English Setter
Eigenschaften
Charakter
Ein Vorstehhund mit sanftem, freundlichem, geselligem Wesen, oft als wahrer „Gentleman" unter den Hunden beschrieben: anhänglich zur Familie, ausgezeichnet mit Kindern und anderen Hunden, wenig zu Aggression neigend. Im Feld jedoch wird er zum leidenschaftlichen, unermüdlichen Jäger mit sehr starkem Jagdtrieb. Er hat also zwei Seelen: die ruhige des Zuhauses und die feurige der Arbeit. Ein energiegeladener Hund, der sehr viel Bewegung, Anregung und Gesellschaft braucht: er ist NICHTS für ein sesshaftes Leben. Mit aktiven Haltern schenkt er Sanftheit, Treue und Begeisterung.
Ernährung
Ein athletischer, aktiver Hund, der eine vollständige, ausgewogene Kost für aktive mittelgroße bis große Hunde braucht, mit ausreichender Energie- und Eiweißversorgung für Muskulatur und Ausdauer, besonders bei Jagdhunden. Der Kalorienbedarf schwankt stark mit der Aktivität: ein in der Jagdsaison arbeitender Setter verbraucht weit mehr als ein ruhig lebender; die Rationen entsprechend anpassen. Schlank und athletisch halten, Übergewicht vermeiden; wie bei anderen großen Hunden keine starke Bewegung direkt nach dem Fressen.
Der English Setter ist einer der elegantesten und beliebtesten Jagdhunde: ein edler britischer Vorstehhund mit seidigem, gesprenkeltem Fell, fließendem Gang und bekanntlich sanftem Charakter. Berühmt für:
- Das „Belton"-Fell: weiß, fein farbig gesprenkelt und getüpfelt (blue belton, orange belton usw.)
- Die seidigen Befederungen: langes Haar an Ohren, Brust, Bauch, Beinen und Rute
- Das elegante „Vorstehen": er findet Wild und erstarrt, um es dem Jäger anzuzeigen
- Das sanfte Wesen: lieb, gesellig und anhänglich, ein wahrer „Gentleman"
- Die Arbeitshund-Energie: im Feld unermüdlich, braucht viel Bewegung
- Die Beliebtheit in Italien: einer der verbreitetsten und geschätztesten Jagdhunde
Er tritt ins Portal unter den Vorstehhunden, neben dem Weimaraner: mit ihm teilt er die Berufung der „Vorsteh"-Jagd (Wild finden und reglos anzeigen), hier in einem eher „britischen", eleganten und befederten Stil.
Klassifikation und Kategorie
Der English Setter ist ein Canis lupus familiaris, eine britische Vorstehhundrasse aus der Gruppe der Setter. Er wurde im 19. Jahrhundert von Züchtern wie Edward Laverack und Purcell Llewellin verfeinert. Im Portal steht er bei den Vorstehhunden. Zur Unterscheidung: der Irish Setter — von einheitlichem Mahagonirot, ohne das gesprenkelte Muster; der Gordon Setter — schwarz-loh, kräftiger; der Weimaraner (im Portal) — ein anderer Vorstehhund, aber kurzhaarig und einfarbig grau; Pointer und Bracken — Vorstehhunde anderen Typs, meist kurzhaarig. Die Kombination gesprenkeltes Belton-Fell + seidige Befederung + sanftes Wesen macht den English Setter unverwechselbar. Etymologie: „setter" vom englischen „to set" („sich positionieren, sich ducken"), nach der alten Gewohnheit dieser Hunde, sich nach dem Auffinden des Wilds zu Boden zu ducken; „English" nennt die britische Herkunft. Parameter: Widerristhöhe etwa 61-69 cm (Rüden größer). Gewicht etwa 20-36 kg. Bau mittelgroß, schlank, elegant und harmonisch, eines zähen Athleten. Lebensdauer: im Schnitt 11-14 Jahre. Fortpflanzung: Würfe normaler Größe; die Welpen kommen oft fast ganz weiß zur Welt und entwickeln das gesprenkelte Muster mit dem Wachsen.
Lebensraum und Verbreitung
Eine Hausrasse: ihr „Lebensraum" ist das Leben an der Seite des Menschen, als Jagd- und Begleithund. Zu Herkunft und Verbreitung: Herkunft Großbritannien, wo er als edler Vorstehhund für die Vogeljagd entwickelt wurde; heutige Verbreitung weltweit; in Italien besonders einer der verbreitetsten und beliebtesten Jagdhunde sowie ein geschätzter Begleiter. Die ideale Umgebung: Raum und viel Bewegung (lange Läufe, Spaziergänge; für ein sesshaftes Leben wenig geeignet); Aktivität und Anregung (Jagd, Hundesport, Spiel, Suche); Gesellschaft und Familienleben (ein geselliger Hund, der Menschen liebt). Als Feld-Vorstehhund behält er einen starken Jagdtrieb, einen ausgreifenden, effizienten Gang und große Ausdauer. Auch im Alltag ein Hund, der viel Bewegung braucht und am besten mit aktiven Haltern gedeiht. Status: gut etablierte Hausrasse; keine Erhaltungsfragen, aber seriöse Züchter wählen und ehrlich prüfen, ob man seinen hohen Bewegungsbedarf decken kann.
Ernährung
Ein athletischer, aktiver Hund, dessen Fütterung entsprechend abzustimmen ist. Allgemein: eine vollständige, ausgewogene Kost für aktive mittelgroße bis große Hunde, passend zu Alter, Gewicht und Aktivität; die richtige Energie- und Eiweißversorgung, besonders bei Arbeitstieren; kontrolliertes Welpenwachstum. Tipps: Energie und Bewegung (der Kalorienbedarf schwankt stark zwischen einem in der Jagdsaison sehr aktiven Hund und einem ruhiger lebenden); Idealgewicht halten (schlank und athletisch); Acht auf die tiefe Brust (keine starke Bewegung direkt nach dem Fressen). Bei einem so ausdauernden Arbeitshund gehören Ernährung und Bewegung zusammen, mit an die reale Aktivität angepassten Rationen.
Körperliche Merkmale
Ein mittelgroßer bis großer, schlanker, eleganter Hund, durch sein Fell unverwechselbar. Das „Belton"-Fell — das Erkennungsmerkmal: weiße Grundfarbe, fein farbig getüpfelt und gesprenkelt; Farbvarianten (Belton) blue belton (schwarz), orange belton, lemon belton (zitron), liver belton (leberfarben) und tricolor; seidiges, langes, befedertes Haar an Ohren, Brust, Bauch, Beinrückseite und Rute. Der Bau: schlanker, harmonischer Körper, muskulös, aber elegant; fließender, elastischer, sehr effizienter Gang; Rute in Rückenlinie getragen, befedert, in Aktion lebhaft bewegt. Das Gesicht: edler, trockener Kopf mit hängenden, befederten Ohren; sanfter, freundlicher Blick; mäßiger Haarausfall (die Befederungen brauchen regelmäßiges Bürsten).
Charakter, Wissenswertes und Haltung
Berühmt für sein sanftes, freundliches, geselliges Wesen. Oft als wahrer „Gentleman" unter den Hunden beschrieben: anhänglich zur Familie, meist ausgezeichnet mit Kindern und anderen Hunden, wenig zu Aggression neigend. Im Feld jedoch wird er zum leidenschaftlichen, unermüdlichen Jäger mit starkem Instinkt: zwei Seelen, die ruhige des Zuhauses und die feurige der Arbeit. Wissenswertes: das „Vorstehen", das den Namen gibt (von „to set", sich nach dem Wittern zu Boden ducken). Das „Belton"-Fell (gesprenkeltes Muster, benannt nach einem Ort, der Edward Laverack lieb war; blue/orange/lemon belton). Die zwei „Väter" der Rasse (Laverack und Llewellin, „Schau"- und „Arbeits"-Linien). Der Welpe, der sich „färbt" (bei der Geburt fast weiß, das Sprenkelmuster erscheint mit dem Wachsen). Der „nationale" Jagdhund (in Italien Ikone der Jagd mit dem Vorstehhund). Haltung: sehr viel Bewegung, geistige Auslastung, Gesellschaft und regelmäßige Pflege des befederten Fells. Nichts für Sesshafte oder oft Abwesende. Wer ihm Bewegung und Zuneigung bietet, erhält Sanftheit, Treue und ansteckende Begeisterung.
Vorteile
- Carattere dolce, gentile e socievole: un vero 'gentleman', ottimo in famiglia
- Elegantissimo, dal caratteristico e bellissimo manto 'belton'
- Intelligente e versatile: eccellente cane da caccia e da lavoro
- Molto amato e diffuso in Italia, con una lunga tradizione cinofila
Nachteile
- Energia altissima: NON adatto a chi cerca un cane tranquillo o è spesso fuori casa
- Forte istinto venatorio: ha bisogno di sfogo e di una guida adeguata
- Il mantello frangiato richiede spazzolature regolari per evitare nodi
- Soffre la solitudine e la mancanza di movimento: può diventare irrequieto



