Foto: Luc Viatour · CC BY-SA 3.0
Gelber Segelflossendoktor
Zebrasoma flavescens
Der Gelbe Segelflossendoktor ist ein leuchtend zitronengelber Rifffisch, einer der beliebtesten Meerwasserfische, bewaffnet mit skalpellartigen Klingen.
Eigenschaften
Charakter
Lebhaft, gesellig, territorial unter Männchen
Ernährung
Pflanzenfresser: Algen von Felsen und Korallen
Beschreibung
Der Gelbe Segelflossendoktor ist einer der unverwechselbarsten Rifffische, dank seiner intensiven, gleichmäßig zitronengelben Farbe, die den ganzen Körper samt Flossen bedeckt. Er hat eine seitlich abgeflachte, scheibenförmige Gestalt und eine langgestreckte Schnauze. Wie alle Doktorfische trägt er beiderseits der Schwanzbasis eine scharfe, helle Knochenklinge, die er zur Verteidigung nutzt, woher der Name Doktorfisch stammt.
Lebensraum und Verbreitung
Er lebt an Korallenriffen des Pazifischen und Indischen Ozeans und ist besonders um Hawaii häufig. Er bewohnt die klaren, flachen Gewässer des Riffs, wo er sich aktiv zwischen den Korallen auf der Suche nach Algen bewegt.
Verhalten und Ernährung
Er ist ein pflanzenfressender Fisch: Er ernährt sich vor allem von Algen, die er von Felsen und Korallen abweidet, und trägt so nützlich dazu bei, das Riff sauber zu halten. Er ist ein wendiger und meist geselliger Schwimmer, doch Männchen können gegenüber Artgenossen territorial werden. Er laicht um die Zeit des Vollmonds.
Haltung im Aquarium
Er gehört zu den beliebtesten und robustesten Meerwasserfischen der Aquaristik. Er braucht jedoch ein großes Becken mit viel Schwimmraum, algenbewachsene Steine und hervorragende Wasserqualität. Seine Kost sollte mit Algen und Pflanzenkost ergänzt werden. Wegen der Klingen ist er vorsichtig zu handhaben.
Schutz
Er gilt als nicht gefährdet. Der Druck der Aquaristik auf wilde Bestände, besonders auf Hawaii, hat zur Entwicklung der Nachzucht geführt, die heute als nachhaltige Alternative immer verbreiteter ist.
Vorteile
- Intensive, sehr dekorative gelbe Färbung
- Nützlicher Algenabweider im Riff
- Robust und langlebig, kann über zwanzig Jahre alt werden
Nachteile
- Männchen gegenüber Artgenossen territorial
- Braucht große Becken und hervorragende Wasserqualität
- Scharfe Klingen, vorsichtig zu handhaben



