Eichelhäher
Vögel

Eichelhäher

Garrulus glandarius

Der Eichelhäher (Garrulus glandarius) ist der bunteste der europäischen Rabenvögel, häufig in Italiens Wäldern: rosabrauner Körper, auffällige schwarz gebänderte blaue Flügelfelder und ein im Flug auffälliger weißer Bürzel. Intelligent, lärmend und ein guter Imitator, ist er der „Wächter des Waldes". Seinen Namen verdankt er seiner Vorliebe für Eicheln: er versteckt jeden Herbst Tausende, und die vergessenen werden zu Eichen. Er ist einer der wichtigsten Eichen-„Pflanzer". IUCN Nicht gefährdet.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameGarrulus glandarius
Gewicht140-190 g
Lebensdauerpochi anni in media (record ~16-18 anni)
GrößeMedia (32-35 cm; apertura alare 52-58 cm)
Energie3/5
Trainierbarkeit2/5
Haarverlust1/5

Charakter

Intelligent, wachsam und lärmend, wie alle Rabenvögel. Im dichten Wald oft scheu, wo er sich durch den rauen Ruf verrät, in Parks kühner. Tagaktiv; außerhalb der Brutzeit in kleinen Gruppen. Unermüdlich und methodisch beim herbstlichen Eichelhamstern, das er dank außergewöhnlichem Gedächtnis wiederfindet. Ein guter Imitator und „Wächter", der im Wald Alarm schlägt. Kein Haustier: ein wilder Vogel, wertvoll für die Eichenverjüngung.

Ernährung

Ein Allesfresser mit abwechslungsreicher Kost, mit der Eichel als Herbst-Leitnahrung. Er frisst auch andere Samen, Nüsse, Bucheckern und Früchte, Insekten (vor allem Raupen im Frühling/Sommer, wichtig für die Jungen), Eier und Nestlinge anderer Vögel und kleine Wirbeltiere. Im Herbst versteckt er Tausende Eicheln, mehrere zugleich in Kehle und Schnabel tragend; er findet sie dank außergewöhnlichem räumlichem Gedächtnis wieder, sogar unter Schnee. Vergessene Eicheln keimen: einer der wirksamsten Eichenverbreiter, der sie weit fliegt.

Der Eichelhäher (Garrulus glandarius), englisch „Eurasian jay", ist der bunteste und auffälligste der europäischen Rabenvögel und eine vertraute Erscheinung in Italiens Wäldern. Berühmt für:

  • Lebhafte Farben: ein rosabrauner Körper und vor allem die unverwechselbaren schwarz gebänderten blauen Flügelfelder, unter den schönsten der europäischen Vogelwelt
  • Den weißen Bürzel: im Flug deutlich sichtbar, im Kontrast zum schwarzen Schwanz
  • Den „Wächter des Waldes": mit seinem rauen, kreischenden Ruf schlägt er Alarm, wenn ein Räuber oder Mensch naht, und warnt alle Tiere
  • Einen guten Imitator: wie ein echter Rabenvogel intelligent, ahmt er Rufe anderer Vögel nach (sogar den Bussard)
  • Die Vorliebe für Eicheln: sein Name, deutsch wie wissenschaftlich, kommt von dieser Bindung
  • Den „Eichenpflanzer": er versteckt jeden Herbst Tausende Eicheln, und die vergessenen keimen

IUCN-Status: Nicht gefährdet (LC), häufig und verbreitet. Es ist der erste Rabenvogel dieses Portals, der großen Familie der intelligentesten Vögel (Krähen, Elstern, Dohlen). Und er teilt mit dem Grauhörnchen und dem Streifenhörnchen eine wertvolle Rolle: Eicheln zu tragen und zu säen und so den Eichenwäldern zum Wachsen zu helfen.

Klassifikation und Kategorie

Ordnung Passeriformes (Sperlingsvögel), Familie Corvidae (Rabenvögel) — wie Krähen, Elstern und Dohlen, die zu den intelligentesten Vögeln überhaupt zählen. Er ist also ein bunter „Vetter" der Krähe und des Kolkraben. Nicht zu verwechseln mit: der Blauracke (Coracias garrulus) — trotz ähnlichen italienischen Namens („ghiandaia marina") und eines vergleichbaren blauen Flecks KEIN Rabenvogel, sondern ein Racken, verwandt mit Bienenfressern und Eisvögeln; der Elster (Pica pica), einem anderen europäischen Rabenvogel, aber schwarz-weiß mit langem Schwanz; und den amerikanischen Hähern (wie dem Blauhäher, Cyanocitta), Neuwelt-Rabenvögeln. Etymologie: alles im Namen dreht sich um Eicheln — „Garrulus" lateinisch „geschwätzig" (für den lauten Ruf), „glandarius" „der Eicheln" (von glans); auch der deutsche Name „Eichelhäher" sagt es. Parameter: Länge 32-35 cm. Spannweite 52-58 cm. Gewicht 140-190 g. Lebensdauer im Schnitt wenige Jahre (Rekorde um 16-18 Jahre). Fortpflanzung: monogam; Reisignest in den Ästen; 4-6 Eier, von beiden Geschlechtern bebrütet.

Lebensraum und Verbreitung

Der Eichelhäher hat ein weites Areal in der Alten Welt: weite Teile Europas (auch Italien, wo er häufig ist), Nordafrikas und des gemäßigten Asiens bis Japan. Bevorzugte Lebensräume — vor allem Wald: Laub- und Mischwälder, besonders Eichenwälder (von denen er für Eicheln abhängt); Nadelwälder, Gebüsch und Waldränder; und städtische Parks und baumbestandene Gärten (zunehmend besucht). Besonders an Eichen gebunden: das Eichelangebot prägt Verbreitung, Wanderungen und in mageren Jahren sogar kleine Wanderbewegungen. Im Wald oft scheu, in Städten kühner. Tagaktiv, außerhalb der Brutzeit in kleinen Gruppen. IUCN: Nicht gefährdet. Häufige, anpassungsfähige Art, begünstigt durch die Bindung an einen verbreiteten, robusten Baum, die Eiche — eine gegenseitige Bindung.

Ernährung

Ein Allesfresser mit abwechslungsreicher Kost und einem Herbst-Star: der Eichel. Er frisst: Eicheln (die Leitnahrung, im Herbst massenhaft gesammelt und gelagert); andere Samen, Nüsse, Bucheckern und Früchte; Insekten (vor allem Raupen und Larven im Frühling/Sommer, wichtig für die Jungen); Eier und Nestlinge anderer Vögel (weshalb ihn kleine Singvögel fürchten); und kleine Wirbeltiere und Wirbellose. Strategien: das Eichelhamstern (im Herbst kann ein einzelner Häher Tausende Eicheln verstecken, mehrere zugleich in Kehle und Schnabel tragend); ein außergewöhnliches Gedächtnis (er findet viele Verstecke noch Monate später, sogar unter Schnee); und der Rabenvogel-Opportunismus. Vergessene Eicheln keimen, und da der Häher sie weit von der Mutterpflanze trägt, oft in Lichtungen ideal zum Wachsen, ist er einer der wirksamsten Eichenverbreiter — mehr noch als das Hörnchen, da er sie über große Entfernungen fliegt.

Körperliche Merkmale

Ein mittelgroßer Vogel mit für einen Rabenvogel überraschenden Farben. Körper warm rosabraun/weinrot; schwarz gebändertes blaues Flügelfeld (sein berühmtestes Merkmal, einst sehr begehrt); leuchtend weißer Bürzel im Flug, gegen den schwarzen Schwanz; schwarzer Bartstreif und helle, dunkel gestrichelte Scheitel (zu kleiner Haube aufstellbar). Kräftiger Rabenvogelkörper mit starkem Schnabel; gerundete Flügel (etwas „flatternder", wellenförmiger Flug); wacher Ausdruck. Leistung: Rabenvogel-Intelligenz (Problemlösen, Planen); räumliches Gedächtnis (für Tausende Eichelverstecke); Stimmnachahmung; und Eicheltransport (Kehle und Schnabel).

Verhalten und Wissenswertes

Ein intelligenter, wachsamer, lärmender Vogel, im dichten Wald oft scheu, doch durch seinen Ruf verraten. Außerhalb der Brutzeit in kleinen Gruppen; im Herbst unermüdlich beim Eichelverstecken. Wissenswertes: der „Wächter des Waldes" (sein rauer Ruf warnt alle Tiere vor Räuber oder Jäger). Der „Eichenpflanzer" (Mutualismus Häher-Eiche: vergessene, an offenen Stellen vergrabene Eicheln werden zu Eichen; er „versetzt" den Wald weiter als das Hörnchen). Das prodigiöse Gedächtnis (findet Tausende Verstecke, auch unter Schnee). Der Imitator (ahmt andere Vögel nach, besonders den Bussard). Die „blauen Federn" (Strukturfarbe, kein Pigment; einst begehrt). Der erste Rabenvogel des Portals (Familie der intelligentesten Vögel).

Vorteile

  • Il più colorato dei corvidi europei, primo corvide del portale
  • 'Piantatore di querce': fondamentale per la rinnovazione dei boschi
  • Intelligentissima (memoria spaziale, imitazione, problem solving)
  • 'Sentinella del bosco': dà l'allarme a tutti gli animali; IUCN Least Concern

Nachteile

  • Non è un animale da compagnia (uccello selvatico)
  • Predando uova e nidiacei, può impattare i piccoli passeriformi
  • Vista talora con sospetto dai cacciatori (mette in allarme la selvaggina)
  • Schiva nei boschi: non sempre facile da osservare da vicino

Häufige Fragen

Perché la ghiandaia si chiama così?
Il nome deriva tutto dalle ghiande, il suo cibo prediletto. In italiano 'ghiandaia' viene direttamente da 'ghianda'. Anche il nome scientifico lo conferma: 'glandarius' significa 'delle ghiande' (dal latino glans, ghianda), mentre 'Garrulus' significa 'chiacchierone, ciarliero', un riferimento al suo verso aspro e rumoroso. In autunno la Ghiandaia è instancabile nel raccogliere ghiande e nasconderle per l'inverno, e questo legame con la quercia è così forte da averle dato il nome in molte lingue (in inglese si parla di 'jay', ma in tedesco è 'Eichelhäher', cioè 'gazza delle ghiande', e in francese 'geai des chênes', 'geai delle querce').
È vero che la ghiandaia 'pianta' le querce?
Sì, ed è uno dei più begli esempi di collaborazione tra un animale e una pianta. Ogni autunno una Ghiandaia raccoglie e nasconde sottoterra migliaia di ghiande, una per una, per avere scorte durante l'inverno. Pur avendo una memoria eccezionale, non riesce a ritrovarle tutte: le ghiande dimenticate germogliano e danno vita a nuove querce. La cosa straordinaria è che la Ghiandaia trasporta le ghiande VOLANDO, anche a grande distanza dalla pianta madre, e tende a seppellirle in luoghi aperti e soleggiati, proprio quelli ideali per la crescita di una giovane quercia. Per questo è considerata uno dei più importanti agenti naturali di diffusione delle querce, ancora più efficace degli scoiattoli, che le spostano solo di poche decine di metri.
Perché la chiamano 'sentinella del bosco'?
Per via del suo ruolo di allarme. La Ghiandaia è molto vigile e ha una vista acuta: quando avvista un pericolo — un rapace, una volpe, un cane o un cacciatore — emette un verso aspro, roco e penetrante, che si sente da lontano. Questo richiamo non avverte solo le altre ghiandaie, ma mette in allerta tutti gli animali del bosco, che così hanno il tempo di nascondersi o fuggire. Per questo motivo i cacciatori la considerano spesso una 'spia' fastidiosa, perché tradisce la loro presenza e fa scappare la selvaggina, mentre per gli altri animali è un prezioso sistema d'allarme che funziona gratis.
La ghiandaia è imparentata con i corvi?
Sì, anche se il suo aspetto colorato può trarre in inganno. La Ghiandaia appartiene alla famiglia dei Corvidi (Corvidae), la stessa di corvi, cornacchie, gazze, taccole e nocciolaie. È quindi una 'cugina' a tutti gli effetti del corvo e della cornacchia, e ne condivide l'elevata intelligenza: i corvidi sono considerati tra gli uccelli più 'cervellotici' al mondo, capaci di memoria straordinaria, problem solving, pianificazione e imitazione dei suoni. La Ghiandaia ne è un ottimo esempio, con la sua memoria prodigiosa per le ghiande e la capacità di imitare il verso di altri uccelli. Va invece tenuta distinta dalla 'ghiandaia marina', che ha un nome simile ma non è un corvide, bensì un parente dei gruccioni.

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