimentazione 80-150€/mese)



