Milchnatter
Lampropeltis triangulum
Eigenschaften
Charakter
Eine harmlose, ungiftige Natter, scheu und vor allem nacht- und dämmerungsaktiv, von meist ruhigem, gut händelbarem Wesen. Sie verbringt viel Zeit versteckt unter Steinen, Stämmen und Holzstapeln und jagt Nager, Echsen und sogar andere Schlangen, die sie durch Würgen tötet. Ihre berühmte Ringelfärbung ahmt die giftiger Korallenottern nach (Batessche Mimikry). Obwohl relativ „leichte" und beliebte Terrarienschlange, ist sie KEIN Spielzeug: geeignetes, sicheres Terrarium (gute Ausbrecherin), aufgetaute Nager, Bewusstsein für die Langlebigkeit; stets Nachzuchttiere bevorzugen.
Ernährung
Eine fleischfressende Würgeschlange: sie umschlingt die Beute bis zum Ersticken und verschlingt sie ganz. Ein vielseitiger Jäger, frisst sie Nagetiere (Mäuse und kleine Säuger), Echsen, Amphibien, Vögel und Eier sowie — wie die anderen Königsnattern — auch andere Schlangen (sie ist schlangenfressend), mitunter giftige, deren Gift manche Königsnattern widerstehen. Im Terrarium mit Nagern passender Größe füttern, tot und aufgetaut (nie lebend). Das Erbeuten von Nagern und Schlangen macht sie im ländlichen Raum nützlich.
Die Milchnatter (Lampropeltis triangulum), englisch „milk snake", ist eine der buntesten und faszinierendsten Schlangen Nordamerikas: eine harmlose Natter mit auffälliger Ringelfärbung, berühmt dafür, die gefährlichen Korallenottern nachzuahmen. Berühmt für:
- Die grellen Ringe: typisch Rot, Schwarz und Weiß/Gelb, mit „Giftschlangen"-Aussehen
- Die Bates'sche Mimikry: sie ahmt die giftigen Korallenottern nach, ist aber völlig harmlos
- Den kuriosen Namen: vom Glauben, sie „melke" Kuhmilch
- Das Fressen anderer Schlangen: wie die anderen „Königsnattern" ist sie auch schlangenfressend
- Die große Variabilität: zahlreiche Unterarten, in verschiedenen Farben und Mustern
- Die Sanftheit: eine beliebte, ruhige Terrarienschlange
IUCN-Status: Nicht gefährdet (LC). Sie tritt ins Portal unter den Schlangen, neben heimischen Arten (Gelbgrüne Zornnatter, Äskulapnatter, Ringelnatter) und exotischen (Kornnatter, Anaconda, Königspython): eine weitere harmlose Natter, hier als einer der erfolgreichsten „Nachahmer" der Tierwelt.
Klassifikation und Kategorie
Ordnung Squamata, Unterordnung Serpentes, Familie Colubridae (Nattern). Sie ist eine Königsnatter der Gattung Lampropeltis; die Art ist Lampropeltis triangulum, in zahlreiche Unterarten gegliedert, von Nordamerika bis Mittel- und ins nördliche Südamerika. Im Portal steht sie bei den Schlangen. Wichtig ist die Unterscheidung von den nachgeahmten oder ähnlichen Arten, teils gefährlich: die Korallenottern (Gattung Micrurus u. a.) — giftig, mit ähnlichen Ringen, genau die Vorbilder der Mimikry; in den USA hilft ein Reim, doch er gilt NICHT für tropische Arten; andere Königsnattern (Gattung Lampropeltis) — nahe Verwandte; die Kornnatter (Pantherophis guttatus), auch im Portal — andere Terrariennatter, mit orangen „Sätteln" statt Ringen. Etymologie: „milk snake" vom alten Glauben, diese Schlangen sögen Milch aus Kuheutern; tatsächlich suchten sie Ställe und Scheunen wegen der Mäuse auf; „Lampropeltis" heißt „glänzende Schilde". Parameter: Länge sehr variabel, etwa 60-130 cm je nach Unterart. Bau schlank. Runde Pupille, typisch für harmlose Nattern. Lebensdauer: in Haltung bemerkenswert, 15-20 Jahre und mehr. Fortpflanzung: eierlegend.
Lebensraum und Verbreitung
Eines der größten Areale unter den amerikanischen Schlangen: von Nordamerika (südliches Kanada und USA) bis Mittelamerika und ins nördliche Südamerika, mit zahlreichen Unterarten. Bevorzugte Lebensräume — vielfältig, oft mit Verstecken und reichlich Beute: Wälder, Lichtungen und Waldränder; Grasländer, felsige Gebiete und Agrarland; ländliche Umgebungen mit Scheunen, Mauern und Holzstapeln, wo sie Nager jagt. Eine scheue, vor allem nacht- oder dämmerungsaktive Schlange: viel Zeit versteckt unter Stämmen, Steinen, Laub oder Holzstapeln. Die Gewohnheit, Ställe und Scheunen nach Mäusen aufzusuchen, ist der Ursprung ihres Namens. Ihre weite Verbreitung zeugt von großer Anpassungsfähigkeit. IUCN: Nicht gefährdet. Häufig und verbreitet. Als Terrarientier fast immer aus Nachzucht, eine korrekte Praxis, die Wildbestände schützt.
Ernährung
Eine fleischfressende Würgeschlange: sie umschlingt die Beute bis zum Ersticken und verschlingt sie ganz. Ein vielseitiger Jäger, frisst sie: Nagetiere (Mäuse und kleine Säuger); Echsen und Amphibien; andere Schlangen (wie die anderen Königsnattern schlangenfressend, mitunter auch giftige); Vögel und Eier. Königsnatter-Besonderheiten: die Ophiophagie (Lampropeltis jagen und fressen andere Schlangen; manche Arten widerstehen sogar dem Gift von Grubenottern); die Konstriktion (sie tötet ohne Gift); im Terrarium (Beute passender Größe, tot und aufgetaut, nie lebend). Das Erbeuten von Nagern (und Schlangen) macht sie im ländlichen Raum nützlich; das Fressen von Schlangen, mitunter giftigen, ist ein spektakuläres Merkmal der „Königsnattern".
Körperliche Merkmale
Eine schlanke Natter, berühmt durch ihre sehr bunte Färbung. Die Ringelfärbung — das Erkennungsmerkmal: leuchtende Ringe, typisch Rot, Schwarz und Weiß oder Gelb, über den ganzen Körper; starke Ähnlichkeit mit den giftigen Korallenottern, Grundlage der Mimikry; große Variabilität (Farben und Bandfolge stark je nach Unterart). Kopf und Körper: schlanker, muskulöser Körper, geeignet zum Schlüpfen zwischen Felsen und Verstecken; Kopf wenig vom Hals abgesetzt; runde Pupille, ein Hinweis (samt Form) auf die Ungiftigkeit. Die Morphen: zahlreiche in Haltung gezüchtete Varianten, die die ohnehin leuchtenden Farben betonen.
Wissenswertes, Mimikry und Haltung
Eine scheue, vor allem nacht- und dämmerungsaktive Schlange von meist ruhigem Wesen. Ihr Ruhm beruht auf der Verbindung von spektakulären Farben, Mimikry und relativer Pflegeleichtigkeit. Wissenswertes: die Korallenottern-„Verkleidung" (harmlos, aber mit rot-schwarz-gelb/weißen Ringen wie die giftigen Korallenottern: klassischer Fall Bates'scher Mimikry). Der Reim (der nicht immer gilt) (in den USA „rot auf schwarz = Freund, rot auf gelb = giftig"; aber NICHT verlässlich für tropische Korallenottern; im Zweifel nicht nähern). Der „Milch"-Name (unbegründeter Glaube, sie säuge Kühe; tatsächlich von den Mäusen der Ställe angezogen). Die schlangenfressende „Königsnatter" (Lampropeltis jagen andere Schlangen und widerstehen teils dem Vipergift). Die Art der tausend Gesichter (riesiges Areal, viele variable Unterarten). Verantwortungsvolle Haltung: „leicht", aber kein Spielzeug; geeignetes Terrarium (Verstecke, Gradienten, sichere Verschlüsse, da gute Ausbrecherin), aufgetaute Nager, Bewusstsein für die Langlebigkeit; Nachzuchttiere wählen.
Vorteile
- Serpente innocuo, non velenoso, dal carattere docile e maneggevole
- Colori spettacolari ad anelli e infinite morph: amatissimo in terrario
- Mimetismo affascinante (imita i serpenti corallo): grande spunto educativo
- Utile in natura come predatore di roditori e altri serpenti; IUCN Least Concern
Nachteile
- Per i colori può essere scambiato per un velenoso serpente corallo (e ucciso per errore)
- NON è un giocattolo: richiede terrario adeguato, dieta a base di roditori e competenze
- Molto longevo (15-20+ anni): impegno a lungo termine
- Abile evasore: il terrario deve essere ben chiuso; scegliere solo esemplari nati in cattività



