Reptilien

Leopardgecko

Eublepharis macularius

Klein, sanft und gefleckt wie eine Raubkatze, ist der Leopardgecko einer der beliebtesten Terrarienreptilien: eine ruhige Echse mit beweglichen Lidern und praller Schwanz.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameEublepharis macularius
Lebensdauer15-20 anni
GrößeKlein
Energie2/5

Charakter

Nachtaktiv, ruhig und sanft, relativ inaktiv. Einzelgängerisch; er speichert Fett im Schwanz und kann ihn zur Verteidigung abwerfen und dann regenerieren.

Ernährung

Insektenfresser: lebende Insekten und andere kleine Wirbellose, seine ausschließliche Kost.

Eine kleine gefleckte Echse

Der Leopardgecko ist ein kleines Reptil aus den ariden, felsigen Regionen Südasiens. Sein Name kommt von seinem gelblichen, mit dunklen Flecken gesprenkelten Kleid, das an das Fell eines Leoparden erinnert. Es ist ein kräftiges Tier mit breitem Kopf und einem gedrungenen, fleischigen Schwanz. Anders als viele andere Geckos hat er bewegliche Lider, die ihm das Schließen der Augen erlauben, und er besitzt keine Haftlamellen unter den Zehen: Deshalb klettert er nicht auf glatten Flächen, sondern bewegt sich am Boden.

Ein Schwanz, der eine Speisekammer ist

Der gedrungene Schwanz des Leopardgeckos ist nicht nur ein Kennzeichen, sondern ein echter Energievorrat: Hier speichert das Tier Fett, das es in Zeiten der Nahrungsknappheit nutzt. Wie viele Echsen kann er den Schwanz auch blitzschnell abwerfen, um einem Räuber zu entkommen, ein Abwehrmechanismus namens Autotomie. Der Schwanz wächst nach, aber in gedrungenerer Form und anderem Aussehen. Ein fetter, voller Schwanz ist daher ein gutes Zeichen für die Gesundheit dieses Tieres.

Nächtliche Gewohnheiten

Der Leopardgecko ist ein nacht- und dämmerungsaktives Tier. Tagsüber zieht er sich in Baue und Spalten zurück, um der Hitze zu entgehen, und nachts kommt er heraus, um Insekten und andere kleine Wirbellose zu jagen, seine ausschließliche Kost. Er braucht keine großen Flächen und ist relativ inaktiv, was zu seinem Ruf als ruhiges Tier beiträgt.

Ein beliebtes Terrarienreptil

Dank seines sanften Wesens, seiner geringen Größe, der leichten Pflege und der großen Vielfalt an in der Zucht erzielten Färbungen ist der Leopardgecko eines der verbreitetsten Reptilien in der Terrarienhaltung, oft Anfängern empfohlen. Er erfordert dennoch ein geeignetes Terrarium, mit der richtigen Temperatur, einem feuchten Versteck und einer Kost aus lebenden Insekten.

Schutz

Der Leopardgecko ist als nicht gefährdet eingestuft und keine bedrohte Art; die im Handel erhältlichen Tiere stammen größtenteils aus Zuchten. Wie bei jedem Heimtierreptil ist es wichtig, sich vor der Anschaffung gut über seine Bedürfnisse zu informieren, um ihm ein langes, gesundes Leben zu sichern, das fünfzehn Jahre überschreiten kann.

Häufige Fragen

Klettert der Leopardgecko an Glas?
Nein. Anders als viele Geckos besitzt er keine Haftlamellen unter den Zehen, daher klettert er nicht auf glatten Flächen wie Glas. Es ist ein bodenbewohnender Gecko, der sich am Boden bewegt, nicht an senkrechten Wänden.
Warum hat der Leopardgecko einen so dicken Schwanz?
Der gedrungene Schwanz ist ein Fett- und Energievorrat, den das Tier in Zeiten der Nahrungsknappheit nutzt. Ein voller, praller Schwanz ist ein gutes Zeichen für die Gesundheit; ein sehr dünner Schwanz kann auf Unterernährung oder Krankheit hinweisen.
Stimmt es, dass er den Schwanz verliert?
Ja. Wie viele Echsen kann er ihn blitzschnell abwerfen, um einem Räuber zu entkommen, ein Mechanismus namens Autotomie. Der Schwanz wächst mit der Zeit nach, aber in gedrungenerer Form und anderem Aussehen als das Original.
Eignet sich der Leopardgecko für Anfänger?
Er wird oft Reptilieneinsteigern empfohlen, wegen seines sanften Wesens, seiner geringen Größe und der leichten Pflege. Er erfordert jedoch ein geeignetes Terrarium, mit der richtigen Temperatur, einem feuchten Versteck und einer Kost aus lebenden Insekten.

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