Blumen

Feld-Rittersporn

Consolida regalis

Der Feld-Rittersporn ist eine zarte Einjährige mit blauvioletten Blüten, die einen langen Sporn tragen, einst häufig zwischen dem Getreide.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameConsolida regalis
Höhe20–50 cm
SonneVolle Sonne
WasserGering, trockenheitstolerant
BodenGut durchlässig, kalkhaltig, auch mager
ToxizitätBei Verzehr giftig (Alkaloide)
WachstumRasch, einjährig
TemperaturWinterhart, kälteresistent
BlütezeitFrühsommer (blauviolette Blüten)
BewässerungSparsam, anspruchslos

Blaue Blüten mit Sporn

Der Feld-Rittersporn ist eine einjährige krautige Pflanze aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae), derselben wie Akelei und Hahnenfuß. Er ist mit den Garten-Rittersporen (Delphinium) verwandt. Seine in lockeren Ähren stehenden Blüten sind intensiv blauviolett und tragen einen charakteristischen langen Sporn, gebildet von einem nach hinten verlängerten Blütenblatt. Die Stängel sind schlank und verzweigt, die Blätter fein in fadenförmige Abschnitte geteilt.

Herkunft und Lebensraum

Er ist in Europa und Westasien verbreitet. Er wuchs einst reichlich als Unkraut in Getreidefeldern und zählt zu den Ackerwildkräutern, die durch intensive Landwirtschaft heute selten geworden sind. Er bevorzugt gut durchlässige, sonnige, kalkhaltige Böden.

Kultur

Er ist leicht aus Samen zu ziehen, im Herbst oder Frühjahr direkt an Ort und Stelle in voller Sonne gesät. Er ist winterhart und kälte- und trockenheitsresistent. Er blüht im Frühsommer und wird von Bestäubern geschätzt, besonders von langrüsseligen Bienen und Hummeln, die den im Sporn verborgenen Nektar erreichen.

Achtung: giftige Pflanze

Wie viele Ranunculaceae enthält er Alkaloide und ist bei Verzehr giftig, sowohl für Menschen als auch für Vieh. Von Kindern und Tieren fernhalten, die Teile davon kauen könnten, und mit etwas Vorsicht handhaben.

Pflege

Er braucht wenig Aufmerksamkeit: sparsames Gießen und keine Staunässe. Er sät sich leicht selbst aus. Er ist eine schöne Wahl für Blumenwiesen und Naturgärten, wo er das Bild der alten Getreidefelder wiedererstehen lässt.

Blütezeit

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Praktische Tipps

Bewässerung

Wasserbedarf: Gering, trockenheitstolerant — prüfe vor dem Gießen immer die Substratfeuchte.

Standort

Bevorzugt Volle Sonne: sorge für das richtige Licht und drehe die Pflanze für gleichmäßiges Wachstum.

Substrat

Empfohlener Boden: Gut durchlässig, kalkhaltig, auch mager. Erneuere das Substrat alle 1-2 Jahre.

Blätter

Wische die Blätter mit einem feuchten Tuch ab, um die Photosynthese zu fördern.

Düngung

Dünge während der Wachstumszeit (Frühling-Sommer) und pausiere im Winter.

Vorteile

  • Elegante gespornte blauviolette Blüten
  • Nützlich für langrüsselige Bestäuber
  • Winterhart, einfach und selbstaussäend

Nachteile

  • Bei Verzehr giftig
  • Einjährig und in der Natur selten geworden

Häufige Fragen

Was ist der 'Sporn' der Blüten?
Es ist eine hohle Verlängerung eines Blütenblatts nach hinten, die den Nektar enthält. Nur langrüsselige Bestäuber wie einige Bienen und Hummeln erreichen ihn, was die Blüte sehr selektiv macht.
Ist er mit dem Rittersporn verwandt?
Ja. Er gehört zur selben Familie (Ranunculaceae) und ist eng mit den Garten-Rittersporen (Delphinium) verwandt, mit denen er die gespornten Blüten teilt; der Feld-Rittersporn ist jedoch einjährig und zierlicher.
Ist er giftig?
Ja, er enthält Alkaloide und ist bei Verzehr giftig, sowohl für Menschen als auch für Vieh. Von Kindern und Tieren fernhalten.
Ist er leicht zu kultivieren?
Ja. Man sät ihn im Herbst oder Frühjahr direkt an Ort und Stelle in voller Sonne und durchlässigem Boden. Er ist winterhart, kälte- und trockenheitsresistent und sät sich selbst aus.

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