Gundi
Ctenodactylus gundi
Eigenschaften
Charakter
Ein kleines Wildnagetier, tagaktiv, gesellig und sonnenliebend, perfekt an das Leben zwischen den Felsen der nordafrikanischen Wüsten angepasst. Es lebt in Kolonien in den Spalten, kommuniziert mit Pfiffen und Rufen und schlägt beim kleinsten Alarm Alarm, indem es rasch in die Ritzen flüchtet. Ein wendiger Kletterer, macht es sich flach, um in kleinste Räume zu schlüpfen. Es wechselt sorgfältig zwischen Sonnenbad und Schatten zur Temperaturregelung. Es ist KEIN Haustier: heimische Wildfauna, in ihrer außergewöhnlichen Felsumgebung zu kennen und zu beobachten.
Ernährung
Ein an Trockenheit angepasster Pflanzenfresser: er frisst Blätter, Stängel, Blüten und Samen der Wüsten- und Felspflanzen und nutzt die spärliche Vegetation zwischen den Steinen. Wie viele Wüstentiere deckt er den Großteil seines Wasserbedarfs direkt aus der Nahrung und trinkt sehr selten. Er frisst in kurzen Intervallen, stets nahe den Felsunterschlüpfen. Extreme Wassereffizienz und die Nutzung karger Vegetation sind seine Schlüsselanpassungen.
Der Gundi (Ctenodactylus gundi), englisch „common gundi" oder „comb rat", ist ein kleines, faszinierendes felsbewohnendes Nagetier Nordafrikas: ein gedrungenes, weiches Tierchen, erstaunlich einem Meerschweinchen ähnlich, perfekt an das Leben zwischen den Steinen der Wüsten und Berge angepasst. Berühmt für:
- Den „Felsmeerschweinchen"-Look: kompakter Körper, große Augen und Ohren, fast unsichtbarer Schwanz
- Die „Kamm"-Füße: steife Borsten an den Hinterfüßen zum Fellreinigen, daher der Name
- Das Leben zwischen den Felsen: er sucht Schutz in Spalten und sonnt sich auf den Steinen
- Die Geselligkeit: er lebt in Kolonien und kommuniziert mit Pfiffen und Rufen
- Die Wüstenanpassung: er deckt seinen Wasserbedarf aus der Nahrung und trinkt selten
- Die Fähigkeit, sich „flach zu machen": er presst den Körper, um in sehr enge Spalten zu schlüpfen
IUCN-Status: Nicht gefährdet (LC). Er tritt ins Portal als erster Vertreter der Kammfinger (der kleinen Gundi-Familie) und bereichert den ohnehin großen Nager-Bereich um ein wenig bekanntes, außerordentlich an die ariden Felslandschaften Nordafrikas angepasstes Tier.
Klassifikation und Kategorie
Ordnung Rodentia, Familie Ctenodactylidae (die Gundis oder „Kammratten"), eine kleine, auf Afrika beschränkte Nagergruppe. Die hier beschriebene Art ist Ctenodactylus gundi, der Gemeine Gundi. Im Portal eröffnet er die neue Kategorie der Kammfinger. Zur Unterscheidung von ähnlich aussehenden oder gleich lebenden, aber ganz anders gearteten Tieren: Meerschweinchen und andere Caviomorpha ähneln dem Gundi in der gedrungenen Form, gehören aber zu anderen Familien und Kontinenten; Schliefer (Hyrax) teilen Felslebensraum und Sonnenbad, sind aber KEINE Nager (eine eigene, entfernt mit Elefanten verwandte Gruppe); Pfeifhasen (auch im Portal) sind kleine Felssäuger ähnlichen Aussehens, aber Hasenartige (mit Kaninchen und Hasen verwandt), keine Nager. Etymologie: „Ctenodactylidae" und „Ctenodactylus" kommen aus dem Griechischen, etwa „Kammfinger", nach den kammartigen Borsten der Füße; „gundi" ist der nordafrikanische Volksname. Parameter: Länge Körper etwa 17-20 cm. Schwanz sehr kurz, kaum sichtbar. Gewicht etwa 170-200 g. Lebensdauer: einige Jahre in der Natur. Fortpflanzung: die Jungen kommen schon recht entwickelt und aktiv zur Welt, eine Anpassung an das exponierte Felsleben.
Lebensraum und Verbreitung
Ein typisch nordafrikanisches Nagetier: Areal in Nordafrika — Marokko, Algerien, Tunesien und Libyen — entlang der Atlasketten und der Felsgebiete am Rand der Sahara. Bevorzugte Lebensräume — aride, steinige, felsige Umgebungen: Felsaufschlüsse, Wände und Geröllhalden; steinige Wüsten und Halbwüsten; aride Berggebiete mit Spalten und natürlichen Unterschlüpfen. Der Gundi gräbt keine Baue: er sucht Schutz in den natürlichen Felsspalten, wo er vor Räubern und extremen Temperaturen geschützt ist. Ein tagaktives, sonnenliebendes Tier: am frühen Morgen sonnt er sich gern auf den Steinen, zieht sich dann in den heißesten Stunden in Schatten oder Spalten zurück. Seine Wendigkeit zwischen den Felsen und die Fähigkeit, den Körper flach zu machen, sind überlebenswichtig. IUCN: Nicht gefährdet. Relativ verbreitet, ohne besondere Schutzsorge, aber eng an geeignete Felslebensräume gebunden.
Ernährung
Ein an die Kargheit arider Lebensräume angepasster Pflanzenfresser. Er frisst Blätter, Stängel, Blüten und Samen der Wüsten- und Felspflanzen sowie die spärliche Vegetation zwischen den Steinen. Gewohnheiten und Anpassungen: Wasser aus der Nahrung (wie viele Wüstentiere deckt er den Großteil seines Wasserbedarfs aus der Vegetation und trinkt selten); „schnelles" Fressen (er kommt in kurzen Intervallen heraus, stets nahe den Felsunterschlüpfen); Pflanzenauswahl (er nutzt die verfügbare Vegetation in einer nahrungsarmen Umgebung). Die extreme Wassereffizienz und die Nutzung karger Vegetation lassen ihn dort gedeihen, wo kaum eine andere Art lebt.
Körperliche Merkmale
Ein kleines Nagetier von gedrungener, weicher, sympathischer Gestalt. Körper und Fell — der Gesamteindruck: kompakter, runder Körper, an ein Meerschweinchen erinnernd; dichtes, weiches, plüschiges Fell, sand- oder graubraun, getarnt; sehr kurzer, fast versteckter Schwanz. Der Kopf: große Augen eines tagaktiven Tiers; deutlich sichtbare runde Ohren; kurze Schnauze und entwickelte Tasthaare. Die Anpassungen — das Erkennungsmerkmal: „Kamm"-Borsten an den Hinterfüßen (Reihen steifer Haare zum Kämmen und Reinigen des dichten Fells, daher „Kammratte"); flexibler, „flachdrückbarer" Körper; zum Klettern auf Fels geeignete Füße.
Verhalten und Wissenswertes
Ein geselliges, tagaktives, felsgebundenes Tier, dessen Leben ganz von der ariden Umgebung geprägt ist. Wissenswertes: die Kammfüße (Reihen steifer Borsten an den Hinterfüßen zum „Bürsten" des dichten Fells, daher der Name). Der Meister der Spalten (er gräbt nicht, sondern nutzt natürliche Spalten; er macht sich flach, um in engste Ritzen zu schlüpfen; der Fels ist Heim, Zuflucht und „Thermostat"). Das Sonnenbad (morgens sonnen sich die Kolonien; bei Hitze rascher Rückzug, da er extreme Hitze nicht lange erträgt). Das Tier, das (fast) nicht trinkt (Wasser aus der Vegetation, sehr seltenes Trinken). Die pfeifende Kolonie (Pfiffe und Zirpen für Kontakt und Alarm). Das „Meerschweinchen", das keines ist (oberflächliche Ähnlichkeit; eigene Familie, die Kammfinger, nur in Afrika).
Vorteile
- Roditore affascinante e poco noto, dagli straordinari adattamenti al deserto roccioso
- Socievole: vive in colonie e comunica con fischi e richiami
- Efficientissimo nell'uso dell'acqua: vive dove poche specie riescono a sopravvivere
- IUCN Least Concern: relativamente diffuso nel suo areale nordafricano
Nachteile
- NON è un animale da compagnia: è fauna selvatica autoctona
- Strettamente dipendente dagli ambienti rocciosi: sensibile alla loro alterazione
- Male adattato al caldo estremo prolungato: deve alternare sole e riparo
- Schivo e poco appariscente: difficile da osservare in natura



