Rostkatze
Prionailurus rubiginosus
Eigenschaften
Charakter
Eine nachtaktive, einzelgängerische, scheue Wildkatze, doch von kühnem und sehr lebhaftem Wesen trotz ihrer winzigen Größe. Sehr schnell, nervös und unermüdlich, ist sie eine äußerst wendige Jägerin, „der Kolibri der Katzen" genannt. In der Natur extrem elusiv, verbringt sie den Tag versteckt und jagt im Dunkeln. Sie ist KEIN Haustier: ein kleiner wilder Räuber nahe der Gefährdung, in seinem Lebensraum zu schützen. Ihre Ähnlichkeit mit einem Kätzchen macht sie reizvoll, doch sie bleibt in jeder Hinsicht ein Wildtier.
Ernährung
Ein an seine winzige Größe angepasster fleischfressender Räuber. Sie ernährt sich vor allem von Nagern und Kleinsäugern (Grundlage der Kost) sowie von Vögeln, Eidechsen, Fröschen und Insekten. Sie jagt nachts und nutzt außergewöhnliche Wendigkeit, Schnelligkeit und Reflexe, um kleine, aber zahlreiche Beute zu überraschen; ihre feinen Sinne und großen, nachtsichttauglichen Augen gleichen die geringe Größe reichlich aus. Eine kühne, unermüdliche Jägerin, höchst effizient bei der Kontrolle kleiner Tiere.
Die Rostkatze (Prionailurus rubiginosus), englisch „rusty-spotted cat", ist eine der erstaunlichsten Katzen der Welt: die kleinste Wildkatze des Planeten, eine Miniatur-Jägerin mit riesigen Augen. Berühmt für:
- Die Rekordgröße: die kleinste der Wildkatzen, kaum halb so groß wie eine gewöhnliche Hauskatze
- Riesige Augen: groß und glänzend im Verhältnis zum Köpfchen, an das Nachtleben angepasst, mit ewig „kätzchenhaftem" Ausdruck
- Das „rostige" Fell: grau mit Reihen rostfarbener Flecken und Streifen auf Rücken und Flanken
- Prodigiöse Wendigkeit: sehr schnell und nervös, „der Kolibri der Katzenfamilie" genannt
- Ein kühnes Wesen: winzig, aber mutig, ein unermüdlicher Räuber
- Eine illustre Verwandtschaft: dieselbe Gattung wie Bengalkatze und Fischkatze
IUCN-Status: Gering gefährdet (NT). Sie reiht sich als winzigstes Mitglied zu den vielen Wildkatzen des Portals: zwischen Löwen, Tigern und Leoparden erinnert die Rostkatze daran, dass die Katzenfamilie auch echte Miniaturen umfasst, nicht weniger faszinierend als die großen Räuber.
Klassifikation und Kategorie
Ordnung Carnivora, Familie Felidae (die Katzen), Gattung Prionailurus — dieselbe wie die Bengalkatze (Prionailurus bengalensis) und die Fischkatze (Prionailurus viverrinus), beide im Portal. Zusammen bilden sie die Gruppe der kleinen gefleckten Katzen Asiens. Im Portal steht sie bei den Wildkatzen. Zur Einordnung unter den kleinen Katzen: die Rostkatze ist die kleinste von allen und streitet den Rekord mit der afrikanischen Schwarzfußkatze; die Bengalkatze, ihr Vetter, ist größer und der wilde Vorfahr der Hausrasse Bengal; die Fischkatze, ein weiterer Verwandter, ist eine kräftige Schwimmerin der Feuchtgebiete. Etymologie: „rubiginosus" bedeutet „rostig", nach den rostfarbenen Flecken; die Gattung Prionailurus verweist auf „Katzen mit gestreiftem Rücken". Parameter — ein echtes Leichtgewicht: Kopf-Rumpf-Länge ~35-48 cm. Schwanz ~15-30 cm. Gewicht nur 0,9-1,6 kg (etwa eine halbe Hauskatze). Lebensdauer in der Natur wenig bekannt, in Gefangenschaft über 10-12 Jahre. Fortpflanzung: das Weibchen bringt meist 1-2 winzige Junge zur Welt, in einem versteckten Unterschlupf aufgezogen.
Lebensraum und Verbreitung
Eine Katze mit auf den indischen Subkontinent beschränktem Areal: Indien, Sri Lanka und, erst später entdeckt, Nepal. Bevorzugte Lebensräume — anpassungsfähiger als gedacht: Laub- und Feuchtwälder; Gebüsch, Grasland und felsige Gebiete mit dichter Vegetation; Kulturland und Dorfumgebung, wo sie Nager jagt und sich mitunter in Scheunen und verlassenen Gebäuden verbirgt. Lange als sehr selten geltend, ist sie tatsächlich wohl weiter verbreitet als angenommen, aber wegen ihrer geringen Größe und nachtaktiven, scheuen Lebensweise extrem schwer zu beobachten. Sie bevorzugt gut bewachsene Umgebungen. Eine ausgezeichnete Kletterin, die aber vor allem am Boden jagt. Ihre Abhängigkeit von bewachsenen Gebieten macht sie empfindlich gegenüber der Umwandlung der Landschaft. IUCN: Gering gefährdet. Hauptgefahren: Verlust und Fragmentierung des Lebensraums durch Ausweitung der Landwirtschaft sowie Verkehrsunfälle und örtlich Verfolgung. Ihre Biologie bleibt teils wenig bekannt.
Ernährung
Ein fleischfressender Räuber mit wendiger, unermüdlicher, an die winzige Größe angepasster Jagd. Sie frisst Nager und Kleinsäuger (Mäuse und andere kleine Tiere, Grundlage der Kost), Vögel (mit blitzschnellen Sätzen gefangen), Eidechsen, Frösche und Insekten. Strategien: Schnelligkeit und Wendigkeit (sehr schnelle Bewegungen, außergewöhnliche Reflexe); nächtliche Jagd (vor allem im Dunkeln, wenn Kleinsäuger aktiv sind); und Kühnheit (trotz der Größe großer Mut). Für einen so kleinen Jäger besteht die Kost aus kleiner, aber zahlreicher Beute; Wendigkeit und feine Sinne gleichen die geringe Masse reichlich aus.
Körperliche Merkmale
Eine winzige, schlanke Katze von ewig jugendlichem Aussehen. Kurzes Fell, grundsätzlich grau ins Braune; rostfarbene Flecken und Streifen in Reihen auf Rücken und Flanken, daher der Name; weiße Unterseite mit dunklen Flecken; dunkle Streifen an Schnauze und Kopf. Kleiner, schlanker Körper mit recht kurzen Beinen; rundes Köpfchen mit für die Proportionen sehr großen Augen (kätzchenhafter Ausdruck auch als erwachsenes Tier); recht kurzer Schwanz, etwa halbe Körperlänge. Leistung: außergewöhnliche Wendigkeit und Schnelligkeit; gute Kletterin (jagt aber vor allem am Boden); sehr feine Sinne (Nachtsicht, Gehör).
Verhalten und Wissenswertes
Ein nachtaktives, einzelgängerisches, scheues Tier. Den Tag verbringt sie versteckt in Spalten, Baumhöhlen oder dichter Vegetation und kommt im Dunkeln zur Jagd hervor. Gerade wegen dieser Verborgenheit und ihrer geringen Größe ist sie eine der am schwersten zu sichtenden und zu erforschenden Katzen. Wissenswertes: die kleinste Katze der Welt (mit der Schwarzfußkatze; kaum ein Kilo, etwa eine halbe Hauskatze). Der „Kolibri der Katzen" (kühner, blitzschneller Jäger, nervöse Bewegungen). Die Augen eines ewigen Kätzchens (riesige Augen am kleinen Kopf; Anpassung an die Nachtjagd). Der Vetter der Bengal (gleiche Gattung wie die Bengalkatze, Vorfahr der Bengal; nie domestiziert). Der Geist des Waldes (galt als sehr selten, ist tatsächlich weiter verbreitet, aber elusiv; durch Lebensraumverlust bedroht). Der kleine große Räuber (höchst effizienter Jäger trotz seines Kilos, wertvolle ökologische Nische).
Vorteile
- Affascinante primato: il più piccolo gatto selvatico del mondo
- Predatore agilissimo e utile nel controllo di roditori e piccoli animali
- Parente del gatto leopardo e del gatto pescatore: completa il quadro dei Prionailurus
- Specie elusiva e poco nota: stimola la ricerca e la curiosità naturalistica
Nachteile
- NON è un animale domestico: è un piccolo felino selvatico, mai addomesticato
- IUCN Near Threatened: minacciato da perdita e frammentazione dell'habitat
- Elusivo e difficile da studiare: biologia ancora poco conosciuta
- L'aspetto "da gattino" può alimentare un dannoso desiderio di tenerlo come animale esotico



