Sukkulenten

Spitzen-Aloe

Aloe aristata

Die Spitzen-Aloe ist eine kleine rosettenbildende Sukkulente mit dunkelgrünen, weiß gepunkteten Blättern, die wie Spitze von weichen Borsten gesäumt sind.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameAloe aristata
Höhe10–20 cm
SonneVolle Sonne oder helles indirektes Licht
WasserGering
BodenSandig, sehr durchlässig
ToxizitätUngiftig
WachstumLangsam
TemperaturWinterhart bis etwa −10 °C
BlütezeitMai–Juli
BewässerungAlle 10–15 Tage im Sommer, im Winter fast nicht

Beschreibung

Die Spitzen-Aloe, heute auch als Aristaloe aristata geführt, ist eine kleine ausdauernde Sukkulente aus der Familie der Affodillgewächse. Sie bildet eine kompakte, stammlose Rosette aus fleischigen, dreieckigen, spitzen Blättern, dunkelgrün, mit kleinen weißen Höckern übersät und von dichten weichen Borsten gesäumt, die an Spitze erinnern. Die Blattspitzen enden in einem feinen Faden, woher der Artname aristata ("begrannt") stammt. Im Sommer bildet sie Blütenstängel mit orangeroten Röhrenblüten, reich an Nektar, sehr beliebt bei Bienen und Vögeln.

Herkunft

Sie stammt aus dem südlichen Afrika, aus Südafrika, Lesotho und angrenzenden Regionen, wo sie in felsigen, bergigen Lebensräumen wächst. Sie ist eine der winterhärtesten Aloen und kann in trockenem Boden mäßige Fröste bis etwa -10 °C überstehen.

Anbau und Pflege

Sie ist eine sehr leichte, robuste Sukkulente, hervorragend im Topf wie im Steingarten milder Regionen. Sie verlangt viel Licht, auch direkte Sonne, und einen sehr durchlässigen Boden. Man gießt im Sommer mäßig und lässt das Substrat gut abtrocknen, im Winter fast gar nicht. Sie bildet zahlreiche Ableger an der Basis, die sich leicht zur Vermehrung abtrennen lassen.

  • An einen sehr hellen Ort stellen, auch in die Sonne
  • Nur gießen, wenn die Erde trocken ist
  • Die Ableger zur leichten Vermehrung abtrennen

Wissenswertes

Dank ihrer Winterhärte ist sie eine der wenigen Aloen, die auch in nicht-tropischen Klimaten im Freien kultiviert werden können. Ihre Blüten sind eine wertvolle Nektarquelle im Frühsommer.

Blütezeit

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Praktische Tipps

Bewässerung

Wasserbedarf: Gering — prüfe vor dem Gießen immer die Substratfeuchte.

Standort

Bevorzugt Volle Sonne oder helles indirektes Licht: sorge für das richtige Licht und drehe die Pflanze für gleichmäßiges Wachstum.

Substrat

Empfohlener Boden: Sandig, sehr durchlässig. Erneuere das Substrat alle 1-2 Jahre.

Blätter

Wische die Blätter mit einem feuchten Tuch ab, um die Photosynthese zu fördern.

Düngung

Dünge während der Wachstumszeit (Frühling-Sommer) und pausiere im Winter.

Vorteile

  • Sehr leicht und robust
  • Unter den winterhärtesten Aloen
  • Nektarreiche Blüten, bei Bienen und Vögeln beliebt

Nachteile

  • Verträgt keine Staunässe, fäulnisgefährdet
  • Langsames Wachstum
  • Verträgt keine starken Fröste oder nassen Winterboden

Häufige Fragen

Ist die Spitzen-Aloe winterhart?
Ja, sie gehört zu den winterhärtesten Aloen: In trockenem Boden kann sie mäßige Fröste bis etwa -10 °C überstehen. Deshalb kann sie in Regionen mit mildem Klima im Freien im Steingarten kultiviert werden.
Wie viel muss ich sie gießen?
Wenig. Im Sommer alle 10-15 Tage gießen und das Substrat gut abtrocknen lassen; im Winter das Wasser fast ganz einstellen. Staunässe ist die häufigste Ursache für Fäulnis.
Wie vermehrt sie sich?
Sehr leicht: Sie bildet zahlreiche Ableger an der Basis der Rosette, die man behutsam abtrennen und umtopfen kann. In kurzer Zeit erhält man neue Pflanzen.
Ist sie wie Aloe vera?
Sie gehört zur selben Aloen-Gruppe, ist aber eine andere, kleinere und zierende Art. Anders als Aloe vera wird sie nicht für das Blattgel, sondern für die Schönheit ihrer Rosette kultiviert.

Das könnte dich interessieren