Bäume

Kanarischer Drachenbaum

Dracaena draco

Mit seiner charakteristischen schirmförmigen Krone und dem roten Harz namens 'Drachenblut' ist der Kanarische Drachenbaum eine legendäre, langlebige Pflanze der Kanarischen Inseln.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameDracaena draco
Höhefino a 10–12 m
SonneVolle Sonne
WasserGering, verträgt Trockenheit gut
BodenFelsig, sandig und gut durchlässig
ToxizitätNicht giftig
WachstumExtrem langsam, sehr langlebig
TemperaturMild, fürchtet strengen Frost
BewässerungSparsam, Staunässe vermeiden

Ein Baum von legendärem Aussehen

Der Kanarische Drachenbaum ist ein Baum von unverwechselbarem, fast märchenhaftem Aussehen. Sein Stamm, kräftig und gräulich, teilt sich nach und nach in Äste, die sich wiederholt gabeln und eine dichte Krone in Form eines Schirms oder einer großen Kuppel bilden. An den Enden der Äste wachsen Büschel langer, steifer, spitzer Blätter, schwertähnlich, von blaugrüner Farbe. Mit dem Alter nimmt der Baum skulpturale, majestätische Formen an, und die ältesten Exemplare werden zu wahren Naturdenkmälern.

Herkunft und Verbreitung

Er stammt aus Makaronesien, der Gruppe atlantischer Archipele, zu der die Kanarischen Inseln gehören, und aus dem Nordwesten Afrikas. Er ist der Wahrzeichen-Baum Teneriffas, wo einige jahrhundertealte Exemplare berühmt und geschützt sind. Er wächst in milden, trockenen subtropischen Klimazonen, auf felsigen, gut durchlässigen Böden, und ist gut an Wassermangel angepasst.

Kultur und Pflege

Der Drachenbaum ist eine robuste, anspruchslose Pflanze, ideal für warme Klimazonen und mediterrane Gärten, wo er auch in großen Töpfen kultiviert werden kann. Er liebt volle Sonne und fürchtet vor allem strengen Frost und Staunässe, die seine Wurzeln faulen lassen können. Er sollte sparsam gegossen werden, da er Trockenheit gut verträgt. Sein Wachstum ist extrem langsam: Er braucht viele Jahre zur Entwicklung und kann Jahrhunderte leben.

Drachenblut und Wissenswertes

Der Name des Baumes kommt von seinem Harz, das, wenn die Rinde eingeschnitten wird, in leuchtend roter Farbe hervorquillt und an Blut erinnert: Deshalb ist es als 'Drachenblut' bekannt. Seit der Antike wird diese Substanz gesammelt und als Farbstoff, Firnis und in traditionellen Zubereitungen verwendet. Als Einkeimblättrige bildet der Drachenbaum nicht die üblichen Jahresringe des Holzes, was es schwierig macht, sein Alter genau zu bestimmen. Er wird in freier Natur als gefährdete Art eingestuft, wo seine Bestände reduziert und fragmentiert sind.

Praktische Tipps

Bewässerung

Wasserbedarf: Gering, verträgt Trockenheit gut — prüfe vor dem Gießen immer die Substratfeuchte.

Standort

Bevorzugt Volle Sonne: sorge für das richtige Licht und drehe die Pflanze für gleichmäßiges Wachstum.

Substrat

Empfohlener Boden: Felsig, sandig und gut durchlässig. Erneuere das Substrat alle 1-2 Jahre.

Blätter

Wische die Blätter mit einem feuchten Tuch ab, um die Photosynthese zu fördern.

Düngung

Dünge während der Wachstumszeit (Frühling-Sommer) und pausiere im Winter.

Vorteile

  • Skulpturales, legendäres Aussehen
  • Extrem langlebig, lebt Jahrhunderte
  • Trockenheitsresistent und anspruchslos
  • Wahrzeichen-Baum Teneriffas

Nachteile

  • In freier Natur gefährdete Art
  • Extrem langsames Wachstum
  • Fürchtet strengen Frost und Staunässe

Häufige Fragen

Was ist 'Drachenblut'?
Es ist das Harz des Drachenbaums: Wird die Rinde eingeschnitten, quillt es in leuchtend roter Farbe hervor, die an Blut erinnert. Seit der Antike wird es gesammelt und als Farbstoff, Firnis und in traditionellen Zubereitungen verwendet, und es gab der Pflanze ihren Namen.
Wie lange lebt der Drachenbaum?
Er ist extrem langlebig und kann Jahrhunderte leben. Sein Wachstum ist jedoch extrem langsam. Als Einkeimblättrige bildet er nicht die üblichen Jahresringe des Holzes, was es schwierig macht, sein Alter genau zu bestimmen.
Wie wird er kultiviert?
Er liebt volle Sonne und felsigen, gut durchlässigen Boden. Er sollte sparsam gegossen werden, da er Trockenheit gut verträgt, und ist ideal für warme, mediterrane Gärten, auch in großen Töpfen. Er fürchtet vor allem strengen Frost und Staunässe.
Ist er eine gefährdete Pflanze?
In freier Natur wird er als gefährdete Art eingestuft, mit reduzierten und fragmentierten Beständen. Er wird jedoch weithin als Zierpflanze kultiviert und ist auf den Kanarischen Inseln, deren Symbol er ist, geschützt und gefeiert.

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