English Setter
Hunde

English Setter

Der English Setter ist ein eleganter, athletischer britischer Vorstehhund, unverwechselbar durch sein seidiges, befedertes Fell mit dem charakteristischen „Belton"-Muster — weiß, fein schwarz gesprenkelt (blue belton), orange, zitron oder leberfarben. Gezüchtet, um Wild zu finden und es durch „Vorstehen" anzuzeigen, ist er im Feld unermüdlich, zu Hause aber ein sanfter, lieber, geselliger Begleiter, ein wahrer „Gentleman" unter den Hunden. Energiegeladen und bewegungsbedürftig, ist er einer der beliebtesten und verbreitetsten Jagdhunde Italiens. Lebenserwartung 11-14 Jahre.

Eigenschaften

Gewicht20-36 kg
Lebensdauer11-14 anni
GrößeMedia-grande (61-69 cm al garrese)
Energie5/5
Trainierbarkeit4/5
Haarverlust3/5

Charakter

Ein Vorstehhund mit sanftem, freundlichem, geselligem Wesen, oft als wahrer „Gentleman" unter den Hunden beschrieben: anhänglich zur Familie, ausgezeichnet mit Kindern und anderen Hunden, wenig zu Aggression neigend. Im Feld jedoch wird er zum leidenschaftlichen, unermüdlichen Jäger mit sehr starkem Jagdtrieb. Er hat also zwei Seelen: die ruhige des Zuhauses und die feurige der Arbeit. Ein energiegeladener Hund, der sehr viel Bewegung, Anregung und Gesellschaft braucht: er ist NICHTS für ein sesshaftes Leben. Mit aktiven Haltern schenkt er Sanftheit, Treue und Begeisterung.

Ernährung

Ein athletischer, aktiver Hund, der eine vollständige, ausgewogene Kost für aktive mittelgroße bis große Hunde braucht, mit ausreichender Energie- und Eiweißversorgung für Muskulatur und Ausdauer, besonders bei Jagdhunden. Der Kalorienbedarf schwankt stark mit der Aktivität: ein in der Jagdsaison arbeitender Setter verbraucht weit mehr als ein ruhig lebender; die Rationen entsprechend anpassen. Schlank und athletisch halten, Übergewicht vermeiden; wie bei anderen großen Hunden keine starke Bewegung direkt nach dem Fressen.

Der English Setter ist einer der elegantesten und beliebtesten Jagdhunde: ein edler britischer Vorstehhund mit seidigem, gesprenkeltem Fell, fließendem Gang und bekanntlich sanftem Charakter. Berühmt für:

  • Das „Belton"-Fell: weiß, fein farbig gesprenkelt und getüpfelt (blue belton, orange belton usw.)
  • Die seidigen Befederungen: langes Haar an Ohren, Brust, Bauch, Beinen und Rute
  • Das elegante „Vorstehen": er findet Wild und erstarrt, um es dem Jäger anzuzeigen
  • Das sanfte Wesen: lieb, gesellig und anhänglich, ein wahrer „Gentleman"
  • Die Arbeitshund-Energie: im Feld unermüdlich, braucht viel Bewegung
  • Die Beliebtheit in Italien: einer der verbreitetsten und geschätztesten Jagdhunde

Er tritt ins Portal unter den Vorstehhunden, neben dem Weimaraner: mit ihm teilt er die Berufung der „Vorsteh"-Jagd (Wild finden und reglos anzeigen), hier in einem eher „britischen", eleganten und befederten Stil.

Klassifikation und Kategorie

Der English Setter ist ein Canis lupus familiaris, eine britische Vorstehhundrasse aus der Gruppe der Setter. Er wurde im 19. Jahrhundert von Züchtern wie Edward Laverack und Purcell Llewellin verfeinert. Im Portal steht er bei den Vorstehhunden. Zur Unterscheidung: der Irish Setter — von einheitlichem Mahagonirot, ohne das gesprenkelte Muster; der Gordon Setter — schwarz-loh, kräftiger; der Weimaraner (im Portal) — ein anderer Vorstehhund, aber kurzhaarig und einfarbig grau; Pointer und Bracken — Vorstehhunde anderen Typs, meist kurzhaarig. Die Kombination gesprenkeltes Belton-Fell + seidige Befederung + sanftes Wesen macht den English Setter unverwechselbar. Etymologie: „setter" vom englischen „to set" („sich positionieren, sich ducken"), nach der alten Gewohnheit dieser Hunde, sich nach dem Auffinden des Wilds zu Boden zu ducken; „English" nennt die britische Herkunft. Parameter: Widerristhöhe etwa 61-69 cm (Rüden größer). Gewicht etwa 20-36 kg. Bau mittelgroß, schlank, elegant und harmonisch, eines zähen Athleten. Lebensdauer: im Schnitt 11-14 Jahre. Fortpflanzung: Würfe normaler Größe; die Welpen kommen oft fast ganz weiß zur Welt und entwickeln das gesprenkelte Muster mit dem Wachsen.

Lebensraum und Verbreitung

Eine Hausrasse: ihr „Lebensraum" ist das Leben an der Seite des Menschen, als Jagd- und Begleithund. Zu Herkunft und Verbreitung: Herkunft Großbritannien, wo er als edler Vorstehhund für die Vogeljagd entwickelt wurde; heutige Verbreitung weltweit; in Italien besonders einer der verbreitetsten und beliebtesten Jagdhunde sowie ein geschätzter Begleiter. Die ideale Umgebung: Raum und viel Bewegung (lange Läufe, Spaziergänge; für ein sesshaftes Leben wenig geeignet); Aktivität und Anregung (Jagd, Hundesport, Spiel, Suche); Gesellschaft und Familienleben (ein geselliger Hund, der Menschen liebt). Als Feld-Vorstehhund behält er einen starken Jagdtrieb, einen ausgreifenden, effizienten Gang und große Ausdauer. Auch im Alltag ein Hund, der viel Bewegung braucht und am besten mit aktiven Haltern gedeiht. Status: gut etablierte Hausrasse; keine Erhaltungsfragen, aber seriöse Züchter wählen und ehrlich prüfen, ob man seinen hohen Bewegungsbedarf decken kann.

Ernährung

Ein athletischer, aktiver Hund, dessen Fütterung entsprechend abzustimmen ist. Allgemein: eine vollständige, ausgewogene Kost für aktive mittelgroße bis große Hunde, passend zu Alter, Gewicht und Aktivität; die richtige Energie- und Eiweißversorgung, besonders bei Arbeitstieren; kontrolliertes Welpenwachstum. Tipps: Energie und Bewegung (der Kalorienbedarf schwankt stark zwischen einem in der Jagdsaison sehr aktiven Hund und einem ruhiger lebenden); Idealgewicht halten (schlank und athletisch); Acht auf die tiefe Brust (keine starke Bewegung direkt nach dem Fressen). Bei einem so ausdauernden Arbeitshund gehören Ernährung und Bewegung zusammen, mit an die reale Aktivität angepassten Rationen.

Körperliche Merkmale

Ein mittelgroßer bis großer, schlanker, eleganter Hund, durch sein Fell unverwechselbar. Das „Belton"-Fell — das Erkennungsmerkmal: weiße Grundfarbe, fein farbig getüpfelt und gesprenkelt; Farbvarianten (Belton) blue belton (schwarz), orange belton, lemon belton (zitron), liver belton (leberfarben) und tricolor; seidiges, langes, befedertes Haar an Ohren, Brust, Bauch, Beinrückseite und Rute. Der Bau: schlanker, harmonischer Körper, muskulös, aber elegant; fließender, elastischer, sehr effizienter Gang; Rute in Rückenlinie getragen, befedert, in Aktion lebhaft bewegt. Das Gesicht: edler, trockener Kopf mit hängenden, befederten Ohren; sanfter, freundlicher Blick; mäßiger Haarausfall (die Befederungen brauchen regelmäßiges Bürsten).

Charakter, Wissenswertes und Haltung

Berühmt für sein sanftes, freundliches, geselliges Wesen. Oft als wahrer „Gentleman" unter den Hunden beschrieben: anhänglich zur Familie, meist ausgezeichnet mit Kindern und anderen Hunden, wenig zu Aggression neigend. Im Feld jedoch wird er zum leidenschaftlichen, unermüdlichen Jäger mit starkem Instinkt: zwei Seelen, die ruhige des Zuhauses und die feurige der Arbeit. Wissenswertes: das „Vorstehen", das den Namen gibt (von „to set", sich nach dem Wittern zu Boden ducken). Das „Belton"-Fell (gesprenkeltes Muster, benannt nach einem Ort, der Edward Laverack lieb war; blue/orange/lemon belton). Die zwei „Väter" der Rasse (Laverack und Llewellin, „Schau"- und „Arbeits"-Linien). Der Welpe, der sich „färbt" (bei der Geburt fast weiß, das Sprenkelmuster erscheint mit dem Wachsen). Der „nationale" Jagdhund (in Italien Ikone der Jagd mit dem Vorstehhund). Haltung: sehr viel Bewegung, geistige Auslastung, Gesellschaft und regelmäßige Pflege des befederten Fells. Nichts für Sesshafte oder oft Abwesende. Wer ihm Bewegung und Zuneigung bietet, erhält Sanftheit, Treue und ansteckende Begeisterung.

Vorteile

  • Carattere dolce, gentile e socievole: un vero 'gentleman', ottimo in famiglia
  • Elegantissimo, dal caratteristico e bellissimo manto 'belton'
  • Intelligente e versatile: eccellente cane da caccia e da lavoro
  • Molto amato e diffuso in Italia, con una lunga tradizione cinofila

Nachteile

  • Energia altissima: NON adatto a chi cerca un cane tranquillo o è spesso fuori casa
  • Forte istinto venatorio: ha bisogno di sfogo e di una guida adeguata
  • Il mantello frangiato richiede spazzolature regolari per evitare nodi
  • Soffre la solitudine e la mancanza di movimento: può diventare irrequieto

Häufige Fragen

Perché si chiama 'setter'?
Il nome deriva dal verbo inglese 'to set', che significa 'posizionarsi, accovacciarsi'. Si riferisce al comportamento storico di questi cani da caccia: una volta fiutata e individuata la selvaggina (in genere uccelli nascosti tra l'erba), il setter non la attaccava, ma si abbassava e si accovacciava a terra, restando immobile per 'indicarla' al cacciatore. Questo permetteva un tempo di gettare la rete sugli uccelli e, in epoca successiva, di avvicinarsi per sparare. Da questo tipico atteggiamento di 'ferma a terra' deriva il nome dell'intero gruppo dei setter.
Cos'è il manto 'belton' del Setter Inglese?
'Belton' è il termine con cui si indica il caratteristico disegno del mantello del Setter Inglese: un fondo bianco finemente picchiettato e screziato di colore, anziché a macchie nette. Le diverse combinazioni di colore prendono nomi specifici: blue belton (picchiettature nere), orange belton (arancio), lemon belton (limone), liver belton (fegato), oltre alle varianti tricolori. Il termine deriverebbe dal nome di una località inglese legata a Edward Laverack, uno degli allevatori che fissarono le caratteristiche moderne della razza. Curiosamente, i cuccioli nascono spesso quasi del tutto bianchi e sviluppano il disegno belton solo crescendo.
Il Setter Inglese è un buon cane da famiglia?
Sì, sotto molti aspetti è un eccellente cane da famiglia, ma con un'avvertenza importante. Per carattere è dolce, gentile, socievole e affettuoso, spesso descritto come un vero 'gentleman': di solito va molto d'accordo con i bambini e con altri cani, ed è poco incline all'aggressività. Tuttavia è anche un cane da caccia con un'energia elevatissima e un forte istinto venatorio: ha bisogno di moltissimo movimento, di lunghe uscite e di stimoli. Un Setter che non viene fatto sfogare a sufficienza può diventare irrequieto e infelice. È quindi un compagno ideale per famiglie e persone attive, ma non per chi cerca un cane tranquillo da appartamento o è spesso fuori casa.
Che differenza c'è tra il Setter Inglese e il Setter Irlandese?
Sono due razze di setter distinte, accomunate dall'eleganza, dalle frange seriche e dalla vocazione di cani da ferma, ma facilmente distinguibili dal colore. Il Setter Inglese ha il caratteristico manto 'belton', cioè bianco finemente screziato e picchiettato di colore (nero, arancio, limone, fegato). Il Setter Irlandese, invece, è di un inconfondibile rosso mogano uniforme, senza screziature. Esiste anche il Setter Gordon, nero focato e più robusto. Tutti e tre condividono però le origini britanniche e l'impiego come raffinati cani da caccia.

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