Blumen

Gewöhnliche Stockrose

Alcea rosea

Die Stockrose ist eine Zierpflanze mit sehr hohen Stängeln voller großer schalenförmiger Blüten, ein Klassiker der Bauern- und Cottagegärten.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameAlcea rosea
Höhe1,5–2,5 m
SonneVolle Sonne
WasserMäßig, trockenheitstolerant im Alter
BodenFruchtbar, tiefgründig und gut durchlässig
ToxizitätUngiftig, essbare Blüten
WachstumRasch, zweijährig oder kurzlebige Staude
TemperaturSehr winterhart, frostfest
BlütezeitSommer bis Frühherbst
BewässerungRegelmäßig im Sommer, ohne Staunässe

Blütentürme im Garten

Die Gewöhnliche Stockrose ist eine Zierpflanze aus der Familie der Malvengewächse, berühmt für ihre aufrechten, sehr hohen Stängel, die zwei Meter überschreiten können und über einen großen Teil ihrer Länge mit großen schalenförmigen Blüten besetzt sind. Die einfachen oder gefüllten Blüten gibt es in einer breiten Farbpalette: Weiß, Rosa, Rot, Gelb bis zu einem fast schwarzen Purpur. Die Blätter sind breit, rau und gelappt. Sie wird oft als zweijährige oder kurzlebige Staude kultiviert.

Herkunft und Lebensraum

Ursprünglich aus Südwestasien, insbesondere China, wurde sie um das 15. Jahrhundert nach Europa eingeführt und ist seither ein Sinnbild der Bauern- und Cottagegärten. Sie bevorzugt sonnige, windgeschützte Standorte, da Wind ihre hohen Stängel biegen könnte.

Kultur

Sie will volle Sonne und einen fruchtbaren, tiefgründigen, gut durchlässigen Boden. Einmal eingewachsen, ist sie winterhart und trockenheitstolerant. Sie blüht vom Sommer bis in den Frühherbst; zweijährige Formen werden ein Jahr gesät, um im nächsten zu blühen. Sie sät sich reichlich selbst aus und kehrt Jahr für Jahr in den Garten zurück. Die hohen Stängel brauchen oft einen Stützstab.

Wissenswertes und Nutzung

Die Blüten sind essbar und dienen zum Garnieren von Speisen und Salaten; in der Kräutertradition werden ihre Teile, wie die anderer Malvengewächse, für reizlindernde Aufgüsse verwendet. Sie ist bei Bestäubern, besonders bei Bienen und Hummeln, sehr beliebt.

Pflege

Sie kann für Malvenrost anfällig sein, eine Pilzkrankheit, die die Blätter fleckt: Gute Durchlüftung und das Vermeiden von Nässe auf dem Laub helfen. Das Entfernen verblühter Blüten verlängert die Blüte und begrenzt die Selbstaussaat, falls unerwünscht.

Blütezeit

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Praktische Tipps

Bewässerung

Wasserbedarf: Mäßig, trockenheitstolerant im Alter — prüfe vor dem Gießen immer die Substratfeuchte.

Standort

Bevorzugt Volle Sonne: sorge für das richtige Licht und drehe die Pflanze für gleichmäßiges Wachstum.

Substrat

Empfohlener Boden: Fruchtbar, tiefgründig und gut durchlässig. Erneuere das Substrat alle 1-2 Jahre.

Blätter

Wische die Blätter mit einem feuchten Tuch ab, um die Photosynthese zu fördern.

Düngung

Dünge während der Wachstumszeit (Frühling-Sommer) und pausiere im Winter.

Vorteile

  • Hohe, spektakuläre Blüte in der Rabatte
  • Bei Bestäubern sehr beliebt
  • Winterhart und selbstaussäend

Nachteile

  • Anfällig für Malvenrost
  • Hohe Stängel brauchen oft eine Stütze

Häufige Fragen

Ist die Stockrose einjährig oder mehrjährig?
Sie wird meist als zweijährige oder kurzlebige Staude kultiviert: Im ersten Jahr bildet sie eine Blattrosette, im zweiten blüht sie. Sie sät sich oft selbst aus und kehrt jedes Jahr in den Garten zurück.
Warum bekommen die Blätter Flecken?
Oft durch Malvenrost, eine häufige Pilzkrankheit. Pflanzen zur Durchlüftung auseinandersetzen, das Laub nicht benetzen und befallene Blätter entfernen hilft.
Kann man die Blüten essen?
Ja, Stockrosenblüten sind essbar und dienen zum Garnieren von Speisen und Salaten. Die Pflanze ist für Mensch und Tier ungiftig.
Müssen die Stängel gestützt werden?
Oft ja. Die Stängel können zwei Meter überschreiten und neigen an windigen Standorten zum Umbiegen: Ein Stützstab hält sie aufrecht.

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