Zimmerpflanzen

Fischgräten-Gebetspflanze

Ctenanthe burle-marxii

Die Fischgräten-Gebetspflanze ist eine Zimmerpflanze mit fischskelettartig gemusterten Blättern, die sich nachts wie zum Gebet aufrichten.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameCtenanthe burle-marxii
Höhe30–60 cm im Topf
SonneGefiltertes Licht oder Halbschatten, keine direkte Sonne
WasserRegelmäßig, Substrat stets leicht feucht
BodenLeicht, humusreich und gut durchlässig
ToxizitätUngiftig für Menschen und Tiere
WachstumMäßig
Temperatur18–27 °C, empfindlich unter 13 °C
BlütezeitIn Innenräumen selten
BewässerungRegelmäßig mit kalkarmem Wasser, hohe Luftfeuchte

Blätter wie ein Fischskelett gemustert

Die Fischgräten-Gebetspflanze ist eine ausdauernde krautige Pflanze aus der Familie der Pfeilwurzgewächse (Marantaceae), derselben wie Calatheen und Maranten. Ihre ovalen, hellgrünen Blätter sind mit einem eleganten Muster abwechselnder dunkler Streifen entlang der Mittelrippe verziert, das an ein Fischskelett erinnert — daher der Name. Die Blattunterseiten sind oft purpurn überlaufen. Der wissenschaftliche Name ehrt den berühmten brasilianischen Landschaftsarchitekten Roberto Burle Marx.

Herkunft und Lebensraum

Sie stammt aus Brasilien, wo sie als Bodendecker im Unterwuchs der Regenwälder wächst, oft im Schatten. Sie bevorzugt daher warme, feuchte Standorte mit gefiltertem Licht, ohne direkte Sonne, die ihr Laub ausbleichen würde.

Die Gebetspflanze

Wie ihre Marantaceae-Verwandten zeigt sie Nyktinastie: Bei Einbruch der Nacht richten sich die Blätter auf und falten sich nach oben, um sich am Morgen wieder zu öffnen. Diese Bewegung, die an zum Gebet gefaltete Hände erinnert, verleiht ihr den Namen Gebetspflanze.

Kultur

Sie liebt gefiltertes Licht oder hellen Halbschatten, ein leichtes, reiches Substrat, das stets leicht feucht gehalten wird, und hohe Luftfeuchtigkeit. Gießen Sie sie mit kalkarmem Wasser und vermeiden Sie Staunässe. Sie mag keine Kälte unter 13 °C und keine Zugluft. Sie schätzt Besprühen und die Nähe anderer tropischer Pflanzen.

Pflege

Trockene Blattspitzen deuten meist auf zu trockene Luft oder zu hartes Wasser hin. Sie ist ungiftig und daher auch in Haushalten mit Kindern und Haustieren sicher. Sie wird durch Teilung des Horstes im Frühjahr vermehrt.

Blütezeit

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Praktische Tipps

Bewässerung

Wasserbedarf: Regelmäßig, Substrat stets leicht feucht — prüfe vor dem Gießen immer die Substratfeuchte.

Standort

Bevorzugt Gefiltertes Licht oder Halbschatten, keine direkte Sonne: sorge für das richtige Licht und drehe die Pflanze für gleichmäßiges Wachstum.

Substrat

Empfohlener Boden: Leicht, humusreich und gut durchlässig. Erneuere das Substrat alle 1-2 Jahre.

Blätter

Wische die Blätter mit einem feuchten Tuch ab, um die Photosynthese zu fördern.

Düngung

Dünge während der Wachstumszeit (Frühling-Sommer) und pausiere im Winter.

Vorteile

  • Dekorative fischgrätengemusterte Blätter
  • Nächtliche 'Gebets'-Bewegung
  • Ungiftig, sicher mit Kindern und Haustieren

Nachteile

  • Anspruchsvoll bei Luftfeuchte und kalkarmem Wasser
  • Mag keine Kälte und keine Zugluft

Häufige Fragen

Warum richten sich die Blätter nachts auf?
Es ist Nyktinastie, typisch für die Marantaceae: Bei Einbruch der Nacht falten sich die Blätter nach oben und öffnen sich am Morgen wieder. Diese Bewegung erinnert an gefaltete Hände, daher der Name Gebetspflanze.
Warum werden die Blattspitzen braun?
Meist wegen zu trockener Luft oder zu harten Wassers. Das Erhöhen der Luftfeuchte, durch Besprühen oder einen Luftbefeuchter, und Gießen mit Regen- oder entmineralisiertem Wasser helfen.
Wie viel Licht braucht sie?
Gefiltertes Licht oder hellen Halbschatten. Direkte Sonne bleicht und verbrennt die Blätter. Am besten hält man sie von Fenstern in voller Sonne fern.
Ist sie für Tiere giftig?
Nein, die Fischgräten-Gebetspflanze ist für Hunde, Katzen und Menschen ungiftig, was sie zu einer sicheren Wahl für zu Hause macht.

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