Fische

Langschnauzen-Korallenwächter

Oxycirrhites typus

Der Langschnauzen-Korallenwächter ist ein kleiner Rifffisch mit langer Schnauze und rot-weißem Schachbrettmuster, der gern zwischen Gorgonien sitzt.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameOxycirrhites typus
Lebensdauer5–7 anni in acquario
GrößeBis etwa 13 cm
Energie3/5

Charakter

Standorttreu, neugierig, territorial gegenüber Artgenossen

Ernährung

Kleine Krebstiere und Plankton

Beschreibung

Der Langschnauzen-Korallenwächter ist ein kleiner Rifffisch mit unverwechselbarem Aussehen. Sein Körper, der etwa 13 cm erreicht, ist von einem dichten Gitter aus roten und weißen Linien in Schachbrettmuster überzogen und endet in einer schlanken, langgestreckten Schnauze, die an einen Schnabel erinnert. Er ist die einzige Art seiner Gattung.

Lebensraum und Verbreitung

Er lebt an tropischen Korallenriffen des Indischen und Pazifischen Ozeans, in Tiefen von etwa 10 bis 100 Metern. Er bevorzugt die steilen Außenwände der Riffe, wo er zwischen den Ästen von Gorgonien und Schwarzkorallen sitzt, die er als Ansitz und Zuflucht nutzt.

Verhalten

Wie alle Korallenwächter besitzt er keine Schwimmblase und schwimmt nicht ununterbrochen: Er sitzt lieber zwischen den Korallen, gestützt auf seine kräftigen Brustflossen, von denen er hervorschnellt, um kleine Krebstiere und Plankton aus der Strömung zu fangen. Seine lange Schnauze erlaubt ihm, Beute zwischen den Ästen zu erreichen.

Haltung im Aquarium

Er ist in Meerwasser-Riffaquarien wegen seiner auffälligen Färbung und seines eigentümlichen Verhaltens beliebt. Er braucht ein gut strukturiertes Becken mit Spalten und Ästen zum Sitzen, hervorragende Wasserqualität und eine Kost aus kleinen Wirbellosen. Gegenüber anderen Korallenwächtern kann er territorial sein.

Schutz

Er gilt als nicht gefährdet. Wie alle Riffarten hängt er von der Gesundheit der Korallen ab; der Fang für die Aquaristik sollte nachhaltig erfolgen, um lokale Bestände nicht zu beeinträchtigen.

Vorteile

  • Auffälliges rot-weißes Schachbrettmuster
  • Ungewöhnliches Verhalten, sitzt zwischen den Korallen
  • Relativ robust im Riffaquarium

Nachteile

  • Kann gegenüber anderen Korallenwächtern territorial sein
  • Jagt kleine Zier-Krebstiere
  • Braucht hervorragende Wasserqualität und Sitzstrukturen

Häufige Fragen

Warum heißt er Korallenwächter?
Korallenwächter (im Englischen Hawkfish) verdanken ihren Namen der Gewohnheit, reglos zwischen den Korallen zu sitzen, wie Greifvögel auf einer Warte, um dann rasch auf vorbeiziehende Beute vorzuschnellen. Sie schwimmen nicht ununterbrochen.
Wozu dient die lange Schnauze?
Die schlanke, langgestreckte Schnauze erlaubt es ihm, kleine Beute zu erreichen, die zwischen den Ästen der Gorgonien und in Korallenspalten versteckt ist, wo andere Fische nicht hinkommen.
Ist er für das Meerwasseraquarium geeignet?
Ja, er gehört wegen seiner auffälligen Färbung zu den beliebtesten Korallenwächtern. Er braucht ein gut strukturiertes Riffbecken mit Spalten und Ästen sowie hervorragende Wasserqualität.
Verträgt er sich mit anderen Fischen?
In der Regel ja, doch gegenüber anderen Korallenwächtern kann er territorial sein. Zudem neigt er dazu, kleine Garnelen und Zier-Krebstiere im Becken zu erbeuten.

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