Sukkulenten

Pandapflanze

Kalanchoe tomentosa

Eine Sukkulente aus Madagaskar mit plüschig-samtigen Blättern: Die Pandapflanze hat silbergrüne, filzig behaarte Blätter mit schokobraunen Rändern.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameKalanchoe tomentosa
Höhe30–45 cm ausgewachsen
SonneHell, etwas direkte Sonne
WasserGering: zwischen den Gaben abtrocknen lassen
BodenMineralisch und stark durchlässig
ToxizitätGiftig für Hunde und Katzen bei Verzehr
WachstumLangsam bis mäßig
TemperaturWarm; frostempfindlich (min ~10 °C)
BewässerungWenig Wasser, Substrat erst trocken

Eine plüschige Sukkulente

Die Pandapflanze ist eine strauchige Sukkulente von weichem, unverwechselbarem Aussehen. Ihre fleischigen, ovalen, leicht gebogenen Blätter sind vollständig mit dichtem silberweißem Filz bedeckt, der ihnen eine samtige, plüschtierartige Textur verleiht. Blattränder und -spitzen tragen oft schokobraune Flecken, die sich vom Silbergrün abheben und ihr die Beinamen „Katzenohren" und „Schokoladensoldat" eingebracht haben.

Herkunft und Lebensraum

Sie stammt aus Madagaskar, wo sie auf granitischen und felsigen Böden in aridem Gelände wächst. Wie viele Dickblattgewächse hat sie sukkulente Blätter zum Wasserspeichern entwickelt, um Dürren zu überstehen; der Filz schützt sie vor zu viel Sonne und verringert den Wasserverlust.

Kultur

Sie ist eine der beliebtesten Sukkulenten als Zimmerpflanze, geschätzt für ihre ungewöhnliche Textur. Sie will viel Licht (etwas direkte Sonne verträgt sie), ein durchlässiges mineralisches Substrat und sparsames Gießen: Man lässt die Erde zwischen den Gaben gut abtrocknen und reduziert im Winter. Sie ist frostempfindlich und vor Kälte zu schützen. Sie erhielt den prestigeträchtigen Award of Garden Merit der Royal Horticultural Society.

Vorsicht bei Haustieren

Wie andere Kalanchoen enthält sie giftige Stoffe (herzwirksame Glykoside) und kann für Hunde und Katzen gefährlich sein, wenn sie gefressen wird. Man hält sie am besten außer ihrer Reichweite.

Pflege

Sie vermehrt sich leicht über Blatt oder Steckling. Beim Gießen die samtigen Blätter nicht benetzen, um den Filz nicht zu verderben und Fäulnis zu vermeiden.

Praktische Tipps

Bewässerung

Wasserbedarf: Gering: zwischen den Gaben abtrocknen lassen — prüfe vor dem Gießen immer die Substratfeuchte.

Standort

Bevorzugt Hell, etwas direkte Sonne: sorge für das richtige Licht und drehe die Pflanze für gleichmäßiges Wachstum.

Substrat

Empfohlener Boden: Mineralisch und stark durchlässig. Erneuere das Substrat alle 1-2 Jahre.

Blätter

Wische die Blätter mit einem feuchten Tuch ab, um die Photosynthese zu fördern.

Düngung

Dünge während der Wachstumszeit (Frühling-Sommer) und pausiere im Winter.

Vorteile

  • Einzigartige samtige silbergrün-schoko Blätter
  • Leicht im Zimmer zu kultivieren
  • Vermehrt sich leicht über Blatt oder Steckling

Nachteile

  • Giftig für Hunde und Katzen
  • Fault bei zu viel Wasser oder Staunässe
  • Frostempfindlich

Häufige Fragen

Warum sind die Blätter samtig?
Sie sind mit dichtem silberweißem Filz bedeckt, der ihnen eine Plüschtextur gibt. Der Filz schützt die Pflanze vor zu viel Sonne und verringert den Wasserverlust.
Ist sie für Haustiere giftig?
Ja. Wie andere Kalanchoen enthält sie herzwirksame Glykoside und ist für Hunde und Katzen gefährlich, wenn sie gefressen wird: außer Reichweite halten.
Wie oft sollte man sie gießen?
Sparsam: das Substrat vor dem erneuten Gießen gut abtrocknen lassen, im Winter weniger. Die samtigen Blätter nicht benetzen und Staunässe vermeiden.
Wie vermehrt sie sich?
Leicht über Blatt oder Stängelsteckling: die Schnittstelle abtrocknen lassen und in kaum feuchtes, durchlässiges Substrat pflanzen.

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