Tropisch

Riesen-Taro

Alocasia macrorrhizos

Mit seinen riesigen herz- oder pfeilförmigen Blättern ist der Riesen-Taro eine spektakuläre tropische Pflanze, die einen Hauch von Dschungel in Haus und Garten bringt.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameAlocasia macrorrhizos
Höhe1–4 m
SonneHelles, aber indirektes Licht
WasserReichlich, Boden stets feucht
BodenReich, locker und gut durchlässig
ToxizitätRoh giftig (Calciumoxalat)
WachstumSchnell bei Wärme und Feuchtigkeit
TemperaturWärmeliebend, fürchtet Frost
BewässerungHäufig, ohne Staunässe

Riesenblätter wie im echten Dschungel

Der Riesen-Taro, auch Riesenblättriges Pfeilblatt genannt, ist eine majestätische tropische Pflanze aus der Familie der Aronstabgewächse (Araceae). Sein unverwechselbares Merkmal sind seine Blätter: riesig, glänzend, herz- oder pfeilförmig, getragen von langen und kräftigen Blattstielen. In der Natur können sie beeindruckende Ausmaße erreichen und verleihen der Pflanze ein üppiges, skulpturales Aussehen. Die Blätter neigen dazu, sich nach oben zu richten, wie große ausgestreckte Ohren, woher auch der Name Elefantenohr rührt.

Herkunft und Verbreitung

Sie stammt aus den Regenwäldern Südostasiens, Neuguineas und einiger Inseln im Norden Australiens. Sie wird seit Tausenden von Jahren in der gesamten Tropenzone kultiviert, in Südasien, auf den Philippinen und vielen pazifischen Inseln, sowohl als Zierpflanze als auch als Nahrungspflanze, für ihre großen, gekocht essbaren Rhizome.

Kultur und Pflege

Als tropische Pflanze liebt der Riesen-Taro Wärme und Feuchtigkeit. Er sollte an hellen Orten kultiviert werden, aber ohne direkte Sonne, die seine Blätter verbrennen könnte. Er verlangt einen reichen, stets feuchten Boden, aber ohne Staunässe, und profitiert von einer feuchten Atmosphäre, die man durch Besprühen der Blätter herstellen kann. Er fürchtet die Kälte: unter 15 Grad leidet er, und Frost verträgt er nicht. In gemäßigten Klimazonen wird er im Topf kultiviert, der im Winter drinnen oder im Gewächshaus zu halten ist.

Achtung: giftige Pflanze

Wie viele Aronstabgewächse enthält der Riesen-Taro Kristalle aus Calciumoxalat, die ihn roh verzehrt giftig machen: Er kann Reizung und Brennen von Mund, Rachen und Verdauungstrakt verursachen. Er sollte daher von Kindern und Haustieren ferngehalten werden. Die Rhizome werden erst nach langem und korrektem Kochen essbar, das diese Stoffe neutralisiert; roh dürfen sie niemals verzehrt werden.

Praktische Tipps

Bewässerung

Wasserbedarf: Reichlich, Boden stets feucht — prüfe vor dem Gießen immer die Substratfeuchte.

Standort

Bevorzugt Helles, aber indirektes Licht: sorge für das richtige Licht und drehe die Pflanze für gleichmäßiges Wachstum.

Substrat

Empfohlener Boden: Reich, locker und gut durchlässig. Erneuere das Substrat alle 1-2 Jahre.

Blätter

Wische die Blätter mit einem feuchten Tuch ab, um die Photosynthese zu fördern.

Düngung

Dünge während der Wachstumszeit (Frühling-Sommer) und pausiere im Winter.

Vorteile

  • Riesenblätter mit exotischem Aussehen
  • Bringt einen Hauch Dschungel ins Haus
  • Schnelles Wachstum bei Wohlbefinden
  • Rhizome gekocht essbar

Nachteile

  • Roh giftig
  • Fürchtet Kälte und Frost
  • Verlangt konstant hohe Luftfeuchtigkeit

Häufige Fragen

Ist der Riesen-Taro giftig?
Ja, er enthält Kristalle aus Calciumoxalat, die ihn roh verzehrt giftig machen: Er kann Reizung und Brennen von Mund, Rachen und Verdauungstrakt verursachen. Er sollte von Kindern und Haustieren ferngehalten werden. Die Rhizome werden erst nach langem und korrektem Kochen essbar.
Wie viel Licht braucht er?
Er liebt helle Orte, sollte aber vor direkter Sonne geschützt werden, die seine großen Blätter verbrennen kann. Der ideale Standort ist nahe einem hellen Fenster mit gefiltertem Licht. Bei wenig Licht verlangsamt sich das Wachstum und die Blätter bleiben kleiner.
Wie gießt man ihn?
Er braucht häufiges Gießen, um den Boden stets feucht zu halten, aber ohne Staunässe, die die Wurzeln faulen ließe. Er schätzt auch eine feuchte Atmosphäre, die man durch Besprühen der Blätter oder mit einem Untersetzer aus feuchtem Blähton herstellen kann.
Verträgt er Kälte?
Nein, er ist eine tropische Pflanze, die Kälte fürchtet: unter 15 Grad leidet er und verträgt keinen Frost. In gemäßigten Klimazonen sollte er im Topf kultiviert und im Winter drinnen oder im Gewächshaus geschützt werden, an einem warmen, hellen Ort.

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