Schwarzstorch
Vögel

Schwarzstorch

Ciconia nigra

Der Schwarzstorch (Ciconia nigra) ist der scheue, wilde Vetter des bekannteren Weißstorchs: ein großer Schreitvogel mit glänzend schwarzem, metallisch schimmerndem Gefieder, weißem Bauch und rotem Schnabel und Beinen. Anders als der Weißstorch, der nahe dem Menschen lebt, ist er ein scheuer, einzelgängerischer Vogel reifer, von Flüssen und Feuchtgebieten durchzogener Wälder, wo er Fische und Amphibien fängt. Als Zugvogel überwintert er in Afrika. Selten und lokal, aber in Europa in langsamer Erholung. IUCN Nicht gefährdet.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameCiconia nigra
Gewicht~3 kg
LebensdauerOltre 15-18 anni
GrößeGrande (95-100 cm; apertura alare 145-155 cm)
Energie2/5
Trainierbarkeit1/5
Haarverlust1/5

Charakter

Ein großer wilder Schreitvogel, tagaktiv und ziehend, von scheuem, zurückhaltendem, einzelgängerischem Wesen — das Gegenteil des geselligen Weißstorchs. Er lebt in verstreuten Paaren oder allein, fern vom Menschen, in reifen Wäldern an Flüssen und Feuchtgebieten und fliegt bei der kleinsten Störung ab. Er jagt geduldig in flachem Wasser, vor allem Fische. Er ist KEIN Haustier: geschützte, seltene und empfindliche Wildfauna, aus der Ferne zu beobachten und durch Schutz der reifen Wälder und sauberen Gewässer, die er braucht, zu bewahren.

Ernährung

Ein Räuber flacher Süßgewässer, mit fischlastigerer Kost als der Weißstorch. Er frisst vor allem Fische sowie Amphibien (Frösche, Kröten, Kaulquappen), Wasserinsekten, Krebse und Weichtiere, gelegentlich kleine Reptilien und Säuger. Er jagt, indem er langsam in den flachen, klaren Gewässern von Flüssen, Bächen und Teichen watet, den Grund absucht und Beute mit raschen Stößen fängt, meist allein oder in kleinen Gruppen. Seine Abhängigkeit von Fischen und sauberem Wasser bindet ihn eng an die Gesundheit der Süßwasserlebensräume.

Der Schwarzstorch (Ciconia nigra), englisch „black stork", ist einer der faszinierendsten und scheuesten großen Schreitvögel Europas: das wilde, waldbewohnende Gegenstück zum berühmten Weißstorch. Berühmt für:

  • Glänzend schwarzes Gefieder: schwarz mit grünen und violetten Metallreflexen, im Kontrast zum weißen Bauch
  • Roten Schnabel und rote Beine: leuchtend rot, wie der nackte Hautring ums Auge
  • Ein scheues, einzelgängerisches Wesen: anders als der Weißstorch meidet er den Menschen und liebt ungestörte Wälder
  • Das Leben im Wald: er nistet in hohen Bäumen oder an Felsen, fern von Blicken
  • Die große Wanderung: er legt Tausende Kilometer zurück, um in Afrika zu überwintern
  • Die Seltenheit: viel seltener und schwerer zu beobachten als sein weißer Vetter

IUCN-Status: Nicht gefährdet (LC) weltweit, aber in Europa selten und lokal. Er tritt ins Portal in der Gruppe der Schreitvögel, neben dem Weißstorch und dem Schuhschnabel: mit dem Weißstorch bildet er ein perfektes Paar von „Gegensätzen" — der eine weiß, gesellig und an den Menschen gebunden, der andere schwarz, einzelgängerisch und wild.

Klassifikation und Kategorie

Ordnung Ciconiiformes, Familie Ciconiidae (die Störche), Gattung Ciconia — dieselbe wie der Weißstorch (Ciconia ciconia). Im Portal steht er bei den Schreitvögeln. Der Vergleich mit dem Weißstorch ist der beste Weg, ihn kennenzulernen: der Weißstorch ist weiß mit schwarzen Flügeln, lebt nahe dem Menschen, nistet auf Dächern, Schornsteinen und Masten in gut sichtbaren Kolonien; der Schwarzstorch ist überwiegend schwarz mit weißem Bauch, scheu und einzelgängerisch, nistet versteckt in reifen Wäldern und meidet vom Menschen geprägte Umgebungen. Nicht zu verwechseln mit den Reihern (die mit S-förmig eingezogenem Hals fliegen, während Störche mit gestrecktem Hals fliegen) oder den Ibissen. Etymologie: „Ciconia" ist lateinisch für „Storch"; „nigra" heißt „schwarz". Parameter: Höhe ~95-100 cm. Spannweite ~145-155 cm. Gewicht ~3 kg (etwas kleiner als der Weißstorch). Lebensdauer beachtlich, über 15-18 Jahre in der Natur. Fortpflanzung: großes Reisignest in reifen Bäumen oder an Felswänden, abseits von Störung; meist 3-5 Eier, von beiden Eltern bebrütet.

Lebensraum und Verbreitung

Ein Langstreckenzieher mit sehr weitem Areal, aber dünnen Beständen: er brütet in weiten Teilen Europas (lokal, auch in Italien) und des gemäßigten Asiens; einige Populationen sind auf der Iberischen Halbinsel und im südlichen Afrika ansässig; er überwintert im subsaharischen Afrika (europäische Populationen) und in Südasien (östliche). Bevorzugte Lebensräume — die Kombination Wald + Wasser: reife, ungestörte Wälder, besonders mit Gewässern; Flüsse, Bäche, Teiche, Sümpfe und Feuchtgebiete, wo er frisst; Felswände und Schluchten, örtlich zum Nisten. Anders als der Weißstorch, der eng an offene Landschaften und den Menschen gebunden ist, ist der Schwarzstorch eine waldbewohnende, scheue Art, die Ruhe und gut erhaltene Lebensräume braucht. Zum Fressen sucht er flache Gewässer, zum Nisten braucht er alte ungestörte Wälder. Das macht ihn empfindlich gegenüber Störung, Holzeinschlag und dem Verlust von Feuchtgebieten. In den letzten Jahrzehnten zeigt er aber in mehreren Gebieten Europas Zeichen langsamer Erholung und Ausbreitung. IUCN: weltweit Nicht gefährdet, in Europa aber eine seltene, lokale und geschützte Art.

Ernährung

Ein Räuber flacher Gewässer, mit „fischlastigerer" Kost als der Weißstorch. Er frisst Fische (Hauptbestandteil, in Flüssen, Bächen und Teichen gefangen), Amphibien (Frösche, Kröten, Kaulquappen), Wasserinsekten, Krebse und Weichtiere, gelegentlich kleine Reptilien und Kleinsäuger. Techniken: das geduldige Waten (langsames Schreiten in flachem, klarem Wasser, den Grund absuchend); der Schnabelstoß (Fang mit raschen Stößen); und die einzelgängerische Nahrungssuche (allein oder in kleinen Gruppen, in ruhigen Bereichen). Seine starke Abhängigkeit von Fischen und klarem Süßwasser bindet ihn an die Gesundheit der Flüsse und Feuchtgebiete: wie viele Wasserräuber zeigt seine Anwesenheit die Qualität der Süßwasserlebensräume an.

Körperliche Merkmale

Ein großer, eleganter Schreitvogel mit scharfem Kontrast zwischen glänzendem Schwarz und Weiß. Kopf, Hals, Rücken und Flügel schwarz, mit prächtigen grünen, violetten und bronzenen Metallreflexen im Licht; Bauch und untere Brust weiß, im Flug gut sichtbar; langer gerader Schnabel, lange Beine und ein Augenring von leuchtendem Rot beim Altvogel. Großer, schlanker Körper, typisch für Störche; lange Beine zum Waten; breite Flügel, perfekt für Segelflug und lange Wanderungen. Leistung: Flug mit gestrecktem Hals (anders als Reiher), oft auf Thermik segelnd; große Zugausdauer; vorsichtiges Wesen (er fliegt bei der kleinsten Störung ab).

Verhalten und Wissenswertes

Ein einzelgängerischer, scheuer, zurückhaltender Vogel, das genaue Gegenteil des geselligen Weißstorchs. Er lebt in verstreuten Paaren oder allein, abseits, und gilt als einer der am schwersten zu beobachtenden großen Schreitvögel Europas. Tagaktiv und ziehend. Wissenswertes: der „dunkle Zwilling" des Weißstorchs (nahe Verwandte, gegensätzliche Lebensweisen: gesellig/menschennah vs einzelgängerisch/wild). Der Storch, der keine Babys bringt (die Legende betrifft den Weißstorch; der waldbewohnende Schwarzstorch blieb außen vor, mit „geheimnisvollerer" Aura). Die Reise nach Afrika (Zug auf Thermik, über Gibraltar oder den Bosporus). Der Storch, der „spricht" (etwas stimmfreudiger als der fast stumme Weißstorch). Die Rückkehr in die Wälder (langsame Wiederbesiedlung von Wäldern und Flusstälern; gutes Zeichen für diese Lebensräume). Das Nest, das Jahre hält (großes, über Jahre wiederverwendetes und erweitertes Nest, Standorttreue).

Vorteile

  • Magnifico trampoliere, controparte selvatica e "misteriosa" della cicogna bianca
  • Indicatore di ambienti sani: richiede foreste mature e acque pulite
  • In lenta ripresa ed espansione in varie aree d'Europa
  • Grande migratrice: affascinante esempio di volo veleggiato e di viaggi transcontinentali

Nachteile

  • NON è un animale da compagnia: è fauna selvatica protetta, rara e schiva
  • Molto sensibile al disturbo umano e al taglio delle vecchie foreste
  • Dipende da zone umide e fiumi puliti: soffre il degrado degli ambienti d'acqua
  • Difficilissima da osservare; popolazioni europee localizzate e da monitorare

Häufige Fragen

Che differenza c'è tra la cicogna nera e la cicogna bianca?
Sono parenti strette (stesso genere, Ciconia) ma profondamente diverse per aspetto e stile di vita. La cicogna bianca è in gran parte bianca con le ali nere, vive a stretto contatto con l'uomo, nidifica in modo molto visibile su tetti, camini, campanili e pali, spesso in piccole colonie, ed è legata a campagne, fattorie e villaggi. La Cicogna Nera, invece, è prevalentemente nera con riflessi metallici e ventre bianco, ha becco e zampe rossi, ed è un uccello timido, solitario e selvatico: nidifica nascosta nelle foreste mature, lontano dall'uomo, e si nutre soprattutto di pesci nei fiumi e nelle zone umide. In breve: la bianca è socievole e 'di paese', la nera è schiva e 'di bosco'.
Perché la cicogna nera è così difficile da vedere?
Per la sua natura estremamente schiva e per le sue scelte di habitat. A differenza della cicogna bianca, che cerca la vicinanza dell'uomo, la Cicogna Nera evita gli ambienti antropizzati e vive in foreste mature e tranquille attraversate da corsi d'acqua. È solitaria, nidifica in luoghi nascosti e si invola al minimo disturbo. Inoltre è una specie rara e localizzata, con popolazioni poco dense. La combinazione di rarità, timidezza e ambienti appartati la rende uno degli uccelli più difficili da osservare tra i grandi trampolieri europei: avvistarne una è considerato un evento speciale dai birdwatcher.
La cicogna nera porta i bambini come quella bianca?
No: la celebre leggenda secondo cui 'le cicogne portano i bambini' riguarda la cicogna bianca, da sempre legata alle case e ai villaggi europei, dove nidifica bene in vista sui tetti. La Cicogna Nera, vivendo nascosta nelle foreste e lontano dagli insediamenti umani, è rimasta estranea a questo folklore. Anzi, proprio per la sua riservatezza, il colore scuro e la vita appartata, in alcune tradizioni è stata avvolta da un'aura più misteriosa, legata al mistero dei boschi piuttosto che alla nascita dei bambini.
Dove va la cicogna nera in inverno?
La maggior parte delle cicogne nere europee è migratrice e trascorre l'inverno nell'Africa subsahariana, mentre le popolazioni orientali (asiatiche) svernano nel sud dell'Asia; alcune popolazioni, come quelle della Penisola Iberica e dell'Africa australe, sono invece in gran parte stanziali. Per i loro lunghi viaggi, le cicogne nere — come le bianche e molti rapaci — sfruttano le correnti d'aria calda ascendente (le termiche) per veleggiare risparmiando energia, e tendono a incanalarsi attraverso punti di passaggio strategici come lo Stretto di Gibilterra o il Bosforo, dove durante le migrazioni si possono osservare numerosi uccelli planatori. In primavera tornano nelle foreste di nidificazione.

Das könnte dich interessieren