Blumen

Bartnelke

Dianthus barbatus

Eine duftende, farbenfrohe Gartenblume: Die Bartnelke bildet dichte Sträußchen kleiner Blüten mit gezähnten Blütenblättern in unzähligen Rosa-, Rot- und Weißtönen.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameDianthus barbatus
Höhe30–70 cm
SonneVolle Sonne oder Halbschatten
WasserMäßig
BodenFruchtbar, gut durchlässig, neutral bis kalkig
ToxizitätUngiftig; essbare Blüten
WachstumMittel; zweijährig oder kurzlebige Staude
TemperaturWinterhart
BlütezeitMai–Juli
BewässerungMäßig, Staunässe vermeiden

Ein Sträußchen voller Farben

Die Bartnelke ist eine der beliebtesten Beetpflanzen der Gärten. Sie gehört zur Gattung der Nelken (Dianthus) und bildet aufrechte Stängel, die von dichten Sträußchen mit bis zu dreißig kleinen Blüten gekrönt werden. Jede Blüte, wenige Zentimeter breit, hat fünf Blütenblätter mit fein gezähnten Rändern und verströmt einen süßen, würzigen Duft. Die Wildformen sind rot mit weißem Grund, doch die zahllosen Zuchtsorten reichen von Weiß über Rosa, Rot und Purpur bis zu zweifarbigen und geäugten Mustern.

Herkunft und Lebensraum

Sie stammt aus Südeuropa und Teilen Asiens, von den Pyrenäen und dem Balkan bis nach Ostasien. Sie ist ein Klassiker der Gärten weltweit geworden, in denen sie mitunter verwildert.

Kultur

Sie ist eine krautige zweijährige oder kurzlebige Staude: Oft wird sie in einem Jahr ausgesät, um im nächsten reich zu blühen. Sie will volle Sonne oder Halbschatten und einen fruchtbaren, gut durchlässigen, neutralen bis leicht kalkigen Boden. Sie ist winterhart und verträgt Kälte gut. Sie blüht vom Spätfrühling bis in den Sommer und schenkt lange duftende Blüten; das Entfernen verblühter Blüten verlängert das Schauspiel.

Wissenswertes und Verwendung

Die Blüten sind essbar und werden gelegentlich zum Dekorieren von Speisen und Desserts verwendet. Sie ist eine ausgezeichnete Bienenweide: Sie zieht Bienen, Schmetterlinge und Vögel an und trägt zur Biodiversität des Gartens bei. Ideal auch für Beeteinfassungen und Schnittsträuße.

Pflege

Sie braucht wenig Pflege: mäßiges Gießen unter Vermeidung von Staunässe, die den Wurzelhals faulen lässt, und einen sonnigen Standort. Die Aussaat ist einfach und die Pflanze vermehrt sich willig.

Blütezeit

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Praktische Tipps

Bewässerung

Wasserbedarf: Mäßig — prüfe vor dem Gießen immer die Substratfeuchte.

Standort

Bevorzugt Volle Sonne oder Halbschatten: sorge für das richtige Licht und drehe die Pflanze für gleichmäßiges Wachstum.

Substrat

Empfohlener Boden: Fruchtbar, gut durchlässig, neutral bis kalkig. Erneuere das Substrat alle 1-2 Jahre.

Blätter

Wische die Blätter mit einem feuchten Tuch ab, um die Photosynthese zu fördern.

Düngung

Dünge während der Wachstumszeit (Frühling-Sommer) und pausiere im Winter.

Vorteile

  • Farbenfrohe, duftende Blütensträußchen
  • Leicht zu säen und zu kultivieren
  • Zieht Bienen, Schmetterlinge und Vögel an; essbare Blüten

Nachteile

  • Kurzlebig: zweijährig oder kurzlebige Staude
  • Fault bei Staunässe
  • Für regelmäßige Blüte nachzusäen

Häufige Fragen

Wie lange lebt sie?
Sie ist zweijährig oder eine kurzlebige Staude: Oft wird sie in einem Jahr gesät, um im nächsten reich zu blühen, und sollte nachgesät werden, um sie jedes Jahr zu haben.
Sind die Blüten essbar?
Ja, die Blüten sind essbar und werden gelegentlich zum Dekorieren von Speisen und Desserts verwendet. Die Pflanze ist nicht giftig.
Wo gedeiht sie am besten?
In voller Sonne oder Halbschatten, in fruchtbarem, gut durchlässigem, neutralem bis leicht kalkigem Boden. Sie ist winterhart und verträgt Kälte gut.
Ist sie nützlich für Insekten?
Ja, sie ist eine ausgezeichnete Bienenweide: Ihre duftenden Sträußchen ziehen Bienen, Schmetterlinge und Vögel an und fördern die Gartenbiodiversität.

Das könnte dich interessieren