Aspisviper
Reptilien

Aspisviper

Vipera aspis

Die Aspisviper (Vipera aspis) ist die am weitesten verbreitete Giftschlange Italiens, in weiten Teilen der Halbinsel zu finden. Erkennbar an ihrem dreieckigen Kopf, der senkrechten Pupille, dem dunklen Zickzackmuster und der leicht aufgeworfenen Schnauze, ist sie eine scheue kleine Viper, die Nager aus dem Hinterhalt jagt. Ihr Biss ist schmerzhaft und potenziell ernst, aber mit Behandlung selten tödlich: die Viper beißt nur zur Verteidigung. IUCN Nicht gefährdet.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameVipera aspis
Gewichtmodesto: da poche decine di g fino a ~300 g
Lebensdauerspesso 15-20 anni
GrößePiccola (60-75 cm, fino a ~85 cm)
Energie2/5
Trainierbarkeit1/5
Haarverlust1/5

Charakter

Scheu, ruhig und keineswegs aggressiv, entgegen ihrem Ruf. Eine tag-/dämmerungsaktive Lauerjägerin, verbringt viel Zeit beim Sonnen und zwischen Steinen versteckt. Vor dem Menschen flieht sie oder bleibt reglos und verlässt sich auf Tarnung; sie beißt nur zur Verteidigung, wenn man sie tritt oder anfasst. Ektotherm, hält sie im Winter Winterruhe. Ovovivipar: die Jungen sind schon giftig geboren. Kein Tier zum Anfassen: eine wilde Giftschlange, zu respektieren und aus der Distanz zu beobachten.

Ernährung

Eine giftige Lauerjägerin. Erwachsene fressen vor allem Kleinsäuger (Wühlmäuse, Mäuse, Spitzmäuse); Jungtiere auch viele Echsen; gelegentlich Nestlinge. Reglos und getarnt entlang der Beutewege schlägt sie blitzschnell zu, injiziert Gift und lässt die Beute oft los, um sich nicht zu verletzen, folgt dann ihrer Geruchsspur mit Zunge und Jacobson-Organ, bis sie sie findet und ganz verschlingt. Ohne Wärmegruben (anders als Grubenottern) verlässt sie sich auf Geruch und Sehvermögen.

Die Aspisviper (Vipera aspis), englisch „asp viper", ist die am weitesten verbreitete und bekannteste Giftschlange Italiens. Berühmt für:

  • Die einzige gefährliche Schlange in weiten Teilen Italiens: die am häufigsten anzutreffende Viper, die man kennen sollte, um sie zu respektieren
  • Ihr Vipern-Aussehen: dreieckiger, deutlich vom Hals abgesetzter Kopf, senkrechte (katzenartige) Pupille und gedrungener Körper
  • Das Zickzackmuster: ein dunkles, welliges oder gebändertes Band über den Rücken, auf grauem, braunem oder rötlichem Grund
  • Die „aufgeworfene" Schnauze: die leicht erhobene Schnauzenspitze, ein Detail, das sie von anderen Vipern unterscheidet
  • Einen rein defensiven Biss: scheu und ruhig, beißt sie den Menschen nur, wenn sie getreten, gegriffen oder in die Enge getrieben wird
  • Lebend geborene Junge: sie legt keine Eier, sondern gebiert voll entwickelte junge Vipern

IUCN-Status: Nicht gefährdet (LC), aber in einigen Regionen rückläufig und lokal geschützt. Ein wichtiges Glied der Ökosysteme: als Nagerjägerin hilft sie, Wälder und Kulturland im Gleichgewicht zu halten. Anders als die exotischen Vipern dieses Portals (etwa die Gabunviper) ist die Aspisviper die „heimische" Viper Italiens und Südwesteuropas.

Klassifikation und Kategorie

Ordnung Squamata, Unterordnung Serpentes, Familie Viperidae (Vipern), Unterfamilie Viperinae — die „echten Vipern" der Alten Welt, denen die Gesichts-Wärmegruben der Grubenottern (Klapperschlangen und Verwandte wie die Texas-Klapperschlange) fehlen. In Italien umfasst die Gattung Vipera mehrere Arten; die Aspisviper ist die häufigste. Nicht zu verwechseln mit: der Kreuzotter (Vipera berus), eher an Alpen und Norden gebunden, ohne die aufgeworfene Schnauze der Aspisviper; und harmlosen Schlangen (Nattern), die einen schlankeren Körper, einen kaum abgesetzten Kopf und vor allem eine runde, nicht senkrechte Pupille haben. Etymologie: „Vipera" lateinisch, wohl von vivipara („Lebendgebärende"); „aspis" altgriechisch für „Giftschlange" (das in der Kleopatra-Legende eigentlich eine ägyptische Kobra meinte). Parameter: Länge meist 60-75 cm (bis ~85 cm). Gewicht gering, bis ~300 g. Körper gedrungen, Schwanz kurz; gekielte (raue) Schuppen. Lebensdauer für eine kleine Schlange beachtlich, oft 15-20 Jahre. Ovovivipar — die Eier entwickeln sich im Körper des Weibchens, das im Spätsommer 5-15 bereits giftige, selbstständige Junge gebiert.

Lebensraum und Verbreitung

Die Aspisviper lebt in Südwesteuropa: Frankreich, Schweiz, Nordostspanien und weite Teile Italiens (fast auf der ganzen Halbinsel und auf Sizilien, aber nicht auf Sardinien, wo keine Vipern leben). Bevorzugte Lebensräume — sonnige, trockene, deckungsreiche Orte: felsige, sonnige Hänge, Trockenmauern und Geröll (zum Sonnen und schnellen Verstecken); Waldränder, Lichtungen, Gebüsch und Trockenwiesen; und Hügel- und Bergzonen bis in große Höhen sowie traditionelle Kulturlandschaften. Als Ektotherm („wechselwarm") regelt sie ihre Temperatur durch Wechsel zwischen Sonne und Schatten und hält im Winter Winterruhe, oft unterirdisch. Vorwiegend tag- oder dämmerungsaktiv (an sehr heißen Tagen morgens und abends). Scheu, versucht sie vor dem Menschen fast immer zu fliehen oder reglos zu bleiben. IUCN: Nicht gefährdet; vielerorts jedoch rückläufig (Lebensraumzerstörung, intensive Landwirtschaft, direkte Tötung aus Angst). In mehreren Regionen gesetzlich geschützt.

Ernährung

Eine giftige Lauerjägerin, deren Kost auf kleiner warmblütiger Beute beruht: Kleinsäuger (Wühlmäuse, Mäuse und Spitzmäuse, die Basis der Erwachsenen); Echsen (wichtig vor allem für Jungtiere); und gelegentlich Nestlinge und kleine Vögel. Strategien: der Hinterhalt (reglos und getarnt entlang der Beutewege — nahe Bauen, Mauern, Nagerpfaden); der Biss-und-Loslass (sie schlägt blitzschnell zu und injiziert Gift, lässt die Beute oft los, um nicht verletzt zu werden; das Gift wirkt, das Tier stirbt in der Nähe); und das Geruchsverfolgen (mit gespaltener Zunge und Jacobson-Organ folgt sie der Spur der vergifteten Beute und verschlingt sie ganz). Anders als Grubenottern hat die Aspisviper keine Wärmegruben; zum Auffinden der Beute verlässt sie sich vor allem auf Geruch (über die Zunge) und Sehvermögen. Das Gift dient dem Töten und dem Beginn der Verdauung.

Körperliche Merkmale

Die Aspisviper hat das klassische Aussehen einer europäischen Viper: klein, gedrungen und „ernst" wirkend. Kopf und Augen (zum Erkennen): dreieckiger, breiter, deutlich vom schlanken Hals abgesetzter Kopf; senkrechte (elliptische) Pupille, wie bei einer Katze — ein typisches Vipernmerkmal gegenüber der runden Pupille harmloser Schlangen; und leicht aufgeworfene Schnauzenspitze (Unterschied zur Kreuzotter). Körper und Färbung: gedrungener, kräftiger Körper mit kurzem Schwanz (gegenüber den schlankeren, langschwänzigen Nattern); gekielte Schuppen (matter, rauer Eindruck); variable Grundfarbe (grau, braun, rötlich) mit dunklem Zickzack- oder Bändermuster über dem Rücken. Giftapparat: lange, einklappbare Giftzähne vorn im Maul (in Ruhe zurückgeklappt, beim Biss aufgerichtet); überwiegend hämotoxisches Gift.

Verhalten und Wissenswertes

Ein scheues, ruhiges und alles andere als aggressives Tier, entgegen ihrem Ruf. Sie verbringt viel Zeit beim Sonnen und zwischen Steinen versteckt und meidet den Menschen aktiv: die allermeisten Bisse geschehen, wenn die Viper versehentlich getreten oder, schlimmer, angefasst wird. Wissenswertes: der Biss (Angst und Realität) (schmerzhaft und ernst zu nehmen, aber bei rascher ärztlicher Hilfe — inkl. Antivenin in schweren Fällen — selten tödlich; bei Biss: ruhig bleiben, Glied ruhigstellen, Ringe/Uhr abnehmen, NICHT einschneiden/aussaugen/abbinden, schnell ins Krankenhaus). Die Pupille verrät die Viper (senkrecht wie bei einer Katze, gegen die runde Pupille harmloser Schlangen; dazu dreieckiger Kopf und gedrungener Körper). „Wechselwarm" und Winterruhe (Ektotherm, sonnt sich und überwintert unterirdisch). Junge schon „bewaffnet" (ovovivipar: im Spätsommer geborene Junge, bereits giftig und selbstständig). Kleopatras Aspis (in der Legende eine „Aspis" — wohl eine ägyptische Kobra, Naja haje). Der verborgene Nutzen (durch die Jagd auf Mäuse und Wühlmäuse reguliert sie Nager).

Vorteile

  • Serpente velenoso più diffuso e iconico d'Italia: importante conoscerlo
  • IUCN Least Concern; predatore utile che controlla i roditori
  • Schiva e non aggressiva: morde solo per difesa
  • Protetta dalla legge in diverse regioni

Nachteile

  • È velenosa: il morso è doloroso e potenzialmente serio (cure mediche necessarie)
  • Non va mai maneggiata né disturbata
  • Spesso uccisa per paura, nonostante sia utile e protetta
  • In declino locale per distruzione degli habitat

Häufige Fragen

La vipera aspide è mortale per l'uomo?
Il suo morso va sempre preso sul serio, ma raramente è mortale. Il veleno della Vipera Aspide può causare forte dolore, gonfiore e, nei casi più gravi, sintomi generali, ma per una persona adulta e sana il decesso è oggi molto raro, soprattutto se si ricorre prontamente alle cure mediche (che nei casi seri prevedono il siero antiofidico). I più a rischio sono bambini, anziani e persone defedate. La cosa più importante è la prevenzione e la reazione corretta: la vipera non insegue e non attacca l'uomo, e quasi tutti i morsi avvengono perché viene calpestata o maneggiata. In caso di morso bisogna mantenere la calma, immobilizzare l'arto colpito tenendolo più in basso del cuore, togliere anelli e orologi, NON incidere la ferita, NON succhiarla e NON applicare lacci emostatici, e raggiungere il prima possibile un ospedale.
Come si distingue una vipera da un serpente innocuo?
Il segno più affidabile è la pupilla: nelle vipere è verticale ed ellittica, come quella di un gatto, mentre nei serpenti innocui italiani (come il biacco o la natrice) è rotonda. Bisogna però osservarla solo a distanza di sicurezza, senza avvicinarsi. Altri indizi tipici della vipera sono la testa triangolare e ben distinta dal collo, il corpo tozzo e relativamente corto con coda breve, le squame opache e 'rugose' (carenate) e il disegno scuro a zigzag sul dorso. I serpenti innocui, al contrario, hanno in genere corpo più lungo e snello, testa poco distinta dal collo, squame spesso più lisce e lucide e una pupilla rotonda. Nel dubbio, la regola d'oro è non toccare e mantenere le distanze: la maggior parte dei serpenti italiani è innocua e tutti, comunque, vanno lasciati in pace.
La vipera aspide depone le uova?
No: la Vipera Aspide è ovovivipara. Significa che le uova non vengono deposte nell'ambiente, ma si sviluppano e maturano all'interno del corpo della femmina, che a fine estate dà alla luce piccoli serpenti già completamente formati. Questa strategia è vantaggiosa nei climi temperati e in montagna, perché la madre può 'incubare' le uova mantenendole alla temperatura ideale spostandosi al sole, anziché affidarle a un nido esterno freddo. I viperotti nascono autonomi e già provvisti di zanne e veleno, capaci di cacciare da soli e di mordere fin dai primi giorni di vita, senza alcuna cura da parte dei genitori.
L'aspide di Cleopatra era questa vipera?
Quasi certamente no, ed è un equivoco storico-linguistico interessante. Secondo la leggenda, la regina egizia Cleopatra si sarebbe suicidata facendosi mordere da un 'aspide'. In quel contesto, però, il termine 'aspide' (dal greco aspis, usato genericamente per i serpenti velenosi) indicava con ogni probabilità un cobra egiziano (Naja haje), un serpente africano completamente diverso dalla vipera europea, e legato simbolicamente alla regalità egizia. La parola greca aspis è poi confluita, nei secoli, nel nome comune della nostra Vipera aspis, creando questa curiosa sovrapposizione tra il serpente del mito e la vipera che oggi chiamiamo 'aspide'.

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