Foto: Diego Delso · CC BY-SA 3.0
Purpur-Sonnenhut
Echinacea purpurea
Der Purpur-Sonnenhut ist eine nordamerikanische Staude mit großen rosa-purpurnen Korbblüten, beliebt im Garten und für seine Heilkräuter-Verwendung bekannt.
Eigenschaften
Ein rosa-purpurner Kegel im Garten
Der Purpur-Sonnenhut ist eine ausdauernde krautige Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae), zu der auch Margeriten und Sonnenblumen gehören. Seine Blüten sind unverwechselbar: große Köpfe mit rosa-purpurnen Zungenblüten, die um einen hervorstehenden, stacheligen, orangebraunen Mittelkegel herabhängen — daher der englische Name „hedgehog coneflower“, Igel-Sonnenhut. Die Stängel sind aufrecht und kräftig und werden über einen Meter hoch.
Herkunft und Lebensraum
Er stammt aus dem östlichen Nordamerika, wo er wild in trockenen lichten Wäldern, Prärien und Ödland wächst, vor allem in den Ozarks und den Tälern des Mississippi und Ohio. Er ist eine robuste Pflanze, angepasst an heiße, trockene Sommerbedingungen.
Kultur
Er zählt zu den einfachsten und dankbarsten Stauden. Er bevorzugt volle Sonne und durchlässigen Boden, kommt aber auch mit magerem, steinigem Grund zurecht. Einmal eingewachsen, verträgt er Trockenheit gut und übersteht sehr kalte Winter. Er blüht lange, vom Sommer bis in den Frühherbst, und ist wertvoll, um Bienen, Schmetterlinge und andere Bestäuber anzulocken. Lässt man die trockenen Blütenköpfe über den Winter stehen, bieten sie Finken Nahrung.
Verwendung und Kräuterkunde
Wurzeln und oberirdische Teile des Sonnenhuts werden seit langem in der Kräutertradition verwendet, besonders als Präparat zur Unterstützung des Immunsystems. Die Pflanze ist zudem als Schnittblume geschätzt, wegen ihrer langen Haltbarkeit in der Vase.
Pflege
Er braucht wenig Aufmerksamkeit: regelmäßiges Gießen nur im ersten Jahr, danach gelegentlich. Der Horst kann im Frühjahr alle drei bis vier Jahre geteilt werden, um ihn zu verjüngen. Das Entfernen verblühter Blüten verlängert die Blütezeit.
Blütezeit
Praktische Tipps
Wasserbedarf: Mäßig, trockenheitstolerant im Alter — prüfe vor dem Gießen immer die Substratfeuchte.
Bevorzugt Volle Sonne oder lichter Halbschatten: sorge für das richtige Licht und drehe die Pflanze für gleichmäßiges Wachstum.
Empfohlener Boden: Fruchtbar und durchlässig, auch mager. Erneuere das Substrat alle 1-2 Jahre.
Wische die Blätter mit einem feuchten Tuch ab, um die Photosynthese zu fördern.
Dünge während der Wachstumszeit (Frühling-Sommer) und pausiere im Winter.
Vorteile
- Lange, auffällige Blüte
- Stark anziehend für Bienen und Schmetterlinge
- Winterhart und trockenheitsresistent
Nachteile
- Wurzelhals kann bei zu nassem Boden faulen
- Horst muss alle paar Jahre geteilt werden



