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Takin
Budorcas taxicolor
Massig wie ein Rind und wendig wie eine Ziege, ist der Takin ein kurioses Säugetier der Himalaya-Berge und das Nationaltier von Bhutan.
Eigenschaften
Charakter
Gesellig, robust, wendig an Hängen
Ernährung
Pflanzenfresser: Blätter, Triebe, Gräser und Bambus
Ein Tier von ungewöhnlichem Aussehen
Der Takin ist ein großes Säugetier von eigentümlichem Aussehen, das die Züge mehrerer Tiere zu vereinen scheint: Der massige, gedrungene Körper erinnert an ein Rind, die gebogene Schnauze an einen Elch, während Hörner und Wendigkeit an den Hängen ihn den Ziegen näherbringen. Er gehört nämlich zur Unterfamilie der Ziegenartigen, denselben wie Ziegen und Gämsen. Das Fell ist dicht und wollig, in der Farbe von goldgelb bis dunkelbraun je nach Population wechselnd. Beide Geschlechter tragen kräftige, gebogene Hörner. Eine Besonderheit des Takins ist seine Haut, die eine ölige Substanz absondert, welche das Fell überzieht und es vor der Feuchtigkeit und dem Regen der nebligen Berge, in denen er lebt, schützt.
Lebensraum und Verbreitung
Er lebt in den Bergen des östlichen Himalaya und Westchinas, zwischen Bambuswäldern, Wäldern und alpinen Wiesen, oft in großen Höhen. Er wandert je nach Jahreszeit: im Sommer steigt er in die höheren Lagen, während er im Winter in die bewaldeten Täler hinabsteigt auf der Suche nach Schutz und Nahrung. Er ist perfekt an das Leben in kalten, feuchten Bergumgebungen angepasst.
Verhalten und Ernährung
Der Takin ist ein Pflanzenfresser, der sich von einer großen Vielfalt an Pflanzen ernährt: Blättern, Trieben, Gräsern, Bambus und Sträuchern, wobei er sich oft auf die Hinterbeine stellt, um höheres Laub zu erreichen. Er lebt in Gruppen, die im Sommer zahlreiche Individuen umfassen können, während ältere Männchen dazu neigen, einzelgängerisch zu werden. Trotz seiner Masse ist er erstaunlich wendig und trittsicher auf steilem, felsigem Gelände.
Wissenswertes und Schutz
Der Takin ist das Nationaltier von Bhutan, wo er mit lokalen Legenden und Traditionen verbunden ist. Er wird als gefährdete Art eingestuft: Lebensraumverlust und Jagd haben seine Bestände verringert. In einigen Gebieten ist er geschützt und in Reservaten anzutreffen, doch der Schutz der Himalaya-Bergwälder bleibt entscheidend für seine Zukunft.
Vorteile
- Robust und wendig auch auf steilem Gelände
- Fell durch ölige Absonderung geschützt
- Nationaltier von Bhutan
- An kalte Bergumgebungen angepasst
Nachteile
- Gefährdete Art
- Durch Lebensraumverlust und Jagd bedroht
- Auf Himalaya-Bergwälder angewiesen



