Salzkatze
Leopardus geoffroyi
Eigenschaften
Charakter
Eine kleine, einzelgängerische, nachtaktive, scheue Wildkatze, wendig und anpassungsfähig. Eine vielseitige Jägerin, gute Kletterin und, ungewöhnlich für eine Katze, auch eine ordentliche Schwimmerin; sie richtet sich oft auf die Hinterbeine auf und nutzt den Schwanz als Stativ, um die Umgebung abzusuchen. Sie verteidigt ein Revier und meidet den Menschen. Sie ist KEIN Haustier: eine geschützte Wildkatze, in der Natur zu beobachten und zu schützen. Obwohl sie zur Schaffung der Haus-Hybridrasse „Safari" genutzt wurde, bleibt die Geoffroy-Katze ein wilder Räuber mit zu Hause unerfüllbaren Bedürfnissen.
Ernährung
Ein wendiger, opportunistischer räuberischer Fleischfresser. Sie ernährt sich vor allem von kleinen Säugetieren (besonders Nagern) sowie von Vögeln, Eidechsen, Amphibien und Fischen und Insekten. Sie jagt nachts am Boden, nutzt aber auch das Klettern und — bei Katzen ungewöhnlich — das Schwimmen, um verschiedene Beute zu erreichen. Sie richtet sich oft auf die Hinterbeine auf, den Schwanz als „Stativ", um Beute oder Gefahr über der Vegetation auszumachen. Ihre nagerbasierte Kost macht sie zu einem nützlichen Regulator der Kleinsäuger in Südamerikas offenen Lebensräumen.
Die Salzkatze oder Geoffroy-Katze (Leopardus geoffroyi), englisch „Geoffroy's cat", ist eine der am weitesten verbreiteten und faszinierendsten Kleinkatzen Südamerikas: eine Miniatur-Jägerin mit dicht geflecktem Fell. Berühmt für:
- Das getüpfelte Fell: grau-ocker, übersät mit zahlreichen kleinen runden schwarzen Flecken, dicht und regelmäßig
- Hauskatzengröße: etwa so groß wie eine gewöhnliche Hauskatze oder etwas kleiner
- Wendigkeit: ausgezeichnete Kletterin und auch gute Schwimmerin, anders als viele Katzen
- Die „Stativ-Pose": sie richtet sich oft auf die Hinterbeine auf und nutzt den Schwanz als dritte Stütze, um sich umzusehen
- Ihre Häufigkeit: eine der häufigsten Kleinwildkatzen des südlichen Südamerika
- Ihre Verwandtschaft: aus der Gattung Leopardus, wie Ozelot und Margay
IUCN-Status: Nicht gefährdet (LC). Sie reiht sich zu den vielen Wildkatzen des Portals und vervollständigt mit Ozelot und Margay das Bild der kleinen gefleckten Katzen der Neuen Welt: drei südamerikanische Jäger, vom großen Ozelot über den baumbewohnenden Margay bis zur wendigen, anpassungsfähigen Geoffroy-Katze.
Klassifikation und Kategorie
Ordnung Carnivora, Familie Felidae, Gattung Leopardus — dieselbe wie Ozelot (Leopardus pardalis) und Margay (Leopardus wiedii), beide im Portal, sowie Oncilla und andere kleine südamerikanische Katzen. Im Portal steht sie bei den Wildkatzen. Zur Einordnung unter den Verwandten der Neuen Welt: der Ozelot ist größer, mit Rosetten und Bändern; der Margay ist der baumbewohnende schlechthin, mit großen Augen und sehr langem Schwanz; die Geoffroy-Katze ist kleiner, mit kleinen vollen Flecken (keine Rosetten), sehr anpassungsfähig und oft bodenlebend. Etymologie: die Art ist dem französischen Naturforscher Étienne Geoffroy Saint-Hilaire gewidmet; die Gattung Leopardus verweist auf das „leopardenartige" Fellmuster. Parameter: Kopf-Rumpf-Länge ~45-60 cm, plus ein Schwanz von 25-35 cm. Gewicht ~2-5 kg (im Mittel wie eine Hauskatze oder etwas weniger). Klein, schlank und muskulös. Lebensdauer: in der Natur nicht ganz bekannt, in Gefangenschaft bis 14 Jahre und mehr. Fortpflanzung: das Weibchen bringt meist 1-3 Junge zur Welt, in einem versteckten Unterschlupf aufgezogen.
Lebensraum und Verbreitung
Eine ausschließlich südamerikanische Katze, typisch für den mittleren und südlichen Teil des Kontinents: Argentinien, Bolivien, Südbrasilien, Chile, Paraguay und Uruguay, bis Patagonien. Bevorzugte Lebensräume — eine sehr anpassungsfähige Art: Pampas, Grasländer und Steppen, auch die patagonische Steppe; Gebüsch, Buschland und offene Wälder; Feuchtgebiete und Bereiche entlang von Gewässern, wo sie jagt und schwimmt. Ein nacht- und dämmerungsaktives, einzelgängerisches, territoriales Tier. Obwohl gute Kletterin, jagt sie oft am Boden und scheut das Wasser nicht: eine der schwimmfreudigsten Katzen. Ihre große Anpassungsfähigkeit an verschiedene Klimata und Lebensräume — von warmen Zonen bis zu den kalten patagonischen Ebenen — ist einer der Gründe für ihren Erfolg und ihre relative Häufigkeit. IUCN: Nicht gefährdet. Noch relativ häufig, doch früher sehr stark wegen des Pelzes bejagt: im 20. Jahrhundert wurden Millionen Felle gehandelt. Heute geschützt (CITES); aktuelle Gefahren: Lebensraumverlust, Verkehrsunfälle, Konflikte mit dem Menschen.
Ernährung
Ein wendiger, opportunistischer räuberischer Fleischfresser. Sie frisst kleine Säugetiere (vor allem Nager, die Grundlage der Kost), Vögel, Eidechsen, Amphibien und Fische (letztere auch im Wasser gefangen) sowie Insekten und andere kleine Wirbellose. Strategien: die nächtliche Bodenjagd (auf der Suche nach Nagern); Klettern und Schwimmen (Bäume und Wasser für verschiedene Beute, bei Katzen ungewöhnliche Vielseitigkeit); und die „Stativ"-Pose (auf den Hinterbeinen, auf den Schwanz gestützt, zum Ausspähen). Ihre überwiegend auf Nagern beruhende Kost macht sie zu einem nützlichen Regulator der Kleinsäuger in den offenen Lebensräumen Südamerikas.
Körperliche Merkmale
Eine kleine Katze von elegantem, kompaktem Aussehen mit unverkennbarem Fell. Grund von Grau bis Gelblich-Ocker, je nach Region; zahlreiche kleine schwarze Flecken, rund und voll (keine Rosetten), dicht und regelmäßig über den ganzen Körper; dunkle Bänder an Kopf, Wangen und Beinen, geringelter Schwanz; melanistische (ganz schwarze) Tiere mancherorts häufig. Kleiner, schlanker, muskulöser Körper; relativ kleiner, gerundeter Kopf; kräftige Beine, zum Klettern wie zum Bewegen am Boden. Leistung: Wendigkeit und Klettern; Schwimmfähigkeit, ungewöhnlich für eine Katze; scharfe Sinne und vorsichtiges, scheues Wesen.
Verhalten und Wissenswertes
Ein einzelgängerisches, nachtaktives, scheues Tier. Sie verteidigt ein Revier und trifft Artgenossen vor allem in der Paarungszeit. Relativ häufig, aber wegen der nächtlichen Lebensweise schwer zu beobachten. In ihrem Areal ist sie eine den Landbewohnern vertraute Katze, mitunter im Konflikt mit dem Menschen wegen Geflügelraubs. Wissenswertes: die „Stativ"-Katze (auf den Hinterbeinen, Schwanz als Stütze, um über das hohe Pampasgras zu spähen). Die schwimmende Katze (geht zum Jagen ins Wasser). Die Pelz-Tragödie (im 20. Jh. Millionen Felle gehandelt; heute geschützt). Die Miniatur-„Panther" (mancherorts häufiger Melanismus). Die einem Naturforscher gewidmete Katze (Étienne Geoffroy Saint-Hilaire). Der Verwandte der Safari (für die seltene Hybridrasse „Safari" genutzt, wie die Bengalkatze für die Bengal).
Vorteile
- Affascinante piccolo gatto maculato, completa il quadro dei felini sudamericani (con ocelot e margay)
- Molto adattabile e versatile: arrampicatore e perfino nuotatore
- Utile predatore di roditori negli ambienti aperti del Sud America
- IUCN Least Concern: ancora relativamente comune nel suo areale
Nachteile
- NON è un animale domestico: è un piccolo felino selvatico protetto
- In passato cacciato in massa per la pelliccia (milioni di pelli commerciate)
- Minacciato da perdita di habitat, investimenti stradali e conflitti con l'uomo
- L'uso per ibridi domestici ("Safari") può alimentare un dannoso interesse a tenerlo come esotico



