Echter Steinfisch

Foto: Karelj · CC BY-SA 3.0

Fische

Echter Steinfisch

Synanceia verrucosa

Als bewachsener Stein am Meeresgrund getarnt, gilt der Echte Steinfisch als giftigster Fisch der Welt: Sein Stich kann für den Menschen tödlich sein.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameSynanceia verrucosa
GrößeMittelgroß, gedrungener, warziger Körper
Energie1/5

Charakter

Reglos, getarnt, Lauerjäger

Ernährung

Fleischfresser: Fische und Krebstiere aus dem Hinterhalt eingesaugt

Der giftigste Fisch der Welt

Der Echte Steinfisch ist ein Lauerjäger von grotesker Gestalt: Sein gedrungener, höckriger Körper, mit warzigen Auswüchsen bedeckt und oft mit Algen und Sediment verkrustet, macht ihn praktisch ununterscheidbar von einem Stein. Gerade diese Tarnung, verbunden mit seiner Reglosigkeit, macht ihn gefährlich: Wer über den Grund läuft, kann ihn treten, ohne es zu bemerken. Entlang der Rückenflosse trägt er dreizehn kräftige, mit Giftdrüsen verbundene Stacheln, die eines der stärksten Gifte des Tierreichs injizieren können.

Lebensraum und Verbreitung

Er ist die am weitesten verbreitete Steinfischart: Er lebt in den flachen Gewässern des Roten Meeres und des gesamten Indopazifik, zwischen Korallenriffen, Lagunen und sandigen oder gerölligen Böden. Er bevorzugt flache Zonen, wo er reglos verharrt, oft teilweise im Sand vergraben.

Verhalten und Jagd

Er ist ein Lauerjäger: Stundenlang bleibt er regungslos und wartet, bis Fische und Krebstiere vor ihm vorbeiziehen, um sie dann in Sekundenbruchteilen mit seinem riesigen, nach oben gerichteten Maul einzusaugen. Die Giftstacheln dienen nicht der Jagd, sondern nur der Verteidigung: Sie richten sich auf, wenn das Tier gestört oder zertreten wird.

Gefahr und Erste Hilfe

Der Stich verursacht heftigste Schmerzen, Schwellungen und kann in schweren Fällen tödlich sein. Bei einem Stich ist es entscheidend, die Gliedmaße in sehr heißes Wasser zu tauchen (das hilft, das Gift zu zersetzen) und sofort ärztliche Hilfe zu suchen; ein spezielles Gegengift existiert. Wer sich in diesen Meeren aufhält, sollte Schutzschuhe tragen und den Grund nie mit bloßen Händen berühren.

Schutz

Die Art ist häufig und gilt nicht als bedroht. Wie alle Riffbewohner ist sie jedoch auf die Gesundheit der Korallenökosysteme angewiesen.

Vorteile

  • Außergewöhnliche Tarnung am steinigen Grund
  • Faszinierender Lauerjäger
  • Extremes Beispiel giftiger Verteidigung

Nachteile

  • Der giftigste Fisch der Welt: potenziell tödlicher Stich
  • Extrem schwer zu erkennen, Gefahr ihn zu treten
  • Kein Tier für das Heimaquarium

Häufige Fragen

Ist er wirklich der giftigste Fisch der Welt?
Ja, er gilt als der giftigste bekannte Fisch. Seine Rückenstacheln injizieren eines der stärksten Gifte des Tierreichs, das für den Menschen tödlich sein kann.
Nutzt er sein Gift zur Jagd?
Nein. Die Giftstacheln dienen nur der Verteidigung und richten sich auf, wenn das Tier gestört oder getreten wird. Zum Jagen saugt er die Beute blitzschnell mit dem Maul ein.
Was tun bei einem Stich?
Sofort die Gliedmaße in sehr heißes Wasser tauchen, um das Gift abzuschwächen, und umgehend ärztliche Hilfe suchen. Ein spezielles Gegengift existiert.
Wie erkennt man ihn?
Kaum: Er ist als bewachsener Stein am Grund getarnt. Deshalb sollte man in diesen Meeren Schuhe tragen und den Grund nie mit bloßen Händen berühren.

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