Blumen

Hundsrose

Rosa canina

Die Wildrose schlechthin: zarte Blüten im Frühling und rote, vitamin-C-reiche Hagebutten im Herbst, ein Schatz der europäischen Hecken.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameRosa canina
Höhe1-3 m
SonneVolle Sonne
WasserGering, trockenheitsverträglich
BodenAnpassungsfähig, auch mager und kalkhaltig
ToxizitätUngiftig, essbare Hagebutten
WachstumSchnell und wüchsig
TemperaturSehr robust, frostbeständig
BlütezeitMai, Jun, Jul
BewässerungMinimal nach dem Anwachsen

Die Wildrose der Hecken

Die Hundsrose ist die häufigste der europäischen Wildrosen, Vorfahrin vieler Zuchtrosen. Sie ist ein kletternder, dorniger Strauch mit langen, bogigen Trieben, die mit gebogenen Stacheln bedeckt sind und ihr erlauben, sich an der umgebenden Vegetation festzuhalten. Im Frühling bedeckt sie sich mit einfachen, fünfblättrigen Blüten von zartem Rosa oder fast Weiß, zart duftend. Doch im Herbst schenkt sie ihren kostbarsten Schatz: die Hagebutten, die leuchtend roten Scheinfrüchte, die lange an den Zweigen haften.

Die Blätter sind gefiedert, aus mehreren Blättchen mit gezähnten Rändern gebildet.

Wo sie wächst

Sie ist eine robuste und sehr verbreitete Pflanze, in weiten Teilen Europas, Westasiens und Nordafrikas präsent. Sie wächst wild an Waldrändern, entlang von Hecken, in Lichtungen, an sonnigen Hängen und auf Brachland. Ihre Anpassungsfähigkeit lässt sie unter sehr verschiedenen Bedingungen gedeihen, von kalkhaltigen bis zu mageren Böden.

Die Hagebutten und das Vitamin C

Die Hagebutten der Hundsrose sind berühmt für ihren sehr hohen Vitamin-C-Gehalt, einen der höchsten im Pflanzenreich. Seit Jahrhunderten werden sie im Herbst gesammelt, um Tees, Sirupe, Marmeladen und Gelees zuzubereiten. In ihrem Inneren liegen die eigentlichen Samen, umgeben von feinen Härchen, die man besser entfernt. Sie sind ein traditionelles Nahrungsmittel und ein Volksheilmittel gegen jahreszeitliche Beschwerden.

Anbau und Pflege

Die Hundsrose ist eine der am leichtesten zu kultivierenden Pflanzen. Sie bevorzugt sonnige Standorte und verträgt Trockenheit, Kälte und magere Böden gut. Sie braucht sehr wenig Pflege und widersteht Schädlingen und Krankheiten besser als Zierrosen. Sie wird oft als Unterlage für Zuchtrosen und als Pflanze für Schutzhecken verwendet, dank ihrer dornigen Triebe.

Ein Schatz für die Artenvielfalt

Als nicht gefährdet eingestuft, ist die Hundsrose nicht bedroht und sogar eine wertvolle Pflanze für die Tierwelt: Ihre Blüten locken Bestäuber an, und ihre Hagebutten nähren Vögel und kleine Säugetiere im Winter. Sie im Garten zu ziehen bedeutet, Schönheit, Nutzen und Förderung der Artenvielfalt zu verbinden.

Blütezeit

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Praktische Tipps

Bewässerung

Wasserbedarf: Gering, trockenheitsverträglich — prüfe vor dem Gießen immer die Substratfeuchte.

Standort

Bevorzugt Volle Sonne: sorge für das richtige Licht und drehe die Pflanze für gleichmäßiges Wachstum.

Substrat

Empfohlener Boden: Anpassungsfähig, auch mager und kalkhaltig. Erneuere das Substrat alle 1-2 Jahre.

Blätter

Wische die Blätter mit einem feuchten Tuch ab, um die Photosynthese zu fördern.

Düngung

Dünge während der Wachstumszeit (Frühling-Sommer) und pausiere im Winter.

Vorteile

  • Hagebutten sehr reich an Vitamin C
  • Robust und leicht zu kultivieren
  • Ausgezeichnet für Schutzhecken und Artenvielfalt
  • Widersteht Trockenheit, Kälte und Krankheiten

Nachteile

  • Sehr dornige Triebe
  • Wüchsiges Wachstum, das begrenzt werden muss

Häufige Fragen

Kann man die Hagebutten der Hundsrose essen?
Ja, sie sind essbar und sehr reich an Vitamin C. Man sammelt sie im Herbst, um Tees, Sirupe und Marmeladen zuzubereiten. Am besten entfernt man die Samen und die inneren Härchen, die reizend sein können.
Warum heißt sie Hundsrose?
Der Name geht auf einen alten Glauben zurück, wonach die Wurzel der Pflanze den Biss tollwütiger Hunde heilte. Es ist ein traditioneller Name, der diese Wildrose seit Jahrhunderten begleitet.
Ist die Hundsrose leicht zu kultivieren?
Sehr. Sie gehört zu den robustesten Pflanzen: Sie bevorzugt volle Sonne, verträgt Trockenheit, Kälte und magere Böden und widersteht Schädlingen und Krankheiten besser als Zierrosen. Sie braucht sehr wenig Pflege.
Wofür ist die Hundsrose im Garten gut?
Sie ist ausgezeichnet für Schutzhecken dank ihrer dornigen Triebe, als Unterlage für Zuchtrosen und als Pflanze für die Artenvielfalt: Ihre Blüten locken Bestäuber an, und ihre Hagebutten nähren im Winter die Vögel.

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