Amphibien

Axolotl

Ambystoma mexicanum

Mit seinem ewigen Lächeln und den federartigen Kiemen ist der Axolotl ein außergewöhnlicher Amphib: Er bleibt sein Leben lang „jung" und kann ganze Gliedmaßen regenerieren.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameAmbystoma mexicanum
Lebensdauer10-15 anni
GrößeKlein
Energie2/5

Charakter

Ein wassergebundener Amphib, ruhig und überwiegend nachtaktiv. Einzelgängerisch; er behält sein Leben lang die Larvenmerkmale und hat außergewöhnliche Regenerationsfähigkeiten.

Ernährung

Fleischfresser: kleine Wirbellose, Würmer und Larven, mit einem raschen Sog des Mauls eingesaugt.

Der Schwanzlurch, der nie ganz erwachsen wird

Der Axolotl ist ein aus Mexiko stammender Schwanzlurch, berühmt für sein ungewöhnliches und faszinierendes Aussehen. Er hat einen schlanken Körper, vier dünne Beine, einen langen flossenartigen Schwanz und vor allem drei Paar federartige äußere Kiemen, die sich zu beiden Seiten des Kopfes wie eine Krone auffächern. Sein breites, nach oben geschwungenes Maul verleiht ihm einen Ausdruck, der an ein beständiges Lächeln erinnert. Die Farbe reicht vom wilden Olivbraun bis zum blassen Rosa oder Weiß der gezüchteten Tiere.

Ein ewig „junges" Tier

Das außergewöhnlichste Merkmal des Axolotls ist die Neotenie: Anders als die meisten Amphibien, die sich von Wasserlarven zu Landtieren wandeln, behält der Axolotl sein Leben lang seine Larvenmerkmale, einschließlich der äußeren Kiemen, und verlässt nie das Wasser. Er erreicht die Geschlechtsreife, während er gewissermaßen im „Kaulquappen"-Stadium bleibt. Es ist, als bliebe ein Frosch für immer Kaulquappe und würde doch erwachsen und fortpflanzungsfähig.

Der Meister der Regeneration

Der Axolotl besitzt eine Fähigkeit, die Wissenschaftler weltweit fasziniert: Er kann verlorene Körperteile mit einzigartiger Präzision regenerieren. Verliert er ein Bein, wächst ihm ein neues nach, samt Knochen, Muskeln und Nerven, ohne Narben. Er kann nicht nur Gliedmaßen regenerieren, sondern auch Teile des Herzens, der Augen und sogar des Gehirns. Deshalb ist er eines der am meisten erforschten Tiere in der Gewebe-Regenerationsforschung.

Ein Bewohner verschwundener Seen

In freier Wildbahn lebt der Axolotl nur in einem kleinen Gebiet Mexikos, den Kanälen und Seen, die einst die alte Stadt Mexiko umgaben. Er ernährt sich von kleinen Wirbellosen, Würmern und Larven, die er mit einem raschen Sog des Mauls einsaugt.

Schutz

Der Axolotl ist als vom Aussterben bedroht eingestuft und in der Natur fast ausgestorben. Sein natürlicher Lebensraum wurde durch Stadterweiterung, Verschmutzung und eingeführte Raubfische fast vollständig zerstört. Paradoxerweise wird der Axolotl, während er in der Natur zu verschwinden droht, weltweit in Aquarien und Laboren gezüchtet. Die wilden Bestände zu retten bleibt eine entscheidende Herausforderung.

Häufige Fragen

Warum bleibt der Axolotl immer „jung"?
Wegen eines Phänomens namens Neotenie: Anders als andere Amphibien vollendet er die Verwandlung nicht und behält sein Leben lang die Larvenmerkmale, einschließlich der äußeren Kiemen, ohne je das Wasser zu verlassen. Er erreicht dennoch die Geschlechtsreife und kann sich fortpflanzen.
Stimmt es, dass der Axolotl seine Beine regeneriert?
Ja, und es ist eine seiner außergewöhnlichsten Fähigkeiten. Er kann verlorene Gliedmaßen vollständig regenerieren, mit Knochen, Muskeln und Nerven und ohne Narben, ebenso Teile des Herzens, der Augen und des Gehirns. Er wird in der Regenerationsforschung viel untersucht.
Wo lebt der Axolotl in der Natur?
Nur in einem kleinen Gebiet Mexikos, den Kanälen und Seen, die einst die alte Stadt Mexiko umgaben. Dieser Lebensraum ist heute fast völlig verschwunden, und die Art steht in der Natur am Rand des Aussterbens.
Warum ist der Axolotl vom Aussterben bedroht?
Sein natürlicher Lebensraum wurde durch Stadterweiterung, Verschmutzung und eingeführte Raubfische fast zerstört. Paradoxerweise ist er in Gefangenschaft weltweit sehr verbreitet, doch die wilden Bestände sind fast ausgestorben.

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