Feldhamster
Nagetiere

Feldhamster

Cricetus cricetus

Der Feldhamster (Cricetus cricetus) ist der größte der „echten" Hamster: ein robustes Nagetier von überraschender Färbung, mit braunem Rücken und ganz schwarzem Bauch. Er lebt in den Feldern und Steppen Eurasiens, wo er tiefe Baue gräbt und große Mengen an Samen in den Backen lagert. Einst sehr häufig und als „Schädling" der Felder bekämpft, ist er heute dramatisch eingebrochen und wegen der intensiven Landwirtschaft als vom Aussterben bedroht (Critically Endangered) eingestuft.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameCricetus cricetus
Gewicht220-460 g
Lebensdauer~2 anni in natura (di più in cattività)
GrößeMedia per roditore (20-35 cm)
Energie2/5
Trainierbarkeit1/5
Haarverlust2/5

Charakter

Ein einzelgängerisches, territoriales Wildnagetier von kampflustigem Charakter, vor allem in der Dämmerung aktiv. Es verteidigt seinen Bau entschlossen und bläht bei Bedrohung die Backen, richtet sich auf, zeigt den schwarzen Bauch und verteidigt sich ohne Zögern: nichts wie die Sanftheit der Käfighamster. Ein unermüdlicher Gräber und großer Vorratshorter, der im Winter Winterschlaf hält. Es ist KEIN Haustier: vom Aussterben bedrohte heimische Wildfauna, in ihrem Agrarlebensraum zu schützen, Gegenstand von Schutzprogrammen.

Ernährung

Im Wesentlichen körner- und pflanzenfressend, mit ausgeprägtem Hang zum Horten. Er frisst vor allem Samen, Getreide und Hülsenfrüchte sowie Wurzeln, Knollen und grüne Pflanzenteile und in geringerem Maße Insekten und andere kleine Wirbellose. Er füllt die riesigen Backentaschen mit Samen und trägt sie in den Bau, wo er in unterirdischen Lagern mehrere Kilo Futter hortet: lebenswichtige Vorräte für den Winterschlaf, in dem er zum Fressen aufwacht.

Der Feldhamster (Cricetus cricetus), auch Europäischer Hamster oder Schwarzbäuchiger Hamster, englisch „European hamster", ist der größte der „echten" Hamster und einer der überraschendsten: ein gedrungenes Nagetier von kräftiger Färbung und mit dramatischer jüngerer Geschichte. Berühmt für:

  • Den schwarzen Bauch: ungewöhnlich im Tierreich, hat er eine ganz dunkle Unterseite, im Kontrast zum hellen Rücken
  • Die Größe: bei weitem der größte der Hamster, viel größer als die Haushamster
  • Die „Beutel"-Backen: riesige Backentaschen, in denen er Samen transportiert und lagert
  • Tiefe Baue: er gräbt komplexe Gänge mit Kammern (Schlafraum, Vorräte, Kot)
  • Den Winterschlaf: er verbringt den Winter unter der Erde und wacht zum Fressen der Vorräte auf
  • Den jüngsten Einbruch: vom sehr häufigen Tier zur vom Aussterben bedrohten Art in wenigen Jahrzehnten

IUCN-Status: Vom Aussterben bedroht (CR). Er tritt ins Portal in der Gruppe der Hamster, neben dem Goldhamster (dem klassischen Haustierhamster): zusammen zeigen sie zwei gegensätzliche Gesichter derselben Gruppe — den kleinen Käfighamster, weltweit verbreitet, und den großen wilden Feldhamster, heute am Rande des Aussterbens.

Klassifikation und Kategorie

Ordnung Rodentia (Nagetiere), Familie Cricetidae, Unterfamilie Cricetinae — die der echten Hamster. Er ist die einzige Art der Gattung Cricetus und der größte Hamster der Welt. Im Portal steht er bei den Hamstern. Wichtig ist die Unterscheidung von den Haushamstern: der Goldhamster (oder Syrische Hamster, Mesocricetus auratus), der klassische Käfighamster, ist viel kleiner, hat einen hellen Bauch und ist ein Haustier; die Zwerghamster (Gattung Phodopus), ebenfalls Haustiere, sind winzig; der Feldhamster dagegen ist groß, wild, schwarzbäuchig und alles andere als zahm. Etymologie: „Hamster" kommt von „hamstern", „horten, Vorräte anlegen" — ein direkter Verweis auf die Manie, Futter zu lagern. Parameter: Länge ~20-35 cm (plus kurzer Schwanz), viel größer als die Haushamster. Gewicht ~220-460 g. Gedrungener, robuster Körper. Lebensdauer in der Natur eher kurz, ~2 Jahre (mehr in Gefangenschaft). Fortpflanzung: historisch sehr fruchtbar; gerade der Rückgang der Geburtenrate der letzten Jahrzehnte ist eine der Ursachen seines Niedergangs.

Lebensraum und Verbreitung

Ein Nagetier der eurasischen Ebenen und Steppen: Areal von Westeuropa (Frankreich, Belgien, Niederlande, Deutschland) über Mittel- und Osteuropa bis Russland und Zentralasien. Bevorzugte Lebensräume: Steppen, Grasländer und bestellte Felder, vor allem Getreide; tiefe, gut drainierte Böden, unverzichtbar zum Graben; landwirtschaftliche Ebenen, wo er einst sehr häufig war. Ein grabendes Tier: es verbringt den Großteil seines Lebens in Bauen, die über anderthalb Meter tief reichen können, mit Gängen und Spezialkammern. Einzelgängerisch und territorial, vor allem in der Dämmerung aktiv. Im Winter hält es Winterschlaf und lebt von den Vorräten. IUCN: Vom Aussterben bedroht. Einer der eindrucksvollsten Rückgänge Europas: ein einst so häufiges Tier, dass man es als Feldschädling bekämpfte, ist in wenigen Jahrzehnten eingebrochen. Zu den Ursachen zählen Forscher die intensive Landwirtschaft und Monokulturen, den Rückgang der Jungenzahl pro Weibchen, Lichtverschmutzung und weitere noch untersuchte Faktoren. Schutz- und Wiederansiedlungsprogramme laufen, besonders in Frankreich (Elsass) und den Niederlanden.

Ernährung

Im Wesentlichen körner- und pflanzenfressend, mit ausgeprägtem Hang zum Horten. Er frisst Samen, Getreide und Hülsenfrüchte (Grundlage, besonders vor dem Winter), Wurzeln, Knollen und grüne Pflanzenteile und in geringerem Maße Insekten und andere kleine Wirbellose. Strategien: die Lager-Backen (er füllt die riesigen Backentaschen mit Samen und trägt sie in den Bau); große Vorräte (er hortet Kilos an Futter in unterirdischen Lagern); und das Aufwachen zum Fressen (im Winterschlaf wacht er auf, um von den Vorräten zu zehren). Das Horten ist so typisch, dass es den Namen prägte („hamstern"). Seine großen Vorräte lassen ihn die langen kontinentalen Winter überstehen, doch gerade die zunehmend arme und einförmige Nahrung auf modernen Feldern scheint zu den Ursachen seines Niedergangs zu zählen.

Körperliche Merkmale

Ein robustes Nagetier von kräftiger, kontrastreicher Färbung, ganz anders als das „niedliche" Bild der Käfighamster. Färbung — sein überraschendstes Merkmal: braun-rötlicher, warmer, heller Rücken; ganz schwarzer Bauch, ungewöhnlich (bei Tieren ist die Unterseite meist heller), daher „Schwarzbäuchiger Hamster"; weiße Flecken an Flanken, Backen und Schnauze. Körper gedrungen und massig für einen Hamster, mit kräftigen Beinen; große, dehnbare Backentaschen; kurzer Schwanz, kleine Augen und Ohren. Leistung und Verhalten: ausgezeichneter Gräber (tiefe, gegliederte Baue); kampflustiges Wesen (bedroht bläht er die Backen, richtet sich auf und verteidigt sich entschlossen); außergewöhnliche Hortfähigkeit.

Verhalten und Wissenswertes

Ein einzelgängerisches, territoriales und vor allem nacht- und dämmerungsaktives Tier. Jedes Tier verteidigt seinen Bau und das Umfeld; außerhalb der Fortpflanzung sind Begegnungen zwischen Erwachsenen meist feindselig. Trotz des „Hamster"-Aussehens ein wildes Tier von festem Charakter. Wissenswertes: der schwarzbäuchige Hamster („umgekehrte" Färbung: heller Rücken, schwarzer Bauch; aufgerichtet wirkt er größer und einschüchternder). Der Name, der „Vorräte anlegen" bedeutet (von „hamstern"; er hortet Kilos an Samen). Vom „Schädling" zur geschützten Art (einst bekämpft, heute vom Aussterben bedroht). Der rätselhafte Niedergang (intensive Landwirtschaft, sinkende Geburtenrate, Lichtverschmutzung). Der wilde Vetter des Käfighamsters (gleiche Familie, aber groß, wild und kampflustig). Der Baumeister des Untergrunds (Baue mit Kammern: Schlafraum, Vorräte, Latrine; Sommer- und Winterbaue).

Vorteile

  • Affascinante e poco noto: il più grande criceto del mondo, dal ventre nero
  • Simbolo della crisi della biodiversità agricola europea: caso di studio per la conservazione
  • Utile contrappunto "selvatico" al criceto domestico (Criceto Dorato)
  • Grande scavatore: le sue tane arieggiano il terreno e ospitano altri animali

Nachteile

  • NON è un animale da compagnia: è un roditore selvatico dal carattere combattivo
  • IUCN Critically Endangered: a fortissimo rischio di estinzione in Europa
  • Minacciato da agricoltura intensiva, calo della natalità e altri fattori ancora poco chiari
  • Un tempo perseguitato come parassita dei raccolti: pregiudizi duri a morire

Häufige Fragen

Che differenza c'è tra il criceto europeo e il criceto domestico (dorato)?
Sono parenti, ma profondamente diversi. Il criceto domestico più diffuso è il criceto dorato o siriano (Mesocricetus auratus), un piccolo animale da compagnia, docile e dal ventre chiaro, allevato in tutto il mondo. Il Criceto Europeo (Cricetus cricetus) è invece il più grande criceto del mondo, un animale selvatico molto più grosso, con il dorso bruno e il caratteristico ventre nero, dal temperamento combattivo. Mentre il criceto dorato vive in gabbia accanto all'uomo, il Criceto Europeo vive libero nelle campagne e nelle steppe dell'Eurasia, scava tane profonde e va in letargo. In breve: stesso 'gruppo' (i criceti), ma uno è un piccolo animale domestico, l'altro un grande roditore selvatico oggi in grave pericolo.
Perché il criceto europeo ha il ventre nero?
È una delle sue caratteristiche più curiose. La maggior parte degli animali ha il dorso più scuro e il ventre più chiaro, una forma di mimetismo (la 'controombreggiatura') che li rende meno visibili ai predatori. Il Criceto Europeo fa l'esatto contrario: ha il dorso chiaro, bruno-rossiccio, e il ventre completamente nero. Una spiegazione probabile è legata alla difesa: quando si sente minacciato, il criceto si alza sulle zampe posteriori ed espone il ventre nero, apparendo improvvisamente più grande, scuro e intimidatorio agli occhi di un eventuale aggressore. È un esempio di colorazione 'di avvertimento' o di intimidazione, anziché di mimetismo.
Perché un animale un tempo comune è oggi in pericolo critico?
È una delle storie più impressionanti e studiate della conservazione europea. Fino a pochi decenni fa il Criceto Europeo era così abbondante nei campi da essere considerato un parassita dei raccolti, tanto da venire combattuto. Poi le sue popolazioni sono crollate in modo rapidissimo, al punto da farlo classificare, nel 2020, come specie in Pericolo Critico di estinzione. Le cause non sono del tutto chiarite, ma gli studiosi indicano soprattutto l'agricoltura intensiva e le monocolture (che riducono la varietà di cibo e di habitat), oltre a un calo nel numero di piccoli che ogni femmina riesce a crescere, all'inquinamento luminoso e ad altri fattori. È diventato un simbolo della crisi della biodiversità nelle campagne europee.
Cosa si sta facendo per salvare il criceto europeo?
In diversi Paesi europei sono attivi programmi di conservazione e reintroduzione, in particolare in Francia (soprattutto in Alsazia) e nei Paesi Bassi, dove la specie era ridotta a pochissimi individui. Queste iniziative comprendono l'allevamento in cattività e il rilascio di nuovi individui in natura, la creazione di aree agricole 'a misura di criceto' (con colture diversificate e fasce non lavorate che offrono cibo e riparo), e accordi con gli agricoltori per gestire i campi in modo più favorevole alla specie. Si studiano inoltre le cause profonde del declino, compreso il calo della natalità, per capire come invertire la tendenza. Il Criceto Europeo è oggi protetto dalla legge in molti Paesi.

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