Berner Sennenhund
Eigenschaften
Charakter
Ein großer Hund mit sanftem, ruhigem, anhänglichem und geduldigem Wesen, tief mit seiner Familie verbunden und wunderbar mit Kindern. Eher zurückhaltend, aber nicht aggressiv gegenüber Fremden, gefällig und mit sanften Methoden relativ leicht zu erziehen. Er leidet unter Einsamkeit und ist gern bei seinen Menschen. Ein „sanfter Riese", der Platz, Gesellschaft, maßvolle Bewegung, kühles Klima (er leidet bei Hitze) und Fellpflege braucht; zudem wegen der bekannten gesundheitlichen Anfälligkeit und kurzen Lebensdauer bewusst zu wählen.
Ernährung
Ein Hund großer Rasse, der eine vollständige, ausgewogene Kost für große Hunde braucht, passend zu Alter, Gewicht und Aktivität. Beim Welpen ist ein kontrolliertes Wachstum ohne Übermaß vorzuziehen, um Knochen und Gelenke nicht zu überlasten. Das Halten des Idealgewichts im Erwachsenenalter ist wesentlich zum Schutz von Hüften und Ellbogen. Bei großen, tiefbrüstigen Hunden sind mehrere Mahlzeiten täglich vorzuziehen, keine starke Bewegung direkt danach, um das Risiko einer Magendrehung zu senken. Wegen der Empfindlichkeit der Rasse ist es ratsam, Kost und Wachstum mit dem Tierarzt abzustimmen.
Der Berner Sennenhund (englisch "Bernese Mountain Dog") ist einer der beliebtesten und bekanntesten unter den großen Rassen: ein sanfter Riese mit prächtigem dreifarbigem Fell und liebem, familienbezogenem Charakter. Berühmt für:
- Das dreifarbige Fell: tiefschwarz, rostbrauner Brand und weiße Abzeichen, lang und seidig
- Das sehr sanfte Wesen: ruhig, anhänglich und geduldig, einer der besten Familienhunde
- Seine Schweizer Bauernhof-Herkunft: der Allrounder der Berner Alpenhöfe
- Die Zug-Veranlagung: er zog einst Karren mit Milch und Käse
- Die imposante Größe: ein großer, kräftiger Hund, doch keineswegs aggressiv
- Die Kehrseite: leider eine der kurzlebigsten Rassen
Er tritt ins Portal unter den Arbeitshunden, was seine Herkunft als vielseitiger Hof- und Zughund widerspiegelt. Ein Hund, der durch Schönheit und Sanftmut besticht, aber eine informierte Wahl verlangt, vor allem wegen seiner bekannten gesundheitlichen Anfälligkeiten.
Klassifikation und Kategorie
Der Berner Sennenhund ist ein Canis lupus familiaris, eine der vier Schweizer Sennenhund-Rassen und die einzige mit langem Fell. Er stammt aus dem Kanton Bern in der Schweiz. Im Portal steht er bei den Arbeitshunden, passend zu seiner Vergangenheit als Hof-, Zug- und Wachhund. Zur Unterscheidung: die anderen Schweizer Sennenhunde — der Große Schweizer Sennenhund, der Appenzeller und der Entlebucher — alle dreifarbig, aber kurzhaarig, während der Berner der einzige langhaarige ist; der Bernhardiner und der Neufundländer — andere sanfte Riesen, aber mit anderem Fell und Bau; andere langhaarige dreifarbige Rassen (etwa manche Australian Shepherds oder Border Collies) — kleiner und leichter, von anderer Struktur. Etymologie: „Sennenhund" heißt „Hund des Senn", des Schweizer Alpsenn/Hirten; „Berner" verweist auf die Herkunft aus dem Kanton Bern. Parameter: Widerristhöhe Rüden etwa 64-70 cm, Hündinnen etwa 58-66 cm. Gewicht Rüden etwa 38-50 kg, Hündinnen etwa 36-48 kg. Bau groß, kräftig und gut proportioniert, nie schwerfällig. Lebensdauer: der wundeste Punkt der Rasse. Die Lebenserwartung ist leider kurz, um die 7-8 Jahre (manchmal weniger), eine der niedrigsten aller Rassen, vor allem wegen der hohen Krebsrate. Fortpflanzung: Würfe wechselnder Größe; unbedingt seriöse Züchter mit Gesundheitsuntersuchungen wählen.
Lebensraum und Verbreitung
Klar umrissene Herkunft, heute aber weltweite Verbreitung als Begleithund: Herkunft das Land und die Berge um Bern, in den Schweizer Voralpen und im Mittelland, wo er der Allrounder-Hofhund war; heutige Verbreitung vor allem Europa (auch Italien) und Nordamerika, überall als Familienhund geschätzt. Die ideale Umgebung: viel Platz (Haus mit Garten, Land; für kleine Wohnungen wenig geeignet); ein kühles Klima (das dichte Fell macht ihn hitzeempfindlich; er liebt Kälte und leidet im Sommer); und Familiennähe (er will bei seinen Menschen sein und leidet unter Einsamkeit). Historisch war der Berner ein klassischer Berg-Hofhund: er trieb das Vieh, bewachte den Hof und zog Karren voller Milchprodukte zum Markt. Anfang des 20. Jahrhunderts mit der Mechanisierung fast außer Gebrauch, wurde er durch Schweizer Liebhaber und Kynologen vor dem Aussterben bewahrt. Status: weit verbreitete, gut etablierte Haushunderasse; keine „Erhaltungs"-Probleme, sondern wichtige Gesundheits- und Wohlfahrtsfragen rund um die Zucht, an denen gute Züchter aktiv arbeiten.
Ernährung
Eine große Rasse, deren Fütterung sorgfältig zu steuern ist, besonders in der heiklen Wachstumsphase. Allgemein: eine vollständige, ausgewogene Kost für große Rassen, passend zu Alter, Gewicht und Aktivität; ein kontrolliertes Welpenwachstum (große Hunde sollen nicht zu schnell wachsen, um Knochen und Gelenke nicht zu überlasten); und Achtung auf die Gelenke (Idealgewicht halten beugt Hüft- und Ellbogenproblemen vor). Praktische Tipps: geteilte Rationen (bei großen, tiefbrüstigen Hunden mehrere Mahlzeiten täglich, keine starke Bewegung direkt nach dem Fressen, um das Risiko einer Magendrehung zu senken); kein Übergewicht (besonders schädlich für eine ohnehin anspruchsvolle Struktur); und tierärztlicher Rat (wegen der Empfindlichkeit der Rasse). Wie bei allen Riesenhunden gehören die richtige Fütterung im Wachstum und das Halten des Idealgewichts im Erwachsenenalter zu den wichtigsten Faktoren für die langfristige, ohnehin fragile Gesundheit.
Körperliche Merkmale
Ein großer, harmonischer, eindrucksvoller Hund, unverwechselbar durch das Fell. Das dreifarbige Fell — das Erkennungsmerkmal: tiefschwarze Grundfarbe, glänzend und satt; rostbrauner Brand an Wangen, über den Augen, an Brust und Beinen; weiße Abzeichen (die klassische Blesse am Fang, ein weißes „Kreuz" an der Brust, die Pfotenspitzen und die Rutenspitze); langes, seidiges, leicht gewelltes Haar. Die Struktur: kräftiger, kompakter Körper, etwas länger als hoch, gut bemuskelt; starker Kopf mit sanftem, intelligentem Ausdruck, dreieckige Hängeohren; buschige Rute, in Ruhe tief getragen. Der Gesamteindruck: imposant, aber nie schwerfällig (Kraft und Ausgeglichenheit); sanfter Blick, der das gutmütige Wesen spiegelt; und beträchtlicher Haarausfall (das dichte Fell braucht regelmäßiges Bürsten und haart stark, besonders beim Fellwechsel).
Charakter, Wissenswertes und Haltung
Berühmt vor allem für sein sanftes, ausgeglichenes Wesen. Ein ruhiger, anhänglicher, geduldiger und gefälliger Hund, tief mit seiner Familie verbunden. Eher zurückhaltend, aber nicht aggressiv gegenüber Fremden, ist er einer der besten Hunde zum Zusammenleben, besonders geschätzt mit Kindern. Wissenswertes: der Zughund (zog kleine Karren mit Milch und Käse; heute „Carting"-Sport). Der vor dem Aussterben gerettete Hund (Anfang des 20. Jh. bedroht, durch Schweizer Liebhaber, darunter Professor Albert Heim, gerettet). Das „Schweizerkreuz" an der Brust (der weiße Brustfleck wird gern als kleines Schweizerkreuz beschrieben). Die (bittere) kurze Lebensdauer (eine der kurzlebigsten Rassen, ~7-8 Jahre, Neigung zu Krebs — histiozytäres Sarkom — und Dysplasien; daher unbedingt seriöse Züchter). Haltung: maßvolle, aber regelmäßige Bewegung, Gesellschaft, kühles Klima und Fellpflege. Dafür schenkt er völlige Hingabe: der klassische „sanfte Riese".
Vorteile
- Carattere dolcissimo, calmo e affettuoso: eccellente cane di famiglia
- Splendido e paziente con i bambini
- Bellissimo mantello tricolore, di grande impatto
- Intelligente e desideroso di compiacere, relativamente facile da educare
Nachteile
- Longevità molto breve (~7-8 anni) e alta predisposizione ai tumori
- Taglia grande: richiede spazio e non adatta a piccoli appartamenti
- Perde molto pelo e necessita di spazzolature regolari
- Soffre il caldo e mal sopporta la solitudine



