Foto: Taken by myself · CC BY-SA 3.0
Riesen-Taro
Alocasia macrorrhizos
Mit seinen riesigen herz- oder pfeilförmigen Blättern ist der Riesen-Taro eine spektakuläre tropische Pflanze, die einen Hauch von Dschungel in Haus und Garten bringt.
Eigenschaften
Riesenblätter wie im echten Dschungel
Der Riesen-Taro, auch Riesenblättriges Pfeilblatt genannt, ist eine majestätische tropische Pflanze aus der Familie der Aronstabgewächse (Araceae). Sein unverwechselbares Merkmal sind seine Blätter: riesig, glänzend, herz- oder pfeilförmig, getragen von langen und kräftigen Blattstielen. In der Natur können sie beeindruckende Ausmaße erreichen und verleihen der Pflanze ein üppiges, skulpturales Aussehen. Die Blätter neigen dazu, sich nach oben zu richten, wie große ausgestreckte Ohren, woher auch der Name Elefantenohr rührt.
Herkunft und Verbreitung
Sie stammt aus den Regenwäldern Südostasiens, Neuguineas und einiger Inseln im Norden Australiens. Sie wird seit Tausenden von Jahren in der gesamten Tropenzone kultiviert, in Südasien, auf den Philippinen und vielen pazifischen Inseln, sowohl als Zierpflanze als auch als Nahrungspflanze, für ihre großen, gekocht essbaren Rhizome.
Kultur und Pflege
Als tropische Pflanze liebt der Riesen-Taro Wärme und Feuchtigkeit. Er sollte an hellen Orten kultiviert werden, aber ohne direkte Sonne, die seine Blätter verbrennen könnte. Er verlangt einen reichen, stets feuchten Boden, aber ohne Staunässe, und profitiert von einer feuchten Atmosphäre, die man durch Besprühen der Blätter herstellen kann. Er fürchtet die Kälte: unter 15 Grad leidet er, und Frost verträgt er nicht. In gemäßigten Klimazonen wird er im Topf kultiviert, der im Winter drinnen oder im Gewächshaus zu halten ist.
Achtung: giftige Pflanze
Wie viele Aronstabgewächse enthält der Riesen-Taro Kristalle aus Calciumoxalat, die ihn roh verzehrt giftig machen: Er kann Reizung und Brennen von Mund, Rachen und Verdauungstrakt verursachen. Er sollte daher von Kindern und Haustieren ferngehalten werden. Die Rhizome werden erst nach langem und korrektem Kochen essbar, das diese Stoffe neutralisiert; roh dürfen sie niemals verzehrt werden.
Praktische Tipps
Wasserbedarf: Reichlich, Boden stets feucht — prüfe vor dem Gießen immer die Substratfeuchte.
Bevorzugt Helles, aber indirektes Licht: sorge für das richtige Licht und drehe die Pflanze für gleichmäßiges Wachstum.
Empfohlener Boden: Reich, locker und gut durchlässig. Erneuere das Substrat alle 1-2 Jahre.
Wische die Blätter mit einem feuchten Tuch ab, um die Photosynthese zu fördern.
Dünge während der Wachstumszeit (Frühling-Sommer) und pausiere im Winter.
Vorteile
- Riesenblätter mit exotischem Aussehen
- Bringt einen Hauch Dschungel ins Haus
- Schnelles Wachstum bei Wohlbefinden
- Rhizome gekocht essbar
Nachteile
- Roh giftig
- Fürchtet Kälte und Frost
- Verlangt konstant hohe Luftfeuchtigkeit



