Blumen

Türkischer Mohn

Papaver orientale

Der Türkische Mohn ist eine winterharte Staude mit riesigen, schalenförmigen orangeroten Blüten mit schwarzem Basisfleck — ein spektakulärer Gartenklassiker.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NamePapaver orientale
Höhe60–100 cm in Blüte
SonneVolle Sonne
WasserMäßig, mag keine Staunässe
BodenFruchtbar, tiefgründig und durchlässig
ToxizitätBei Verzehr giftig, Saft reizend
WachstumStaude, im Frühjahr wüchsig
TemperaturSehr winterhart, frostfest
BlütezeitSpätfrühling bis Frühsommer
BewässerungRegelmäßig im Frühjahr, nach der Blüte reduziert

Große Schalen aus Feuer

Der Türkische Mohn ist eine auffällige ausdauernde krautige Pflanze aus der Familie der Mohngewächse (Papaveraceae). Seine Blüten zählen zu den größten und eindrucksvollsten im Garten: breite Schalen aus seidigen Blütenblättern, oft in leuchtendem Orangerot, mit einem schwarzen Fleck am Grund und einem zentralen Schopf dunkler Staubblätter. Die Blätter sind rau und behaart, tief eingeschnitten und in einer bodennahen Rosette angeordnet. Es gibt zahlreiche Sorten in Farben von Weiß über Rosa und Aprikose bis Scharlachrot.

Herkunft und Lebensraum

Er stammt aus dem Kaukasus, dem Nordosten der Türkei und dem Norden des Iran, wo er auf Bergwiesen und Hängen wächst. Er ist eine sehr winterharte Pflanze, an kalte Winter und Sommer mit Trockenphasen gewöhnt.

Kultur

Er liebt volle Sonne und einen fruchtbaren, tiefgründigen, gut durchlässigen Boden: Vor allem Winternässe mag er nicht. Er blüht vom Spätfrühling bis in den Frühsommer; nach der Blüte vergilbt das Laub und die Pflanze geht in eine Sommerruhe, um im Herbst wieder auszutreiben. Daher ist es sinnvoll, ihn mit anderen Stauden zu kombinieren, die die sommerliche Lücke füllen.

Achtung

Wie viele Papaveraceae enthält er Alkaloide und ist bei Verzehr giftig; der Saft kann die Haut reizen. Von Kindern und Tieren fernhalten, die Teile davon kauen könnten.

Pflege

Einmal eingewachsen, braucht er wenig Aufmerksamkeit. Er lässt sich in der Sommerruhe durch Wurzelstecklinge vermehren. Nach der Blüte das vergilbte Laub zurückschneiden; die Pflanze ist langlebig und verträgt Umpflanzen schlecht, daher am besten an einen festen Standort setzen.

Blütezeit

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Praktische Tipps

Bewässerung

Wasserbedarf: Mäßig, mag keine Staunässe — prüfe vor dem Gießen immer die Substratfeuchte.

Standort

Bevorzugt Volle Sonne: sorge für das richtige Licht und drehe die Pflanze für gleichmäßiges Wachstum.

Substrat

Empfohlener Boden: Fruchtbar, tiefgründig und durchlässig. Erneuere das Substrat alle 1-2 Jahre.

Blätter

Wische die Blätter mit einem feuchten Tuch ab, um die Photosynthese zu fördern.

Düngung

Dünge während der Wachstumszeit (Frühling-Sommer) und pausiere im Winter.

Vorteile

  • Riesige, spektakuläre Blüten
  • Langlebige und sehr winterharte Staude
  • Viele Sorten in verschiedenen Farben

Nachteile

  • Sommerlaub vergilbt (Ruhephase)
  • Verträgt Umpflanzen und Staunässe schlecht

Häufige Fragen

Warum vergilbt das Laub im Sommer?
Das ist völlig normal: Nach der Blüte geht der Türkische Mohn in Sommerruhe, das Laub zieht ein und die Pflanze lebt im Herbst wieder auf. Es hilft, Begleitpflanzen zu setzen, die die Lücke füllen.
Wohin soll man ihn pflanzen?
In volle Sonne, in tiefgründigen, gut durchlässigen Boden. Er mag keine Winternässe, die die Wurzeln faulen lässt. Er verträgt Umpflanzen schlecht, daher an einen festen Standort setzen.
Ist er giftig?
Ja, er enthält Alkaloide und ist bei Verzehr giftig; der Saft kann die Haut reizen. Von Kindern und Tieren fernhalten.
Wie wird er vermehrt?
Vor allem durch Wurzelstecklinge in der Sommerruhe sowie durch Aussaat. Das Teilen des Horstes ist heikler, da die Pflanze Störungen nicht mag.

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