Blumen

Purpur-Sonnenhut

Echinacea purpurea

Der Purpur-Sonnenhut ist eine nordamerikanische Staude mit großen rosa-purpurnen Korbblüten, beliebt im Garten und für seine Heilkräuter-Verwendung bekannt.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameEchinacea purpurea
Höhe60–120 cm
SonneVolle Sonne oder lichter Halbschatten
WasserMäßig, trockenheitstolerant im Alter
BodenFruchtbar und durchlässig, auch mager
ToxizitätUngiftig, in der Kräuterkunde genutzt
WachstumStaude, in der Saison rasch
TemperaturSehr winterhart, übersteht -20 °C
BlütezeitSommer bis Frühherbst
BewässerungRegelmäßig im ersten Jahr, dann gelegentlich

Ein rosa-purpurner Kegel im Garten

Der Purpur-Sonnenhut ist eine ausdauernde krautige Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae), zu der auch Margeriten und Sonnenblumen gehören. Seine Blüten sind unverwechselbar: große Köpfe mit rosa-purpurnen Zungenblüten, die um einen hervorstehenden, stacheligen, orangebraunen Mittelkegel herabhängen — daher der englische Name „hedgehog coneflower“, Igel-Sonnenhut. Die Stängel sind aufrecht und kräftig und werden über einen Meter hoch.

Herkunft und Lebensraum

Er stammt aus dem östlichen Nordamerika, wo er wild in trockenen lichten Wäldern, Prärien und Ödland wächst, vor allem in den Ozarks und den Tälern des Mississippi und Ohio. Er ist eine robuste Pflanze, angepasst an heiße, trockene Sommerbedingungen.

Kultur

Er zählt zu den einfachsten und dankbarsten Stauden. Er bevorzugt volle Sonne und durchlässigen Boden, kommt aber auch mit magerem, steinigem Grund zurecht. Einmal eingewachsen, verträgt er Trockenheit gut und übersteht sehr kalte Winter. Er blüht lange, vom Sommer bis in den Frühherbst, und ist wertvoll, um Bienen, Schmetterlinge und andere Bestäuber anzulocken. Lässt man die trockenen Blütenköpfe über den Winter stehen, bieten sie Finken Nahrung.

Verwendung und Kräuterkunde

Wurzeln und oberirdische Teile des Sonnenhuts werden seit langem in der Kräutertradition verwendet, besonders als Präparat zur Unterstützung des Immunsystems. Die Pflanze ist zudem als Schnittblume geschätzt, wegen ihrer langen Haltbarkeit in der Vase.

Pflege

Er braucht wenig Aufmerksamkeit: regelmäßiges Gießen nur im ersten Jahr, danach gelegentlich. Der Horst kann im Frühjahr alle drei bis vier Jahre geteilt werden, um ihn zu verjüngen. Das Entfernen verblühter Blüten verlängert die Blütezeit.

Blütezeit

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Praktische Tipps

Bewässerung

Wasserbedarf: Mäßig, trockenheitstolerant im Alter — prüfe vor dem Gießen immer die Substratfeuchte.

Standort

Bevorzugt Volle Sonne oder lichter Halbschatten: sorge für das richtige Licht und drehe die Pflanze für gleichmäßiges Wachstum.

Substrat

Empfohlener Boden: Fruchtbar und durchlässig, auch mager. Erneuere das Substrat alle 1-2 Jahre.

Blätter

Wische die Blätter mit einem feuchten Tuch ab, um die Photosynthese zu fördern.

Düngung

Dünge während der Wachstumszeit (Frühling-Sommer) und pausiere im Winter.

Vorteile

  • Lange, auffällige Blüte
  • Stark anziehend für Bienen und Schmetterlinge
  • Winterhart und trockenheitsresistent

Nachteile

  • Wurzelhals kann bei zu nassem Boden faulen
  • Horst muss alle paar Jahre geteilt werden

Häufige Fragen

Ist der Purpur-Sonnenhut leicht zu kultivieren?
Sehr. Er will nur volle Sonne und durchlässigen Boden. Einmal eingewachsen ist er winterhart, trockenheitsresistent und übersteht kalte Winter mit sehr wenig Pflege.
Zieht er Bestäuber an?
Ja, sehr stark. Seine Blütenköpfe sind ein Magnet für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge im Sommer, und die Samen der trockenen Köpfe ernähren Vögel wie Finken im Herbst und Winter.
Wird er wirklich als Heilpflanze verwendet?
Wurzeln und oberirdische Teile werden seit langem in der Kräutertradition verwendet, oft als Präparat zur Unterstützung des Immunsystems. Für jede Anwendung sollte man eine kompetente Quelle heranziehen.
Wann blüht er?
Vom Frühsommer bis zu den ersten Herbstfrösten. Das Entfernen verblühter Blüten kann die Blüte noch verlängern.

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