Buntspecht
Vögel

Buntspecht

Dendrocopos major

Der Buntspecht (Dendrocopos major) ist der häufigste und am weitesten verbreitete Specht Europas: ein schwarz-weißer Vogel mit leuchtend rotem Unterschwanz, berühmt für das blitzschnelle „Trommeln", das durch die Wälder hallt. Mit Meißelschnabel, stoßdämpfendem Schädel, Stützschwanz und einer sehr langen, klebrigen Zunge ist er perfekt gebaut, um Holz zu bearbeiten und Larven herauszuholen. Italienisch und europäisch, lebt er in Wäldern, Parks und Gärten. IUCN Nicht gefährdet.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameDendrocopos major
Gewicht70-100 g
Lebensdauer~5-10 anni (può superare i 10)
GrößePiccola (22-23 cm; apertura alare 34-39 cm)
Energie3/5
Trainierbarkeit1/5
Haarverlust1/5

Charakter

Ein lebhafter, energischer, territorialer Wildvogel, außerhalb der Brutzeit meist einzelgängerisch. Er verteidigt sein Revier ganzjährig und kommuniziert vor allem durch Trommeln sowie mit einem scharfen „kick"-Ruf. Tagaktiv, verbringt er die Zeit an Stämmen geklammert auf Nahrungssuche. Scheu, aber neugierig, gewöhnt er sich an die Nähe des Menschen und besucht gern Parks, Gärten und Futterstellen. Er ist KEIN Käfigvogel: geschützte Wildfauna, in der Natur zu beobachten.

Ernährung

Vielseitige, jahreszeitliche Kost. Im Frühjahr-Sommer jagt er Insekten und vor allem Larven holzbohrender Käfer, die er durch Hämmern erreicht und mit der sehr langen klebrigen Zunge herausholt. Im Herbst-Winter wechselt er zu Nadelbaumsamen (aus Zapfen), Nüssen, Haselnüssen, Eicheln und Beeren; er nutzt einen „Amboss" (einen Rindenspalt), um Zapfen und Schalen festzuklemmen und zu öffnen. Gelegentlich erbeutet er Eier und Nestlinge anderer Vögel. Im Winter besucht er Futterstellen für Fett und Samen.

Der Buntspecht (Dendrocopos major), englisch „great spotted woodpecker", ist der häufigste und am weitesten verbreitete Specht Europas: der schwarz-weiße, amselgroße Vogel, dessen unverkennbares „Trommeln" zwischen den Bäumen hallt. Berühmt für:

  • Das Trommeln: blitzschnelle Folgen von Schnabelschlägen auf klingendem Holz, nicht zum Fressen, sondern zum „Singen" und Reviermarkieren
  • Den Meißelschnabel: kräftig und gerade, eine wahre Spitzhacke, um Rinde und Holz zu durchbohren
  • Eine außergewöhnliche Zunge: sehr lang, klebrig und widerhakig, die weit über die Schnabelspitze reicht, um Larven herauszuholen
  • Einen stoßdämpfenden Schädel: eine Struktur, die Stöße aufnimmt und das Gehirn vor wiederholten Schlägen schützt
  • Das gescheckte Gefieder: kontrastreiches Schwarz-Weiß, mit dem charakteristischen leuchtenden Rot unter dem Schwanz
  • Den Stützschwanz: steife Federn, die beim senkrechten Klettern als dritte Stütze dienen

IUCN-Status: Nicht gefährdet (LC), häufig und zunehmend. Er ist der erste Specht dieses Portals und gesellt sich in der Ordnung der Spechtvögel (Piciformes) zum tropischen Riesentukan: zwei Gesichter derselben Verwandtschaft, der schwarz-weiße Kletterer der gemäßigten Wälder und der Riese mit dem bunten Schnabel des Regenwaldes.

Klassifikation und Kategorie

Ordnung Piciformes, Familie Picidae (die Spechte), Gattung Dendrocopos. Im Portal unter den Spechtvögeln (piciformi) eingeordnet, derselben Gruppe wie der Riesentukan: so verschieden sie aussehen, Spechte und Tukane sind verwandt und teilen Merkmale wie die Zygodactylie-Füße (zwei Zehen nach vorn, zwei nach hinten), ideal zum Festhalten. Zur Unterscheidung von anderen Spechten und ähnlichen Vögeln: der Buntspecht ist schwarz-weiß mit rotem Unterschwanz, amselgroß und bei weitem der häufigste; es gibt den kleineren Kleinspecht und den Grünspecht (grün-gelb, sucht Ameisen am Boden) sowie den großen Schwarzspecht; anders als Baumläufer und Kleiber „meißelt" der echte Specht aktiv das Holz und trommelt. Etymologie: Dendrocopos kommt aus dem Griechischen und bedeutet etwa „der die Bäume schlägt". Parameter: Länge ~22-23 cm. Spannweite ~34-39 cm. Gewicht ~70-100 g (etwa amselgroß). Lebensdauer im Mittel wenige Jahre, kann aber 10 Jahre überschreiten. Fortpflanzung: jedes Jahr eine neue Nisthöhle im Stamm; 4-7 weiße Eier, von beiden Eltern bebrütet und gefüttert. Männchen und Weibchen unterscheiden sich am roten Nackenfleck, nur beim Männchen (Jungvögel haben dagegen einen roten Scheitel).

Lebensraum und Verbreitung

Eine in der Paläarktis sehr weit verbreitete Art: weite Teile Europas (auch Italien, wo er der häufigste Specht ist), Nordafrika und große Teile Asiens bis Japan. Bevorzugte Lebensräume — überall, wo es Bäume gibt: Wälder aller Art (Laub-, Nadel- und Mischwälder); Parks, Obstgärten, Baumreihen und große Gärten, auch in Städten; Waldränder und baumbestandene Hecken. Ein standorttreuer, anpassungsfähiger Vogel, der ganzjährig ein Revier verteidigt. Er bevorzugt Totholz und alte Bäume, unverzichtbar sowohl zum Finden der Larven als auch zum Anlegen der Nisthöhlen; daher ist er auch ein guter „Indikator" für Gesundheit und Reife eines Waldes. Auch wer im Winter Futterstellen aufstellt, kennt ihn: er kommt gern auf der Suche nach Fett und Samen. IUCN: Nicht gefährdet; zahlreiche, stabile, vielerorts zunehmende Bestände.

Ernährung

Vielseitige, jahreszeitliche Kost, ein geschickter Nutzer der Bäume. Er frisst Insekten und ihre Larven (vor allem Larven holzbohrender Käfer, seine Lieblingsspeise), Nadelbaumsamen (im Winter holt er die Samen aus den Zapfen, eine Schlüsselressource), Nüsse, Haselnüsse, Eicheln und Beeren, gelegentlich Eier und Nestlinge anderer Vögel (durch Aufhacken der Nester). Strategien: das Meißeln des Holzes (er hämmert Rinde und Holz, um an verborgene Larven zu kommen, die er mit der Zunge herausholt); die Spechtschmiede (er klemmt Zapfen, Nüsse und Haselnüsse in einen Rindenspalt — eine feste „Werkstatt" — und hackt sie auf); und das Larvenangeln (er steckt die sehr lange, klebrige Zunge in die Insektengänge). Die Spechtzunge ist ein erstaunliches Werkzeug: so lang, dass sie in Ruhe rings um den Schädel gewickelt ist, reicht sie weit über die Schnabelspitze hinaus und hat eine widerhakige, klebrige Spitze, perfekt, um Larven tief in ihren Gängen zu harpunieren.

Körperliche Merkmale

Ein robuster Vogel mit kontrastreichem schwarz-weißem Gefieder und einzigartigen Anpassungen. Schwarze Oberseite mit großen ovalen weißen Schulterflecken und Flügelbinden; cremeweiße Unterseite; leuchtend roter Unterschwanz; das Männchen hat zudem einen roten Nackenfleck, dem Weibchen fehlt er. Werkzeuge des Spechts: Meißelschnabel, gerade, kräftig und spitz; „stoßdämpfender" Schädel (Knochen und Gewebe, die die Schläge abfedern); steifer Schwanz (Federn als Stütze beim senkrechten Klettern); Zygodactylie-Füße (zwei Zehen vorn, zwei hinten); sehr lange, klebrige, widerhakige Zunge, um den Schädel gewickelt. Leistung: Trommeln (mehr als ein Dutzend Schläge in weniger als einer Sekunde); Klettern (ruckweise den Stamm hinauf, stets mit dem Kopf nach oben); Wellenflug (typisch, kurze Schläge im Wechsel mit angelegten Flügeln).

Verhalten und Wissenswertes

Ein lebhafter, territorialer und außerhalb der Brutzeit meist einzelgängerischer Vogel. Man bemerkt ihn öfter am Klang als am Anblick: sein Ruf ist ein scharfes „kick!", doch vor allem das Trommeln verrät ihn. Tagaktiv, verbringt er die meiste Zeit an Stämmen geklammert auf Nahrungssuche. Wissenswertes: die Trommel, die nicht schadet (Trommeln nicht zum Fressen, sondern zur Kommunikation: Reviermarkierung und Partneranlockung; beide Geschlechter trommeln; Tausende Schläge täglich ohne Verletzung). Der natürliche Helm („erschütterungssicherer" Schädel: schwammige Knochen, dämpfende Muskeln, elastischer Schnabel, Zungenbein als „Sicherheitsgurt"; für Helme erforscht). Die Zunge länger als der Kopf (in Ruhe um den Schädel gewickelt bis über die Augen; schnellt weit über den Schnabel zum Harpunieren der Larven). Die Spechtwerkstatt („Amboss": Zapfen in einen Spalt geklemmt und aufgehackt; Haufen leerer Zapfen darunter). Der Vetter des Tukans (dieselbe Ordnung, die Piciformes; Zygodactylie-Füße, Höhlenbrüter). Männchen, Weibchen und Junge (Männchen: roter Nackenfleck; Weibchen: schwarzer Nacken; Junge: roter Scheitel).

Vorteile

  • Uccello affascinante e benèfico: controlla gli insetti xilofagi dannosi
  • Indicatore della salute dei boschi; le sue cavità ospitano poi altri animali
  • Comune, adattabile e in aumento: facile da osservare anche in parchi e giardini
  • Un portento di adattamenti (lingua, cranio anti-urto) di grande interesse scientifico

Nachteile

  • NON è un animale da compagnia: è fauna selvatica protetta
  • Talora tamburella su grondaie e pali, o fora le facciate in legno delle case
  • Può predare uova e nidiacei di piccoli uccelli
  • Dipende da legno morto e alberi vecchi: soffre la rimozione eccessiva del legname

Häufige Fragen

Perché il picchio tamburella sugli alberi (e a volte sulle grondaie)?
Il tamburellare non serve al picchio per procurarsi il cibo, ma per comunicare. Sono raffiche rapidissime di colpi di becco su una superficie risonante — di solito un ramo secco — che funzionano come un vero e proprio canto: servono a marcare il territorio e ad attrarre il partner durante la stagione degli amori. Tamburellano sia il maschio sia la femmina. Per ottenere il suono più forte e udibile a distanza, il picchio sceglie superfici molto sonore: ecco perché a volte usa grondaie metalliche, pali, lamiere o pareti delle case, con grande disappunto dei proprietari. La ricerca di cibo, invece, avviene con colpi più lenti e irregolari, mirati a scavare la corteccia e il legno per raggiungere le larve.
Come fa il picchio a martellare senza farsi male alla testa?
È una delle domande più affascinanti sulla biologia di questi uccelli. Il picchio può sferrare migliaia di colpi al giorno, eppure non riporta danni al cervello, grazie a una serie di straordinari adattamenti del cranio. Le ossa del cranio sono in parte spugnose e assorbono gli urti; alcuni muscoli funzionano da ammortizzatori; il becco è leggermente elastico e leggermente disallineato rispetto al cervello, così da scaricare le forze lontano da esso; infine l'osso ioide, che sostiene la lunghissima lingua, avvolge tutto il cranio come una sorta di "cintura di sicurezza" o fascia stabilizzatrice. Questi meccanismi sono talmente efficienti che gli ingegneri li studiano per progettare caschi e dispositivi di protezione dagli urti.
Come si distingue il maschio dalla femmina (e dai giovani)?
Basta guardare la testa. Il maschio del Picchio Rosso Maggiore ha una piccola ma evidente macchia rossa sulla nuca; la femmina ne è priva e ha la nuca completamente nera. I giovani, sia maschi sia femmine, si riconoscono invece per avere l'intera sommità del capo (la calotta) di colore rosso, che poi perderanno crescendo. Un dettaglio comune a tutti, a ogni età e sesso, è il rosso vivo presente sotto la coda, una delle caratteristiche più costanti della specie.
Il picchio rosso maggiore è dannoso per gli alberi?
In genere no, anzi è utile. Scavando nel legno, il picchio si nutre proprio delle larve di insetti xilofagi, molti dei quali sono parassiti che danneggiano gli alberi: in questo modo aiuta a controllarne le popolazioni. Inoltre le cavità che scava per nidificare, una volta abbandonate, diventano preziose case per molti altri animali, da altri uccelli a piccoli mammiferi. Il picchio tende a lavorare soprattutto su alberi già malati, vecchi o morti, dove le larve abbondano e il legno è più tenero, contribuendo al riciclo naturale del bosco. Solo di rado, e quasi sempre su legno già deperito, la sua attività può accelerare il deterioramento di una pianta. Per gli edifici, invece, il problema è semmai estetico, quando fora rivestimenti in legno o tamburella su strutture risonanti.

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