Ägyptische Mau
Felis catus
Eigenschaften
Charakter
Eine anhängliche, treue, lebhafte Katze, tief an ihren Menschen und ihre Familie gebunden, deren Nähe sie sucht, aber Fremden gegenüber eher zurückhaltend und misstrauisch. Klug, athletisch und verspielt, ist sie die schnellste Hauskatze und braucht Bewegung, Spiel und Anregung. Ihr Glück zeigt sie auf eigene Art — Schwanzwedeln, „Treteln" und zwitschernde Laute. Lange Einsamkeit verträgt sie schlecht. Ein eleganter, ergebener Begleiter für alle, die ihr Zeit und Aufmerksamkeit schenken können.
Ernährung
Eine strikte Fleischfresserin wie jede Katze: Sie braucht hochwertiges Alleinfutter (nass und/oder trocken), reich an tierischem Eiweiß und passend zu Alter und Lebensweise, mit stets frischem Wasser. Als besonders athletische, flinke und schnelle Katze braucht sie einen guten Energie- und Eiweißanteil für die Muskulatur; zugleich sind, wie bei jeder Katze und besonders kastriert, die Portionen zu dosieren, um Übergewicht zu vermeiden. Regelmäßige Mahlzeiten und viel „Jagd"-Spiel halten sie fit und in ihrer berühmten athletischen Form.
Die Ägyptische Mau (englisch „Egyptian Mau") ist eine Katzenrasse von altem Reiz und unverkennbarem Aussehen: eine der ganz wenigen Hauskatzen mit natürlich getupftem Fell, das heißt mit echten Tupfen und nicht bloß Tabby-Streifen. Berühmt für:
- Natürliche Tupfen: eines der seltenen Hausfelle mit „echten" Tupfen, die auch auf der Haut darunter sitzen
- Rekordgeschwindigkeit: gilt als die schnellste Hauskatze, nahe 50 km/h
- „Stachelbeergrüne" Augen: ein charakteristisches Hellgrün mit intensivem Ausdruck
- „Mascara-Linien": dunkle Zeichnungen um die Augen und im Gesicht, wie bei den Katzen des alten Ägypten
- Die Hautfalte: eine Falte an den Flanken, die wie beim Geparden den Schritt verlängert
- Das Alter: sie erinnert stark an die Katzen der ägyptischen Kunst vor Jahrtausenden
Die Ägyptische Mau ist eine Hauskatze und tritt ins Portal bei den Kurzhaarkatzen ein, neben Rassen wie Bengal, Savannah, Siam und Sphynx. Eine relativ seltene Rasse, geliebt von allen, die eine elegante, athletische Katze mit tiefer Bindung an ihren Menschen suchen.
Klassifikation und Kategorie
Die Ägyptische Mau ist eine reinrassige Hauskatze (Felis catus), im Portal bei den Kurzhaarkatzen eingeordnet. Eine Naturrasse in ihren Grundzügen (das getupfte Fell ist ein spontanes Merkmal), dann vom Menschen ausgewählt. Zur Unterscheidung von anderen getupften Katzen: die Bengal, auch im Portal, stammt aus der Kreuzung mit einer Wildkatze (der Bengalkatze) und ist eine „Hybrid"-Rasse; die Ägyptische Mau hat dagegen ganz natürliche Tupfen alten Ursprungs; die Ocicat ist eine getupfte, aber ganz vom Menschen „gebaute" Rasse; nicht zu verwechseln mit der Arabian Mau, einer anderen, nicht getupften Rasse. Etymologie: „Mau" bedeutet im Altägyptischen schlicht „Katze" (und ist lautmalerisch); der Name würdigt die Bindung an das Ägypten der Pharaonen, wo die Katze verehrt wurde. Parameter: Gewicht meist 3-5 kg (Kater größer). Größe mittel, schlanker, muskulöser Bau. Fell kurz, dicht und seidig, mit klaren Tupfen auf silbernem, bronzenem oder rauchfarbenem Grund. Lebensdauer 12-15 Jahre und mehr. Fortpflanzung: tendenziell etwas längere Tragzeit als der Katzendurchschnitt.
Lebensraum und Verbreitung
Als Hausrasse hat die Ägyptische Mau kein wildes Areal: sie lebt beim Menschen. Sie hat aber eine genaue symbolische Heimat, Ägypten, und eine faszinierende moderne Geschichte. Ideales Lebensumfeld: das Heim mit Bewegungsraum (sehr athletisch und schnell, liebt sie Platz zum Rennen, Springen, Klettern); Familien und präsente Menschen (tiefe Bindung, verträgt lange Einsamkeit schlecht); anregende Umgebungen (Kratzbäume, Regale, Spielzeug, hohe Aussichtspunkte). Geschichte: sie stammt von den gewöhnlichen Katzen Ägyptens ab, ähnlich den unter den Pharaonen dargestellten. Die moderne Rasse wurde Mitte des 20. Jahrhunderts von der exilrussischen Prinzessin Nathalie Troubetskoy entwickelt, die ägyptische Katzen nach Europa und dann in die USA brachte. Sie ist noch eine relativ seltene Rasse. Als Nicht-Wildtier hat sie keinen IUCN-Status.
Ernährung
Wie alle Katzen eine strikte Fleischfresserin, die eine an hochwertigem tierischem Eiweiß reiche Kost braucht. Als sehr aktive Hauskatze: hochwertiges Alleinfutter (nass und/oder trocken), passend zu Alter und Lebensweise; guter Eiweißanteil für die athletische Muskulatur; stets frisches Wasser. Besondere Sorgfalt: Energie sichern (sportliche, flinke Katze); Gewichtskontrolle (Portionen dosieren, besonders kastriert); regelmäßige Mahlzeiten und Spiel (Bewegung, auch „Jagd"-Spiel, hält sie fit). Die Kost soll die aktive Natur ohne Übermaß stützen: eine fitte Katze zeigt ihre berühmte Schnelligkeit und Wendigkeit am besten.
Körperliche Merkmale
Eine elegante, athletische Katze mit spektakulärem Fell. Kurzes, dichtes, seidiges Fell mit klaren, gut verteilten Tupfen (auch auf der Haut); Hauptfarben: Silver (silber mit schwarzen Tupfen), Bronze (mit dunklen Tupfen) und Smoke; am Kopf eine „M"-Zeichnung auf der Stirn (der „Skarabäus") und „Mascara-Linien" um die Augen. Mittelgroßer, schlanker, aber muskulöser Körper mit längeren Hinterbeinen; eine charakteristische Hautfalte zwischen Flanke und hinterem Knie, die den Schritt verlängert; große „stachelbeergrüne" Augen, leicht schräg, mit etwas „besorgtem" oder wachem Ausdruck. Leistung: außergewöhnliche Schnelligkeit (die schnellste Hauskatze, bis ~48 km/h); große Wendigkeit; sehr schnelle Reflexe und Jagdnatur.
Verhalten und Wissenswertes
Eine anhängliche, treue, lebhafte, aber auch etwas zurückhaltende Katze. Sie bindet sich eng an ihren Menschen und ihre Familie, deren Nähe sie sucht; Fremden gegenüber eher misstrauisch. Klug, verspielt und aktiv, zeigt sie ihr Glück auf eigene Art: mit Schwanzwedeln, „Treteln" der Pfoten und besonderen zwitschernden Lauten. Wissenswertes: die schnellste Katze (lange Hinterbeine + gepardenartige Hautfalte; bis ~48 km/h). Die „echten" Tupfen (auch auf der Haut; ganz natürliche Tupfung). Die Katze der Pharaonen (ähnelt den Katzen der altägyptischen Kunst, der Göttin Bastet verbunden). Das „M" und die Mascara („Skarabäus"-Zeichen, dunkle Linien um die Augen). Die exilierte Prinzessin (Nathalie Troubetskoy, Begründerin der modernen Linie). Die Katze, die „spricht" (melodisches Zwitschern, wedelnder Schwanz, Treteln).
Vorteile
- Manto naturalmente maculato, raro ed elegante; aspetto da "gatto dei faraoni"
- Gatto domestico più veloce e atletico: vivace e giocoso
- Molto affettuoso e fedele, si lega profondamente alla famiglia
- Intelligente ed espressivo, comunica con vocalizzi e gesti caratteristici
Nachteile
- Razza piuttosto rara: reperibilità limitata e costo elevato
- Molto attivo: ha bisogno di spazio, gioco e stimoli, non adatto a chi è sempre assente
- Riservato e diffidente con gli estranei; mal sopporta la solitudine prolungata
- Non è un gatto selvatico né esotico: è un gatto domestico, da non confondere col Bengala (ibrido)



