Löffelhund
Hunde

Löffelhund

Otocyon megalotis

Der Löffelhund (Otocyon megalotis), englisch „bat-eared fox", ist ein kleiner afrikanischer Hundeartiger mit enormen Ohren, die im Verhältnis zum Körper zu den größten aller Raubtiere zählen. Er nutzt sie als „Antennen", um Insekten zu hören, die sich unter der Erde bewegen, vor allem Termiten, die er als seltener Insektenfresser unter den Hundeartigen verschlingt. Er lebt in Paaren und Familiengruppen in den Savannen Afrikas, wobei die Männchen viel Jungenpflege übernehmen. IUCN Nicht gefährdet.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameOtocyon megalotis
Gewicht3-5,3 kg
Lebensdauer~6-9 anni in natura (fino a ~13 in cattività)
GrößePiccola (corpo 46-66 cm + coda 23-34 cm)
Energie4/5
Trainierbarkeit1/5
Haarverlust3/5

Charakter

Gesellig, friedlich und mit starker Paarbindung: er lebt in monogamen Paaren oder kleinen Familiengruppen, die Revier und Baue teilen und gemeinsam Nahrung suchen. Wenig konkurrenzbetont, „wählte" er die Insekten, um großen Raubtieren auszuweichen. Vor allem nachtaktiv in heißen Gebieten, in kühlen Zeiten tagaktiver. Er fällt durch väterliche Fürsorge auf: vor allem das Männchen zieht die Welpen auf. Kein Haustier: ein kleiner wilder afrikanischer Hundeartiger, ein spezialisierter Insektenfresser.

Ernährung

Ein Insektenfresser, eine absolute Ausnahme unter den Hundeartigen. Er frisst vor allem Termiten (besonders Ernte-Termiten) sowie Mistkäfer und deren Larven; auch andere Insekten, Skorpione, Spinnen und gelegentlich kleine Wirbeltiere, Eier und Früchte. Er ortet Beute, indem er sie mit seinen riesigen Ohren unter der Erde hört, und gräbt dann rasch. Um Tausende Insekten zu verarbeiten, hat er ungewöhnlich viele Zähne und einen sehr schnell kauenden Kiefer; aus Termiten gewinnt er auch viel Wasser.

Der Löffelhund (Otocyon megalotis), englisch „bat-eared fox", ist ein kleiner afrikanischer Hundeartiger, einer der unverwechselbarsten der Familie. Berühmt für:

  • Enorme Ohren: riesig im Verhältnis zum Körper (bis ~13 cm), unter den größten aller Raubtiere
  • „Antennen"-Ohren: er nutzt sie, um Insekten zu hören, die sich im Boden bewegen und graben
  • Eine insektenfressende Kost: er frisst vor allem Termiten und andere Insekten — eine absolute Seltenheit unter Hundeartigen
  • Zusätzliche Zähne: er hat mehr Zähne als fast jedes andere Plazentatier, angepasst ans Knacken von Insekten
  • Der Vorzeige-Vater: beim Löffelhund kümmert sich vor allem das Männchen um die Welpen
  • Die schwarze Maske: dunkles Gesicht, Ohren und Beine verleihen ihm ein elegantes Aussehen

IUCN-Status: Nicht gefährdet (LC), weit verbreitet und lokal häufig. Ein afrikanischer Hundeartiger, ganz anders als große Jäger wie der Afrikanische Wildhund oder Opportunisten wie der Goldschakal: der Löffelhund ging einen eigenen evolutionären Weg und wurde, statt Beute zu jagen, ein raffinierter „Insekten-Verwerter" der Savannen.

Klassifikation und Kategorie

Ordnung Carnivora, Familie Canidae, aber die einzige Art der Gattung Otocyon. Er gilt als eine der ältesten und eigenständigsten Linien unter den lebenden Hundeartigen, früh vom Rest der Familie getrennt: er ist also kein echter Fuchs der Gattung Vulpes, trotz Aussehen und englischem Namen. Nicht zu verwechseln mit: dem Fennek (Vulpes zerda), ebenfalls ein kleiner großohriger afrikanischer Hundeartiger, aber ein echter Wüstenfuchs; den Füchsen der Gattung Vulpes und den Schakalen; und dem Erdwolf (Aardwolf), einem anderen afrikanischen Termitenfresser, der aber zu den Hyänen gehört, nicht zu den Hundeartigen. Etymologie: „Otocyon" aus griechisch otos („Ohr") und kyon („Hund"), also „Ohr-Hund"; „megalotis" „großohrig". Parameter: Körper 46-66 cm. Schwanz 23-34 cm (buschig, schwarz gespitzt). Ohren bis ~13 cm. Gewicht 3-5,3 kg. Lebensdauer ~6-9 Jahre (bis ~13 in Gefangenschaft). Fortpflanzung: meist monogame Paare; Tragzeit ~60-70 Tage; Würfe von 2-6 Welpen, mit besonders wichtiger Vaterrolle.

Lebensraum und Verbreitung

Der Löffelhund lebt in zwei getrennten Gebieten Afrikas: Ostafrika (von Äthiopien und Somalia über Kenia bis Tansania) und das südliche Afrika (von Angola und Sambia bis Botswana, Namibia und Südafrika). Bevorzugte Lebensräume — offene, trockene Gebiete: Grassavannen, aride Grasländer und Steppen; Gebiete mit niedriger Vegetation und weichem Boden, reich an Termiten und anderen Insekten; und Zonen mit kurzem oder beweidetem Gras, wo Beute leichter zu orten und auszugraben ist. Seine Verbreitung folgt eng der von Ernte-Termiten und anderen Schlüsselinsekten. Zum Schutz vor Hitze und Räubern gräbt er oder nutzt unterirdische Baue. Vor allem nachtaktiv in heißen Jahreszeiten und Gebieten, in kühlen Perioden tagaktiver. IUCN: Nicht gefährdet; recht häufig und anpassungsfähig, kann sogar von Viehweide profitieren (kurzes Gras und Dung, der Mistkäfer anlockt).

Ernährung

Der Löffelhund ist ein Insektenfresser, eine echte Ausnahme in einer Familie aus Jägern und Allesfressern. Er frisst: Termiten (die Basis, vor allem Ernte-Termiten, Gattung Hodotermes); Mistkäfer und deren Larven (die andere große Ressource); andere Insekten, Skorpione und Spinnen; und gelegentlich kleine Wirbeltiere, Eier, Früchte und Pflanzenteile. Strategien: das „Radar"-Hören (mit gesenktem Kopf und zum Boden gerichteten Riesenohren nimmt er feinste Geräusche der Insekten unter der Oberfläche wahr); das gezielte Graben (nach dem Orten gräbt er rasch mit den Vorderpfoten); und die Gruppen-Nahrungssuche (Familienmitglieder suchen gemeinsam, verstreut, aber nah). Um Tausende Insekten zu knacken, hat er ungewöhnlich viele Zähne (bis ~50) und eine besondere Kiefermuskulatur für sehr schnelles Kauen. Termiten liefern ihm auch viel Wasser.

Körperliche Merkmale

Ein kleiner, eleganter, wacher Hundeartiger, beherrscht von seinen spektakulären Ohren. Die Ohren (sein Markenzeichen): enorm, breit und gerundet, bis ~13 cm; doppelter Zweck — Insekten unter der Erde orten und Wärme abgeben. Fell gelblich-grau/fahl, dicht und weich; schwarze „Maske" im Gesicht, schwarze Ohrrückseiten, dunkle Beine und buschiger, schwarz gespitzter Schwanz; schlanker, leichter Körper; spitze Schnauze mit kleinen Zähnen. Leistung: außergewöhnliches Gehör (seine Hauptwaffe); schnelles Graben; Wendigkeit und Schnelligkeit; Thermoregulation (die großen Ohren strahlen Wärme ab).

Verhalten und Wissenswertes

Ein geselliges Tier mit starker Paarbindung, das in monogamen Paaren oder kleinen Familiengruppen lebt, sich ein Revier teilt, gemeinsam in Bauen ruht und oft zusammen Nahrung sucht. Ein friedlicher, wenig konkurrenzbetonter Hundeartiger, der die Insekten „wählte", um der Konkurrenz größerer Raubtiere auszuweichen. Wissenswertes: Rekord-Ohren (unter den größten der Raubtiere; Präzisionswerkzeug zum Hören der Insekten unter der Erde und „Kühler" zur Wärmeabgabe). Der insektenfressende Hundeartige (überwiegend Termiten und Mistkäfer: eine freie Nische ohne Konkurrenz). Überzählige Zähne (oft 46-50, mehr als fast alle Plazentatiere; sehr schnelles Kauen). Der fürsorgliche Vater (vor allem das Männchen zieht die Welpen auf: ausgeprägter Fall väterlicher Fürsorge). Das Leben mit dem Vieh (Beweidung fördert Insekten und Mistkäfer). „Kein Fuchs" (einzige Art der Gattung Otocyon, alte, isolierte Linie der Hundeartigen).

Vorteile

  • Canide unico e affascinante: insettivoro con orecchie da record
  • IUCN Least Concern, diffuso e adattabile
  • Utile in agricoltura: divora termiti e parassiti dei pascoli
  • Raro esempio di forte cura paterna tra i carnivori

Nachteile

  • Non è un animale domestico (canide selvatico africano)
  • Dipende da termiti e insetti: sensibile a pesticidi e siccità
  • Preda di sciacalli, grandi felini e rapaci
  • A volte ucciso per errore o per la pelliccia in alcune aree

Häufige Fragen

Perché l'otocione ha orecchie così grandi?
Per due motivi, entrambi vitali. Il primo è l'udito: le enormi orecchie funzionano come parabole o antenne, permettendo all'animale di sentire i debolissimi suoni prodotti dagli insetti che si muovono e scavano sottoterra. Camminando a testa bassa con le orecchie rivolte verso il suolo, l'Otocione localizza così termiti e larve nascoste senza vederle, e poi scava per raggiungerle. Il secondo motivo è la termoregolazione: le grandi orecchie, ricche di vasi sanguigni, irradiano il calore in eccesso e aiutano l'animale a non surriscaldarsi nel clima caldo delle savane africane, un po' come fa il fennec nel deserto.
L'otocione è una vera volpe?
No, anche se in inglese si chiama 'bat-eared fox' (volpe dalle orecchie di pipistrello) e ne ha l'aspetto. L'Otocione non appartiene al genere Vulpes, quello delle vere volpi: è l'unica specie del genere Otocyon e rappresenta una delle linee evolutive più antiche e separate dell'intera famiglia dei canidi. In pratica è un 'ramo a sé' dell'albero genealogico dei cani, che molto tempo fa ha imboccato una strada unica, quella dell'insettivoria. È quindi imparentato solo alla lontana con volpi, sciacalli, lupi e cani domestici.
Davvero un cane che mangia soprattutto insetti?
Sì, ed è proprio questa la sua caratteristica più sorprendente. La famiglia dei canidi (cani, lupi, volpi, sciacalli) è fatta di carnivori e onnivori, ma l'Otocione fa eccezione: la sua dieta è composta in larghissima parte da insetti, soprattutto termiti e coleotteri stercorari. Per adattarsi a questo regime ha sviluppato strumenti unici: orecchie enormi per 'ascoltare' le prede, un numero di denti più alto di quasi ogni altro mammifero placentato e una mandibola capace di masticare a grande velocità. Specializzandosi sugli insetti, ha occupato una nicchia ecologica libera, evitando la concorrenza con gli altri predatori africani.
È vero che è soprattutto il maschio a occuparsi dei cuccioli?
Sì, ed è uno degli aspetti più insoliti del suo comportamento. Nella maggior parte dei mammiferi sono le femmine a farsi carico quasi per intero della cura della prole, ma nell'Otocione il maschio ha un ruolo straordinariamente attivo: passa molto tempo con i cuccioli a sorvegliarli, scaldarli, difenderli dai predatori e giocare con loro, mentre la femmina si dedica soprattutto a nutrirsi per produrre latte di buona qualità. Questa marcata cura paterna è una rarità tra i carnivori e rende l'Otocione un piccolo modello di 'papà premuroso' del mondo animale.

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