Burma-Katze
Eigenschaften
Charakter
Eine außergewöhnlich anhängliche, gesellige, menschenbezogene Hauskatze, oft als eine der „hundeartigsten" Katzen im Wesen beschrieben. Aktiv, verspielt, intelligent und kommunikativ (mit sanfter Stimme), liebt sie Kontakt, das Getragenwerden und das Folgen der Familie und bleibt bis ins Alter verspielt. Sie leidet stark unter Einsamkeit: nichts für Menschen, die fast immer außer Haus sind. Sie versteht sich gut mit Kindern und anderen Tieren. Kurz: eine warme, teilnehmende Gefährtin, die aktiv die Beziehung zu ihrem Menschen sucht.
Ernährung
Wie alle Katzen ein strikter Fleischfresser: Sie braucht ein vollständiges, ausgewogenes Futter, reich an hochwertigem tierischem Eiweiß, passend zu Alter, Gewicht und Lebensstil, mit der nötigen Taurinversorgung und stets frischem Wasser. Da kompakt und verfressen, neigt sie leicht zu Übergewicht: Portionen sorgfältig kontrollieren. Angesichts der Langlebigkeit die Kost an die Lebensphasen anpassen, besonders im Senioralter. Die Fellpflege ist dank des kurzen, seidigen Fells minimal.
Die Burma-Katze (Burmese) ist wegen ihres Wesens eine der beliebtesten Kurzhaarrassen: eine kompakte, erstaunlich muskulöse Katze in glänzendem, satiniertem Fell, mit einem unverwechselbaren goldenen Blick. Berühmt für:
- Das glänzende Zobelfell: klassisch warmes Dunkelbraun (sable), seidig und anliegend
- Die goldenen Augen: groß, rund und ausdrucksstark
- Die überraschende „Schwere": kompakt und muskulös, „ein in Seide gehüllter Ziegelstein"
- Das „hundeartige" Wesen: sehr anhänglich, gesellig, an Menschen gebunden
- Die sanfte Stimme: kommunikativ wie die Siam, aber dezenter
- Die große Langlebigkeit: oft 16-18 Jahre und mehr
Sie tritt ins Portal unter den kurzhaarigen Katzen, neben Rassen wie Siam, Bombay und Bengal. Wichtig: nicht zu verwechseln mit zwei ähnlich benannten Rassen: der Bombay (im Grunde eine schwarze Burma) und vor allem der Birma-Katze (Birman / Sacro di Birmania), die dagegen eine langhaarige Colorpoint-Katze ist, völlig anders.
Klassifikation und Kategorie
Die Burma-Katze ist eine Felis catus, eine kurzhaarige Hausrasse. Ihre Geschichte beginnt mit einer braunen Kätzin, „Wong Mau", die in den 1930ern aus Burma in die USA gebracht und mit der Siam gekreuzt wurde: daraus entstand die Rasse. Es gibt zwei Haupttypen, den amerikanischen (zeitgenössischen), runder und cobbier, und den britischen (europäischen), etwas gemäßigter. Im Portal steht sie bei den kurzhaarigen Katzen. Unbedingt von ähnlich benannten oder ähnlich aussehenden Rassen zu unterscheiden: die Bombay (im Portal) — im Grunde eine schwarze Burma, eine „Mini-Panther"; die klassische Burma ist dagegen zobelbraun; die Birma-Katze / Sacro di Birmania (im Portal) — trotz des ähnlichen Namens eine langhaarige Colorpoint-Katze mit weißen „Handschuhen", eine ganz andere Rasse; die Tonkanese — Kreuzung Burma × Siam, oft mit aquamarinblauen Augen; die Siam (im Portal) — verwandt in der Rassegeschichte, aber schlank und colorpoint, mit blauen Augen. Etymologie: der Name verweist auf Burma (das heutige Myanmar), die Herkunftsregion der Stammmutter Wong Mau, auch wenn die moderne Rasse vor allem im Westen entwickelt wurde. Parameter: Gewicht etwa 4-6 kg; sie wiegt mehr, als die Größe vermuten lässt. Bau mittel, kompakt, rund und sehr muskulös. Farben das klassische Zobel und verschiedene Verdünnungen (Champagne, Blau, Platin usw.). Lebensdauer: bemerkenswert, oft 16-18 Jahre und mehr; sie behält lange ein verspieltes, kätzchenhaftes Wesen.
Lebensraum und Verbreitung
Eine Hausrasse: ihr „Lebensraum" ist das Zuhause, an der Seite des Menschen. Zu Herkunft und Verbreitung: aus einer aus Burma stammenden Kätzin wurde die Rasse vor allem in den USA und Großbritannien entwickelt; heutige Verbreitung weltweit als geschätzte Begleitkatze, besonders für ihr geselliges Wesen geliebt. Die ideale Umgebung: ständige Gesellschaft (sie will bei ihrer Familie sein und leidet stark unter längerer Einsamkeit); Spiel und Interaktion (lebhaft und neugierig, schätzt Spiele, Aufmerksamkeit und sogar „Mithelfen" im Haushalt); Wohnungsleben (wie viele Rassekatzen am besten als Wohnungskatze, vertrauensvoll und menschenbezogen). Die Burma gilt als eine der „menschenbezogensten" Katzen überhaupt: keine unabhängige, distanzierte Katze, sondern eine Gefährtin, die aktiv Kontakt sucht, dem Besitzer von Zimmer zu Zimmer folgt und das Familienleben liebt. Daher nicht ideal für Menschen, die oft außer Haus sind. Status: gut etablierte Hausrasse; keine Erhaltungsfragen, aber auf seriöse, gesundheitsbewusste Züchter setzen, auch wegen einiger in manchen Linien bekannter genetischer Veranlagungen.
Ernährung
Wie alle Katzen ist die Burma ein strikter Fleischfresser und braucht eine an hochwertigem tierischem Eiweiß reiche Kost. Allgemein: ein vollständiges, ausgewogenes Katzenfutter, passend zu Alter, Gewicht und Lebensstil; tierisches Eiweiß als Basis, mit der nötigen Taurinversorgung; und stets frisches Wasser. Tipps: Acht aufs Gewicht (verfressen und auch beim Fressen gesellig; kompakt, neigt sie bei unkontrollierten Portionen leicht zu Übergewicht); eine Kost für ein langes Leben (angesichts der Langlebigkeit die Fütterung an die Lebensphasen anpassen, vor allem im Senioralter); Mahlzeiten als Beziehungsmoment (angesichts ihres anhänglichen Wesens). Mehr als besondere Bedürfnisse braucht die Burma eine gut bemessene, hochwertige Kost, um Übergewicht zu vermeiden, und Aufmerksamkeit für die sich über ihr langes Leben ändernden Bedürfnisse.
Körperliche Merkmale
Eine mittelgroße Katze von runder, kompakter und überraschend solider Gestalt. Das Fell — das Erkennungsmerkmal: kurzes, feines, glänzendes und satiniertes Haar, sehr anliegend; klassische Zobelfarbe, warmes Dunkelbraun; auch Verdünnungen wie Champagne, Blau und Platin erlaubt; ein „Seiden"-Effekt (das Fell reflektiert das Licht). Der Körper: kompakte, muskulöse Struktur, überraschend schwer: der berühmte „in Seide gehüllte Ziegelstein"; runde Formen, von Brust bis Kopf; proportionierte Beine, agile Bewegung. Gesicht und Augen: große, runde, ausdrucksstarke Augen, golden oder gelb; runder Kopf mit sanftem, wachem Ausdruck; geringer Haarausfall (kurzes, feines Fell, sehr pflegeleicht).
Charakter, Wissenswertes und Haltung
Berühmt vor allem für ihr außergewöhnlich anhängliches, geselliges Wesen. Eine aktive, verspielte, intelligente Katze, tief an Menschen gebunden, oft als eine der „hundeartigsten" Katzen im Wesen beschrieben: sie sucht Kontakt, liebt es, getragen zu werden und auf den Schultern zu sitzen, folgt ihren Menschen überallhin und nimmt am Hausleben teil. Wissenswertes: der „in Seide gehüllte Ziegelstein" (beim Anfassen viel schwerer und solider als gedacht). Die Stammmutter („Wong Mau", in den 1930ern aus Burma in die USA gebracht). Die „hundeartige" Katze (extreme Geselligkeit und Gesellschaftsbedürfnis; kann Apportieren lernen; leidet unter Einsamkeit). Die Familie verwandter Rassen (mit der Siam gekreuzt → Tonkanese; in Schwarz → Bombay). Die langlebige, ewig junge Katze (16-18 Jahre und mehr, bis ins Alter verspielt). Haltung: vor allem Gesellschaft, Spiel und Aufmerksamkeit, eine gut bemessene Kost (Übergewicht vermeiden) und minimale Fellpflege. Dafür schenkt sie eine warme, beständige, teilnehmende Zuneigung, eine echte „Familien"-Katze.
Vorteile
- Carattere eccezionale: affettuosissimo, socievole e legato alle persone
- Molto longevo (spesso 16-18 anni e oltre) e giocoso fino a tarda età
- Mantello corto e setoso: pochissime cure e bassa perdita di pelo
- Ottimo con bambini e altri animali: vero gatto da famiglia
Nachteile
- Soffre molto la solitudine: non adatto a chi è quasi sempre fuori casa
- Tende al sovrappeso se le razioni non sono controllate
- Alcune linee hanno predisposizioni genetiche note: scegliere allevatori seri
- Facile da confondere, per il nome, con Bombay e Sacro di Birmania (razze diverse)



