Vögel

Tannenmeise

Periparus ater

Die Tannenmeise ist die kleinste der europäischen Meisen, ein lebhafter kleiner Vogel der Nadelwälder, erkennbar am weißen Nackenfleck.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NamePeriparus ater
Gewicht8–10 g
Lebensdauer2–3 anni, fino a 9
GrößeLänge etwa 11 cm, Flügelspannweite 17–21 cm
Energie4/5

Charakter

Hyperaktiv, akrobatisch, zutraulich

Ernährung

Insekten, Spinnen und Nadelbaumsamen

Beschreibung

Die Tannenmeise ist die kleinste der europäischen Meisen, ein winziger und sehr lebhafter Singvogel aus der Familie der Meisen. Sie hat einen schwarzen Kopf mit weißen Wangen und, als Erkennungsmerkmal, einen charakteristischen weißen Fleck im Nacken, gut sichtbar. Der Rücken ist olivgrau, der Bauch weißlich-beige. Im Vergleich zur Kohlmeise ist sie kleiner, schlichter und ohne den schwarzen Bauchstreif.

Lebensraum und Verbreitung

Sie ist in weiten Teilen der Paläarktis und in Nordafrika verbreitet. Sie ist eng an Nadelwälder gebunden, etwa Fichten und Kiefern, wo sie sich flink zwischen den Nadeln bewegt, auch kopfüber. Sie bewohnt auch Mischwälder, Parks und Gärten mit Nadelbäumen und ist meist Standvogel.

Verhalten

Sie ist ein hyperaktiver, akrobatischer kleiner Vogel, der sich von kleinen Insekten, Spinnen und Samen ernährt, besonders von Nadelbaumsamen. Sie hat die Gewohnheit, Nahrungsvorräte zwischen Rinde und Nadeln zu verstecken, um sie in knappen Zeiten zu bergen. Im Winter schließt sie sich oft gemischten Trupps mit anderen Meisen an.

Wissenswertes

Trotz ihrer winzigen Größe kann die Tannenmeise die Lage sehr vieler versteckter Nahrungsvorräte behalten. Ihre Stimme ist höher und feiner als die der Kohlmeise, mit lebhaften, wiederholten Rufen.

Schutz

Sie gilt als nicht gefährdet und ist sehr häufig. Sie hängt jedoch von Nadelbäumen ab: Eine Waldbewirtschaftung, die reife, vielfältige Wälder erhält, fördert ihre Bestände.

(Hinweis: Der von Wikidata angegebene Massewert von 1,04 kg ist offensichtlich falsch: Die Tannenmeise wiegt in Wirklichkeit etwa 8–10 Gramm.)

Vorteile

  • Die kleinste europäische Meise
  • Lebhaft und leicht mit Futterhäuschen anzulocken
  • Nützliche Jägerin von Waldinsekten

Nachteile

  • An Nadelwälder gebunden
  • Anfällig für sehr harte Winter
  • Leicht mit anderen Meisen zu verwechseln

Häufige Fragen

Wie unterscheide ich Tannenmeise und Kohlmeise?
Die Tannenmeise ist kleiner und schlichter, ohne den schwarzen Streif auf dem gelben Bauch der Kohlmeise. Das sicherste Zeichen ist der weiße Nackenfleck, den die Kohlmeise nicht hat.
Warum versteckt sie Nahrung?
Sie lagert Samen und Insekten zwischen Rinde und Nadeln, um in knappen Zeiten, typisch im Winter, Reserven zu haben. Sie besitzt ein bemerkenswertes räumliches Gedächtnis, um ihre Verstecke wiederzufinden.
Wo lebt sie am liebsten?
Sie ist eng an Nadelwälder gebunden, etwa Kiefern- und Fichtenwälder, wo sie Nahrung und Schutz findet. Sie bewohnt auch Mischwälder, Parks und Gärten mit Nadelbäumen.
Wie lockt man sie in den Garten?
Sie besucht Futterhäuschen, besonders im Winter, und bevorzugt Sonnenblumenkerne und Fette. Nadelbäume und Nistkästen mit kleinem Loch fördern ihr Brüten.

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