Sukkulenten

Erbsenpflanze

Curio rowleyanus

Eine hängende Sukkulente von unverwechselbarem Reiz: Die Erbsenpflanze hat dünne Triebe, an denen Dutzende kleiner grüner Kugeln wie Perlen oder Erbsen hängen.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameCurio rowleyanus
HöheHängend, Triebe bis 60–90 cm
SonneHell, indirekt
WasserGering: zwischen den Gaben abtrocknen lassen
BodenMineralisch und stark durchlässig
ToxizitätGiftig bei Verzehr (Menschen und Tiere)
WachstumSchnell in der Saison
TemperaturWarm; frostempfindlich (min ~10 °C)
BewässerungWenig Wasser, Substrat erst trocken

Eine Perlenschnur aus Pflanzen

Die Erbsenpflanze, auch „Perlenschnur" oder „Erbsen am Band" genannt, ist eine Sukkulente von einzigartigem Aussehen. Ihre dünnen, hängenden Triebe tragen Dutzende kugelrunder Blättchen von Erbsengröße, die an eine Perlenreihe oder die Perlen eines Rosenkranzes erinnern. Jede kleine Kugel hat einen feinen durchscheinenden Streifen, ein „Fenster", das Licht bis zum inneren photosynthetischen Gewebe lässt: Die runde Form verringert die der sengenden Sonne ausgesetzte Fläche und begrenzt den Wasserverlust.

Herkunft und Lebensraum

Sie stammt aus den ariden Zonen Südafrikas, in den Kapprovinzen. In der Natur kriechen ihre Triebe über den Boden, wurzeln, wo sie ihn berühren, und bilden dichte Teppiche; oft wächst sie im Schatten anderer Pflanzen und Felsen, um die stärkste direkte Sonne zu meiden.

Kultur

Sie ist eine der beliebtesten hängenden Sukkulenten als Zimmerpflanze, perfekt für Ampeln und hohe Regale, von denen die Triebe wie Perlenkaskaden herabfallen. Sie will helles, aber indirektes Licht, ein durchlässiges mineralisches Substrat und sparsames Gießen: Man lässt die Erde zwischen den Gaben gut abtrocknen. Staunässe ist ihr schlimmster Feind und lässt die Triebe faulen.

Vorsicht und Wissenswertes

Sie ist bei Verzehr giftig, für Haustiere wie in geringerem Maße für den Menschen: von Kindern und Tieren fernhalten. Sie bildet kleine weiße pinselartige Blüten mit Zimtduft. Sie vermehrt sich leicht: Man legt einfach ein Stück Trieb auf feuchtes Substrat, und es wurzelt.

Pflege

Perfekt für alle, die eine dekorative, anspruchslose Pflanze suchen. Der häufigste Fehler ist zu häufiges Gießen: Wie alle Sukkulenten verträgt sie Trockenheit besser als Wasserüberschuss.

Praktische Tipps

Bewässerung

Wasserbedarf: Gering: zwischen den Gaben abtrocknen lassen — prüfe vor dem Gießen immer die Substratfeuchte.

Standort

Bevorzugt Hell, indirekt: sorge für das richtige Licht und drehe die Pflanze für gleichmäßiges Wachstum.

Substrat

Empfohlener Boden: Mineralisch und stark durchlässig. Erneuere das Substrat alle 1-2 Jahre.

Blätter

Wische die Blätter mit einem feuchten Tuch ab, um die Photosynthese zu fördern.

Düngung

Dünge während der Wachstumszeit (Frühling-Sommer) und pausiere im Winter.

Vorteile

  • Einzigartige perlenartige Blätter und Kaskadeneffekt
  • Leicht zu kultivieren und zu vermehren
  • Perfekt für Ampeln und hohe Regale

Nachteile

  • Giftig bei Verzehr durch Menschen und Tiere
  • Fault bei zu viel Wasser oder Staunässe
  • Frostempfindlich

Häufige Fragen

Warum sind die Blätter kugelförmig?
Die Kugelform verringert die der Sonne ausgesetzte Fläche und begrenzt den Wasserverlust. Ein feiner durchscheinender Streifen an jeder Perle lässt Licht bis zum inneren photosynthetischen Gewebe.
Ist sie giftig?
Ja, bei Verzehr ist sie für Haustiere und in geringerem Maße für den Menschen giftig. Von Kindern und Tieren fernhalten.
Wie oft sollte man sie gießen?
Sparsam: das Substrat vor dem erneuten Gießen gut abtrocknen lassen, im Winter weniger. Staunässe lässt die Triebe faulen.
Wie vermehrt sie sich?
Sehr leicht: Man legt einfach ein Stück Trieb auf feuchtes Substrat, und es wurzelt und bildet eine neue Pflanze.

Das könnte dich interessieren