Foto: Wildfeuer · CC BY-SA 3.0
Jungfer im Grünen
Nigella damascena
Mit ihren zarten blauen Blüten, umhüllt von einem Schleier feiner Blättchen, ist die Jungfer im Grünen eine Feldblume von ätherischem, romantischem Aussehen.
Eigenschaften
Eine von einem Schleier umhüllte Blüte
Die Jungfer im Grünen ist eine einjährige krautige Pflanze von zartem und unverwechselbarem Aussehen. Ihre Blüten, von einem sanften Himmelblau (aber auch weiß oder rosa in den Kultursorten), scheinen zu schweben, umhüllt von einem Schleier feiner, fadenförmiger Blättchen, grün und leicht wie Spitze, die die Blüte umgeben und ihr ihren poetischen Namen geben. Die Blätter der Pflanze selbst sind fein geteilt, fast federartig, und tragen zu ihrem ätherischen Aussehen bei.
Herkunft und Verbreitung
Heimisch im Mittelmeerraum und im Südwesten Asiens, wächst die Jungfer im Grünen wild in Feldern, an Wegrändern und auf unbebauten Böden und wird seit langem in Gärten als leicht zu handhabende Zierpflanze angebaut. Sie liebt gemäßigte Klimate, sonnige Standorte und gut durchlässige Böden und passt sich leicht an, sodass sie spontan dort erscheinen kann, wo sie einmal gesät wurde.
Anbau
Es ist eine sehr einfach zu ziehende Pflanze, auch für Anfänger geeignet. Sie wird direkt in sonnigen, gut durchlässigen Boden gesät und wächst rasch, wobei sie zwischen Spätfrühling und Sommer blüht. Sie braucht keine besondere Pflege und neigt zur Selbstaussaat, sodass sie in den folgenden Jahren spontan wiederkehrt. Sie ist ideal für informelle Rabatten, naturnah gestaltete Gärten und Blumenwiesen.
Die kuriosen Früchte
Nach der Blüte bietet die Jungfer im Grünen ein zweites Interesse: Es bilden sich nämlich rundliche, aufgeblähte Früchte, ähnlich kleinen Ballons mit Hörnern, sehr dekorativ. Diese Früchte sind, einmal getrocknet, in Trockenblumengestecken sehr geschätzt. Einige verwandte Arten bilden aromatische Samen, die in der Küche verwendet werden, doch die Jungfer im Grünen wird vor allem wegen ihres Zierwertes angebaut.
Im Garten
Dank ihrer dezenten Schönheit, ihrer leichten Kultur und ihrer dekorativen Früchte ist die Jungfer im Grünen eine beliebte Erscheinung in romantischen und naturnahen Gärten. Sie zieht zudem bestäubende Insekten an und ist perfekt für alle, die eine elegante und anspruchslose Feldblume wünschen.
Blütezeit
Praktische Tipps
Wasserbedarf: Mäßig — prüfe vor dem Gießen immer die Substratfeuchte.
Bevorzugt Volle Sonne: sorge für das richtige Licht und drehe die Pflanze für gleichmäßiges Wachstum.
Empfohlener Boden: Gut durchlässig, auch mager. Erneuere das Substrat alle 1-2 Jahre.
Wische die Blätter mit einem feuchten Tuch ab, um die Photosynthese zu fördern.
Dünge während der Wachstumszeit (Frühling-Sommer) und pausiere im Winter.
Vorteile
- Zarte, romantische, von einem Schleier umhüllte Blüten
- Sehr leicht zu ziehen, sät sich selbst aus
- Dekorative Früchte für Trockengestecke
- Zieht Bestäuber an
Nachteile
- Einjährige Pflanze, muss nachgesät werden (sät sich aber selbst aus)
- Relativ kurze Blüte
- Kann sich im Garten spontan ausbreiten



