Blumen

Schwarzäugige Rudbeckie

Rudbeckia hirta

Die Schwarzäugige Rudbeckie ist eine fröhliche nordamerikanische Pflanze mit goldgelben Korbblüten und dem charakteristischen dunklen Zentrum.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameRudbeckia hirta
Höhe30–100 cm
SonneVolle Sonne
WasserMäßig, trockenheitstolerant im Alter
BodenDurchlässig, anpassungsfähig, auch mager
ToxizitätUngiftig
WachstumRasch, einjährig/zweijährig/kurzlebig
TemperaturWinterhart, mag warmes Klima
BlütezeitSommer bis Herbst
BewässerungMäßig, ohne Staunässe

Gelbe Margeriten mit schwarzem Herz

Die Schwarzäugige Rudbeckie ist eine krautige Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae), derselben wie Sonnenblumen und Margeriten. Ihre Blüten sind große margeritenähnliche Körbchen mit Zungenblüten von intensivem Goldgelb, die strahlenförmig um einen hervorstehenden braunschwarzen Mittelkegel angeordnet sind. Dieses dunkle Herz gibt ihr den Namen. Die Stängel sind aufrecht und rau, die Blätter behaart und borstig, daher das Epitheton hirta.

Herkunft und Lebensraum

Sie stammt aus Nordamerika, wo sie wild in Prärien, Lichtungen und offenem Gelände wächst. Sie ist sehr anpassungsfähig und wüchsig und hat sich auch in anderen Regionen eingebürgert. Sie ist die Staatsblume von Maryland.

Kultur

Sie ist sehr leicht zu kultivieren und im Garten sehr beliebt. Sie will volle Sonne und durchlässigen Boden, auch mageren; einmal eingewachsen, verträgt sie Trockenheit gut. Sie blüht lange, vom Sommer bis in den Herbst, und ist ein Magnet für Bienen, Schmetterlinge und andere Bestäuber. Sie kann sich als einjährige, zweijährige oder kurzlebige Staude verhalten und sät sich oft selbst aus.

Ziergebrauch und Tradition

Sie ist eine klassische Rabatten- und Schnittblume, in zahlreichen Sorten mit Farben bis Orange und Bronze erhältlich. Von den indigenen Völkern Nordamerikas wurde sie zu Heilzwecken genutzt.

Pflege

Sie braucht wenig Aufmerksamkeit: mäßiges Gießen und keine Staunässe. Das Entfernen verblühter Blüten verlängert die Blüte, während einige trockene Köpfe im Herbst den Vögeln Samen bieten.

Blütezeit

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Praktische Tipps

Bewässerung

Wasserbedarf: Mäßig, trockenheitstolerant im Alter — prüfe vor dem Gießen immer die Substratfeuchte.

Standort

Bevorzugt Volle Sonne: sorge für das richtige Licht und drehe die Pflanze für gleichmäßiges Wachstum.

Substrat

Empfohlener Boden: Durchlässig, anpassungsfähig, auch mager. Erneuere das Substrat alle 1-2 Jahre.

Blätter

Wische die Blätter mit einem feuchten Tuch ab, um die Photosynthese zu fördern.

Düngung

Dünge während der Wachstumszeit (Frühling-Sommer) und pausiere im Winter.

Vorteile

  • Lange, leuchtend goldgelbe Blüte
  • Magnet für Bienen und Schmetterlinge
  • Winterhart, einfach und trockenheitsresistent

Nachteile

  • Als Staude oft kurzlebig
  • Kann sich selbst aussäen und ausbreiten

Häufige Fragen

Warum heißt sie 'schwarzäugig'?
Der Name kommt vom hervorstehenden braunschwarzen Mittelkegel der Blüten, der wie ein dunkles Auge im Zentrum der goldgelben Blütenblätter hervortritt.
Ist sie leicht zu kultivieren?
Ja, sehr. Sie will nur volle Sonne und durchlässigen Boden. Sie ist winterhart, trockenheitsresistent und blüht lange mit sehr wenig Pflege. Sie sät sich oft selbst aus.
Zieht sie Bestäuber an?
Ja. Ihre Blütenköpfe sind ein Magnet für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge im Sommer, und die Samen der trockenen Köpfe ernähren Vögel wie Finken im Herbst.
Ist sie einjährig oder mehrjährig?
Das kommt darauf an: Sie kann sich als einjährige, zweijährige oder kurzlebige Staude verhalten. Sie sät sich oft selbst aus und kehrt jedes Jahr in den Garten zurück.

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