Buntspecht
Dendrocopos major
Eigenschaften
Charakter
Ein lebhafter, energischer, territorialer Wildvogel, außerhalb der Brutzeit meist einzelgängerisch. Er verteidigt sein Revier ganzjährig und kommuniziert vor allem durch Trommeln sowie mit einem scharfen „kick"-Ruf. Tagaktiv, verbringt er die Zeit an Stämmen geklammert auf Nahrungssuche. Scheu, aber neugierig, gewöhnt er sich an die Nähe des Menschen und besucht gern Parks, Gärten und Futterstellen. Er ist KEIN Käfigvogel: geschützte Wildfauna, in der Natur zu beobachten.
Ernährung
Vielseitige, jahreszeitliche Kost. Im Frühjahr-Sommer jagt er Insekten und vor allem Larven holzbohrender Käfer, die er durch Hämmern erreicht und mit der sehr langen klebrigen Zunge herausholt. Im Herbst-Winter wechselt er zu Nadelbaumsamen (aus Zapfen), Nüssen, Haselnüssen, Eicheln und Beeren; er nutzt einen „Amboss" (einen Rindenspalt), um Zapfen und Schalen festzuklemmen und zu öffnen. Gelegentlich erbeutet er Eier und Nestlinge anderer Vögel. Im Winter besucht er Futterstellen für Fett und Samen.
Der Buntspecht (Dendrocopos major), englisch „great spotted woodpecker", ist der häufigste und am weitesten verbreitete Specht Europas: der schwarz-weiße, amselgroße Vogel, dessen unverkennbares „Trommeln" zwischen den Bäumen hallt. Berühmt für:
- Das Trommeln: blitzschnelle Folgen von Schnabelschlägen auf klingendem Holz, nicht zum Fressen, sondern zum „Singen" und Reviermarkieren
- Den Meißelschnabel: kräftig und gerade, eine wahre Spitzhacke, um Rinde und Holz zu durchbohren
- Eine außergewöhnliche Zunge: sehr lang, klebrig und widerhakig, die weit über die Schnabelspitze reicht, um Larven herauszuholen
- Einen stoßdämpfenden Schädel: eine Struktur, die Stöße aufnimmt und das Gehirn vor wiederholten Schlägen schützt
- Das gescheckte Gefieder: kontrastreiches Schwarz-Weiß, mit dem charakteristischen leuchtenden Rot unter dem Schwanz
- Den Stützschwanz: steife Federn, die beim senkrechten Klettern als dritte Stütze dienen
IUCN-Status: Nicht gefährdet (LC), häufig und zunehmend. Er ist der erste Specht dieses Portals und gesellt sich in der Ordnung der Spechtvögel (Piciformes) zum tropischen Riesentukan: zwei Gesichter derselben Verwandtschaft, der schwarz-weiße Kletterer der gemäßigten Wälder und der Riese mit dem bunten Schnabel des Regenwaldes.
Klassifikation und Kategorie
Ordnung Piciformes, Familie Picidae (die Spechte), Gattung Dendrocopos. Im Portal unter den Spechtvögeln (piciformi) eingeordnet, derselben Gruppe wie der Riesentukan: so verschieden sie aussehen, Spechte und Tukane sind verwandt und teilen Merkmale wie die Zygodactylie-Füße (zwei Zehen nach vorn, zwei nach hinten), ideal zum Festhalten. Zur Unterscheidung von anderen Spechten und ähnlichen Vögeln: der Buntspecht ist schwarz-weiß mit rotem Unterschwanz, amselgroß und bei weitem der häufigste; es gibt den kleineren Kleinspecht und den Grünspecht (grün-gelb, sucht Ameisen am Boden) sowie den großen Schwarzspecht; anders als Baumläufer und Kleiber „meißelt" der echte Specht aktiv das Holz und trommelt. Etymologie: Dendrocopos kommt aus dem Griechischen und bedeutet etwa „der die Bäume schlägt". Parameter: Länge ~22-23 cm. Spannweite ~34-39 cm. Gewicht ~70-100 g (etwa amselgroß). Lebensdauer im Mittel wenige Jahre, kann aber 10 Jahre überschreiten. Fortpflanzung: jedes Jahr eine neue Nisthöhle im Stamm; 4-7 weiße Eier, von beiden Eltern bebrütet und gefüttert. Männchen und Weibchen unterscheiden sich am roten Nackenfleck, nur beim Männchen (Jungvögel haben dagegen einen roten Scheitel).
Lebensraum und Verbreitung
Eine in der Paläarktis sehr weit verbreitete Art: weite Teile Europas (auch Italien, wo er der häufigste Specht ist), Nordafrika und große Teile Asiens bis Japan. Bevorzugte Lebensräume — überall, wo es Bäume gibt: Wälder aller Art (Laub-, Nadel- und Mischwälder); Parks, Obstgärten, Baumreihen und große Gärten, auch in Städten; Waldränder und baumbestandene Hecken. Ein standorttreuer, anpassungsfähiger Vogel, der ganzjährig ein Revier verteidigt. Er bevorzugt Totholz und alte Bäume, unverzichtbar sowohl zum Finden der Larven als auch zum Anlegen der Nisthöhlen; daher ist er auch ein guter „Indikator" für Gesundheit und Reife eines Waldes. Auch wer im Winter Futterstellen aufstellt, kennt ihn: er kommt gern auf der Suche nach Fett und Samen. IUCN: Nicht gefährdet; zahlreiche, stabile, vielerorts zunehmende Bestände.
Ernährung
Vielseitige, jahreszeitliche Kost, ein geschickter Nutzer der Bäume. Er frisst Insekten und ihre Larven (vor allem Larven holzbohrender Käfer, seine Lieblingsspeise), Nadelbaumsamen (im Winter holt er die Samen aus den Zapfen, eine Schlüsselressource), Nüsse, Haselnüsse, Eicheln und Beeren, gelegentlich Eier und Nestlinge anderer Vögel (durch Aufhacken der Nester). Strategien: das Meißeln des Holzes (er hämmert Rinde und Holz, um an verborgene Larven zu kommen, die er mit der Zunge herausholt); die Spechtschmiede (er klemmt Zapfen, Nüsse und Haselnüsse in einen Rindenspalt — eine feste „Werkstatt" — und hackt sie auf); und das Larvenangeln (er steckt die sehr lange, klebrige Zunge in die Insektengänge). Die Spechtzunge ist ein erstaunliches Werkzeug: so lang, dass sie in Ruhe rings um den Schädel gewickelt ist, reicht sie weit über die Schnabelspitze hinaus und hat eine widerhakige, klebrige Spitze, perfekt, um Larven tief in ihren Gängen zu harpunieren.
Körperliche Merkmale
Ein robuster Vogel mit kontrastreichem schwarz-weißem Gefieder und einzigartigen Anpassungen. Schwarze Oberseite mit großen ovalen weißen Schulterflecken und Flügelbinden; cremeweiße Unterseite; leuchtend roter Unterschwanz; das Männchen hat zudem einen roten Nackenfleck, dem Weibchen fehlt er. Werkzeuge des Spechts: Meißelschnabel, gerade, kräftig und spitz; „stoßdämpfender" Schädel (Knochen und Gewebe, die die Schläge abfedern); steifer Schwanz (Federn als Stütze beim senkrechten Klettern); Zygodactylie-Füße (zwei Zehen vorn, zwei hinten); sehr lange, klebrige, widerhakige Zunge, um den Schädel gewickelt. Leistung: Trommeln (mehr als ein Dutzend Schläge in weniger als einer Sekunde); Klettern (ruckweise den Stamm hinauf, stets mit dem Kopf nach oben); Wellenflug (typisch, kurze Schläge im Wechsel mit angelegten Flügeln).
Verhalten und Wissenswertes
Ein lebhafter, territorialer und außerhalb der Brutzeit meist einzelgängerischer Vogel. Man bemerkt ihn öfter am Klang als am Anblick: sein Ruf ist ein scharfes „kick!", doch vor allem das Trommeln verrät ihn. Tagaktiv, verbringt er die meiste Zeit an Stämmen geklammert auf Nahrungssuche. Wissenswertes: die Trommel, die nicht schadet (Trommeln nicht zum Fressen, sondern zur Kommunikation: Reviermarkierung und Partneranlockung; beide Geschlechter trommeln; Tausende Schläge täglich ohne Verletzung). Der natürliche Helm („erschütterungssicherer" Schädel: schwammige Knochen, dämpfende Muskeln, elastischer Schnabel, Zungenbein als „Sicherheitsgurt"; für Helme erforscht). Die Zunge länger als der Kopf (in Ruhe um den Schädel gewickelt bis über die Augen; schnellt weit über den Schnabel zum Harpunieren der Larven). Die Spechtwerkstatt („Amboss": Zapfen in einen Spalt geklemmt und aufgehackt; Haufen leerer Zapfen darunter). Der Vetter des Tukans (dieselbe Ordnung, die Piciformes; Zygodactylie-Füße, Höhlenbrüter). Männchen, Weibchen und Junge (Männchen: roter Nackenfleck; Weibchen: schwarzer Nacken; Junge: roter Scheitel).
Vorteile
- Uccello affascinante e benèfico: controlla gli insetti xilofagi dannosi
- Indicatore della salute dei boschi; le sue cavità ospitano poi altri animali
- Comune, adattabile e in aumento: facile da osservare anche in parchi e giardini
- Un portento di adattamenti (lingua, cranio anti-urto) di grande interesse scientifico
Nachteile
- NON è un animale da compagnia: è fauna selvatica protetta
- Talora tamburella su grondaie e pali, o fora le facciate in legno delle case
- Può predare uova e nidiacei di piccoli uccelli
- Dipende da legno morto e alberi vecchi: soffre la rimozione eccessiva del legname



