Westliche Smaragdeidechse
Reptilien

Westliche Smaragdeidechse

Lacerta bilineata

Die Westliche Smaragdeidechse (Lacerta bilineata) ist eine der größten und schönsten Eidechsen Italiens und Westeuropas: ein leuchtend grünes, schwarz gesprenkeltes Reptil, dessen Männchen im Frühling eine auffällige blaue Kehle tragen. Sie lebt in warmen, buschigen Lebensräumen — Hecken, Trockenwiesen, Waldränder — wo sie Insekten jagt und sich sonnt. Sehr schnell und scheu, ist sie für den Menschen völlig harmlos. IUCN Nicht gefährdet.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameLacerta bilineata
Gewichtfino a ~35 g
Lebensdauer5-10 anni in natura (fino a ~12)
GrößeGrande per una lucertola (fino a 30-40 cm coda inclusa)
Energie4/5
Trainierbarkeit1/5
Haarverlust1/5

Charakter

Tagaktiv, territorial und wärmeliebend. Sehr schnell, blitzartig und scheu: oft nur als „grüner Blitz" wahrgenommen, der durchs Gras flieht. Männchen verteidigen im Frühling ihr Revier und kämpfen um Weibchen, mitunter in echten Kämpfen. Sie sonnt sich lange vor der Jagd und hält im Winter Winterruhe. Angefasst kann sie kräftig beißen, ist aber völlig harmlos. Kein Haustier: eine nützliche wilde Eidechse, aus der Distanz zu beobachten.

Ernährung

Ein vorwiegend insektenfressender Räuber. Sie frisst vor allem Insekten (Käfer, Heuschrecken, Grillen, Raupen, Schmetterlinge), Spinnen und andere Wirbellose, Schnecken und Regenwürmer; gelegentlich kleine Eidechsen, Bodeneier anderer Reptilien oder Vögel und reife Früchte und Beeren. Sie jagt auf Sicht, erspäht bewegliche Beute und schnellt nach dem Sonnen auf Optimaltemperatur blitzschnell vor. Durch das Vertilgen vieler schädlicher Insekten ist sie ein nützlicher Verbündeter in Feldern, Weinbergen und Gärten.

Die Westliche Smaragdeidechse (Lacerta bilineata), englisch „western green lizard", ist eine der größten, auffälligsten und beliebtesten Eidechsen Italiens und Westeuropas. Berühmt für:

  • Leuchtendes Grün: ein kräftig grünes, fein schwarz gesprenkeltes Kleid, das sie zwischen Gras und Büschen unverkennbar macht
  • Die blaue Kehle der Männchen: im Frühling, zur Paarungszeit, entwickeln Männchen eine auffällige blaue Kehle (und manchmal Kopf)
  • Eine beachtliche Größe: eine der größten Eidechsen Europas, mit sehr langem Schwanz
  • Schnelligkeit: flink und wendig, huscht sie durch die Vegetation und klettert bei der kleinsten Störung ins Gebüsch
  • Sonnenliebe: ein wärmeliebendes Reptil, das gern auf Mauern, Steinen und Brombeeren sonnt
  • Harmlosigkeit: für den Menschen völlig harmlos und sogar ein wertvoller Verbündeter, da sie viele Insekten frisst

IUCN-Status: Nicht gefährdet (LC), häufig und verbreitet. Mit ihr stellt dieses Portal neben die kleine, nordische Waldeidechse eine große, prächtige mediterrane Eidechse: zwei Gesichter — eines unscheinbar, eines auffällig — derselben faszinierenden Welt der Lacertiden, der „echten Eidechsen" der Alten Welt.

Klassifikation und Kategorie

Ordnung Squamata, Familie Lacertidae (die „echten" europäischen Eidechsen), Gattung Lacerta — die der großen Eidechsen. Ein Hinweis zu den „Smaragdeidechsen": es gibt zwei sehr ähnliche, lange für eine gehaltene Arten: die Westliche Smaragdeidechse (Lacerta bilineata) dieses Profils (Italien, Frankreich, Nordostspanien) und die Östliche Smaragdeidechse (Lacerta viridis), die Zwillingsart Mittel- und Osteuropas. Nicht zu verwechseln zudem mit: den kleinen Podarcis-Eidechsen (Mauer-, Ruineneidechse), viel kleiner; der Waldeidechse, braun und montan; und der Perleidechse (Timon lepidus), einer anderen großen grünen Lacertide, aber mit blauen Flankenflecken. Etymologie: „Lacerta" lateinisch „Eidechse"; „bilineata" („zweistreifig") für die zwei hellen Streifen bei Jungtieren und Weibchen. Parameter: Gesamtlänge bis 30-40 cm mit Schwanz (etwa zwei Drittel). Körper ~13 cm. Gewicht bis ~35 g. Lebensdauer 5-10 Jahre (bis ~12). Fortpflanzung: ovipar — das Weibchen legt im Sommer 6-20 Eier in eine Grube im sonnigen Boden.

Lebensraum und Verbreitung

Die Westliche Smaragdeidechse lebt in West- und Südeuropa: Italien (häufig in weiten Teilen der Halbinsel und auf Sizilien), Frankreich, Nordostspanien, Südschweiz und Nachbargebiete. Bevorzugte Lebensräume — warm, sonnig und reich an niedriger Vegetation: Hecken, Brombeergestrüpp, Gebüsch und Waldränder (Hauptlebensraum); Trockenwiesen, Böschungen, Weinberge und sonnige Brachen; und Hügel- und Tieflandzonen, oft nahe Wasser oder dichter Vegetation. Sie braucht die Kombination aus Sonne (zum Aufwärmen) und dichter Pflanzendeckung (zum Schutz). Tagaktiv, in den warmen Stunden sehr aktiv, hält sie im Winter Winterruhe unter der Erde. IUCN: Nicht gefährdet; noch häufig, aber lokal durch Heckenzerstörung, intensive Landwirtschaft und Pestizide bedroht.

Ernährung

Ein vorwiegend insektenfressender Räuber: Insekten (die Basis — Käfer, Heuschrecken, Grillen, Raupen, Schmetterlinge); Spinnen und andere Wirbellose; Schnecken und Regenwürmer; und gelegentlich kleine Eidechsen, Bodeneier anderer Reptilien oder Vögel sowie reife Früchte und Beeren. Strategien: die Sichtjagd (bewegliche Beute, blitzschnelle Sprints); die Thermoregulation (Aufwärmen auf Optimaltemperatur, dann effizientes Jagen); und das Absuchen von Hecken und Büschen. Durch das Fressen vieler schädlicher Insekten leistet sie nützliche „Schädlingskontrolle" in Feldern, Weinbergen und Gärten und ist selbst Beute für Schlangen, Vögel und Kleinsäuger.

Körperliche Merkmale

Eine große, schlanke Eidechse mit spektakulären Farben. Rücken leuchtend grün, fein schwarz gesprenkelt; Kehle und Kopf bei adulten Männchen im Frühling blau (Balzsignal); Weibchen oft brauner oder hell gestreift; Jungtiere bräunlich/bronzefarben mit zwei oder vier hellen Linien (daher bilineata). Körper kräftig, aber schlank, mit sehr langem Schwanz (etwa zwei Drittel der Länge); relativ großer Kopf, vor allem bei Männchen, mit kräftigen Kiefern; kräftige Beine mit langen, bekrallten Zehen; feine Rückenschuppen. Leistung: Schnelligkeit und Antritt (eine der schnellsten Eidechsen Europas); Klettern (Büsche, Brombeeren, Mauern); Schwanzautotomie (zur Flucht abgeworfen, wächst kürzer nach); scharfe Sicht.

Verhalten und Wissenswertes

Ein tagaktives, territoriales, wärmeliebendes Tier. Männchen verteidigen, vor allem im Frühling, ihr Revier und kämpfen um Weibchen. Auffällig, aber scheu und sehr schnell, bemerkt man sie oft nur als „grünen Blitz", der durchs Gras flieht. Wissenswertes: die blaue Kehle (Balzkleid der Männchen, Stärkesignal). Der „grüne Blitz" (sehr schnell und scheu, flieht bei der kleinsten Störung). Der sich opfernde Schwanz (Schwanzautotomie; der abgeworfene Schwanz windet sich und lenkt ab). Der „furchterregende", aber harmlose Biss (ein großes Männchen kann kräftig beißen, doch ungiftig und ungefährlich: in Ruhe lassen). Der Freund des Bauern (großer Vertilger schädlicher Insekten). Die zwei Smaragdeidechsen (westliche L. bilineata und östliche L. viridis, lange verwechselte Zwillingsarten).

Vorteile

  • Lucertola grande e bellissima, simbolo delle campagne italiane assolate
  • IUCN Least Concern, comune e diffuso
  • Utile alleato: divora insetti dannosi per orti, vigneti e colture
  • Del tutto innocuo per l'uomo (non velenoso)

Nachteile

  • Non è un animale da compagnia (lucertola selvatica)
  • Sensibile alla distruzione di siepi, all'agricoltura intensiva e ai pesticidi
  • Spesso ucciso o disturbato per paura immotivata
  • Molto schivo e veloce: difficile da osservare da vicino

Häufige Fragen

Il ramarro è pericoloso o velenoso?
No, il Ramarro è completamente innocuo per l'uomo: non è velenoso e non rappresenta alcun pericolo. È una lucertola, un rettile insettivoro che si nutre di insetti, ragni e altri piccoli invertebrati. L'unico 'rischio', del tutto trascurabile, è che un grosso maschio, se viene afferrato e maneggiato, possa mordere con sorprendente decisione per difendersi: il morso può pizzicare ma è privo di conseguenze, senza veleno né tossine. La cosa migliore, di fronte a un ramarro, è semplicemente osservarlo da vicino senza disturbarlo e lasciarlo andare per la sua strada: è un animale utile e protetto, da rispettare.
Perché i ramarri maschi hanno la gola blu?
È un segnale legato alla riproduzione. In primavera, durante la stagione degli amori, i maschi adulti di Ramarro sviluppano una vistosa colorazione blu sulla gola (e talvolta sui lati della testa), che spicca sul verde brillante del corpo. Questo colore ha una doppia funzione: da un lato attrae le femmine, segnalando un maschio in salute e in piena forma; dall'altro serve a intimidire i maschi rivali nelle dispute territoriali. Più la gola è grande e intensa, più il maschio comunica forza e dominanza. È uno dei tocchi di colore più belli e ricercati dagli appassionati di natura nelle campagne primaverili.
Quanto diventa grande un ramarro?
Per essere una lucertola europea, il Ramarro è davvero grande: è una delle specie di maggiori dimensioni del continente. Può raggiungere i 30-40 cm di lunghezza totale, ma gran parte di questa misura è data dalla coda, che da sola rappresenta circa due terzi del corpo. Il corpo vero e proprio, dalla testa alla base della coda, misura intorno ai 13 cm, e il peso arriva a circa 35 grammi. È quindi nettamente più grande delle comuni lucertole dei muri (genere Podarcis) e della piccola Lucertola Vivipara, e questo, unito al colore verde brillante, lo rende inconfondibile.
Cosa fa il ramarro quando perde la coda?
Come molte lucertole, il Ramarro può ricorrere a un meccanismo di difesa chiamato autotomia caudale: di fronte a un predatore che lo afferra per la coda, è in grado di 'staccarla' volontariamente lungo precisi punti di rottura. La coda recisa continua a muoversi e contorcersi vigorosamente per alcuni istanti: questo movimento distrae il predatore, che si concentra sulla coda mentre la lucertola fugge e si mette in salvo. In seguito la coda ricresce, anche se in genere più corta, di colore leggermente diverso e con una struttura interna cartilaginea anziché ossea. È un meccanismo che salva la vita, ma ha un costo: la coda serve anche come riserva di grasso e per l'equilibrio, quindi perderla non è gratis.

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