Vögel

Grünspecht

Picus viridis

Der Grünspecht ist ein großer grüner Specht mit roter Scheitelkappe, berühmt für seinen lauten, lachenden Ruf und die Suche nach Ameisen am Boden.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NamePicus viridis
Gewicht150–250 g
LebensdauerFino a 7 anni
GrößeLänge 30–36 cm, Flügelspannweite 45–51 cm
Energie3/5

Charakter

Standvogel, scheu, oft am Boden

Ernährung

Vor allem Ameisen und deren Larven

Beschreibung

Der Grünspecht ist einer der größten Spechte Europas. Er hat einen olivgrünen Rücken, einen helleren Bauch, einen gelblichen Bürzel und eine auffällige leuchtend rote Scheitelkappe. Im Gesicht trägt er eine schwarze "Maske" und einen Bartstreif: beim Männchen rot gekernt, beim Weibchen ganz schwarz. Sein Schnabel ist kräftig und seine Zunge außergewöhnlich lang und klebrig.

Lebensraum und Verbreitung

Er ist in weiten Teilen Europas und Westasiens verbreitet. Er bevorzugt abwechslungsreiche, halboffene Landschaften: lichte Wälder, Waldränder, Obstgärten, Parks und baumbestandene Gärten mit weiten Wiesen in der Nähe. Er ist ein Standvogel, ganzjährig an sein Revier gebunden.

Verhalten

Anders als andere Spechte trommelt er wenig auf Holz und verbringt einen Großteil seiner Zeit am Boden, wo er seine Lieblingsnahrung sucht: Ameisen. Mit seiner langen klebrigen Zunge durchsucht er Ameisenhaufen und fängt Ameisen und Larven zu Tausenden. Sein Ruf, ein lautes, rhythmisches Lachen, brachte ihm im Englischen den Spitznamen "yaffle" ein.

Wissenswertes

Die Zunge des Grünspechts kann weit über die Schnabelspitze hinausreichen und ist ein hervorragendes Werkzeug, um Ameisen in ihren Gängen zu erreichen. In sehr schneereichen Wintern, wenn der Boden bedeckt ist, kann er Mühe haben, Nahrung zu finden.

Schutz

Er gilt als nicht gefährdet. Er hängt vom Vorhandensein ameisenreicher Wiesen und Weiden sowie alter Bäume zum Brüten ab; die Intensivierung der Landwirtschaft und der Einsatz von Insektiziden können seine Bestände bedrohen.

(Hinweis: Der von Wikidata angegebene Massewert von 8,9 kg ist offensichtlich falsch: Der Grünspecht wiegt in Wirklichkeit etwa 150–250 Gramm.)

Vorteile

  • Nützlicher Jäger überzähliger Ameisen
  • Auffälliges Gefieder und unverwechselbarer Ruf
  • Ganzjährig anwesend, auch in Parks

Nachteile

  • Auf ameisenreiche Wiesen angewiesen
  • Anfällig für sehr schneereiche Winter
  • Bedroht durch den Einsatz von Insektiziden

Häufige Fragen

Warum ist der Grünspecht oft am Boden?
Anders als andere Spechte ernährt er sich vor allem von Ameisen, die er in Wiesen und Ameisenhaufen am Boden sucht. Mit seiner langen klebrigen Zunge fängt er Ameisen und Larven, daher verbringt er viel Zeit am Boden.
Wie klingt sein Ruf?
Sein Ruf ist ein lautes, rhythmisches Lachen, sehr charakteristisch, das durch Wälder und Parks schallt. Genau deshalb wird er im Englischen "yaffle" genannt.
Wie unterscheidet man Männchen und Weibchen?
Beide haben die rote Scheitelkappe und die schwarze Maske, doch der Bartstreif unter dem Auge ist beim Männchen rot gekernt und beim Weibchen ganz schwarz.
Zimmert er das Nest wie andere Spechte?
Ja, er zimmert eine Höhle in den Stamm eines alten Baumes, wo er seine Eier legt. Deshalb ist das Vorhandensein reifer Bäume für sein Brüten wichtig.

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