Gelbgrüne Zornnatter
Reptilien

Gelbgrüne Zornnatter

Hierophis viridiflavus

Die Gelbgrüne Zornnatter (Hierophis viridiflavus) ist wahrscheinlich die häufigste und am weitesten verbreitete Schlange Italiens: eine schlanke, sehr schnelle und völlig harmlose Natter mit schwärzlichem, gelbgrün geflecktem Körper. Tagaktiv und nervös, schießt sie zwischen Trockenmauern, Hecken und Feldern dahin und jagt oft Eidechsen, Mäuse und sogar andere Schlangen, Vipern eingeschlossen. In die Enge getrieben, verteidigt sie sich energisch, ist aber nicht giftig. Die klassische „Schlange" im Garten. IUCN Nicht gefährdet.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameHierophis viridiflavus
GewichtVariabile (serpente snello)
LebensdauerOltre 10-15 anni
GrößeGrande per l'Europa (1-1,5 m, fino a oltre 2 m)
Energie4/5
Trainierbarkeit1/5
Haarverlust1/5

Charakter

Eine tagaktive, sehr schnelle, nervöse Wildschlange von festem Charakter, aber völlig harmlos. Einzelgängerisch und wärmeliebend, flieht sie beim Menschen in blitzschnellen Sätzen; nur ergriffen oder in die Enge getrieben verteidigt sie sich energisch, zischt und beißt wiederholt (giftloser, harmloser Biss). Eine aktive, opportunistische Jägerin, ein wertvoller Räuber von Mäusen, Eidechsen und sogar Vipern. Sie ist KEIN Tier zum Anfassen aus Spaß: geschützte, nützliche Wildfauna, in der Natur zu beobachten und zu respektieren, niemals mit einer Viper zu verwechseln.

Ernährung

Ein aktiver, gefräßiger, opportunistischer tagaktiver Räuber. Sie ernährt sich vor allem von Eidechsen und anderen Echsen, Kleinsäugern (Mäuse, Wühlmäuse, Ratten) und anderen Schlangen, Vipern eingeschlossen, sowie von Nestlingen und Vogeleiern (durch Klettern) und großen Insekten und kleinen Amphibien. Da nicht giftig, jagt sie aktiv, durchstreift das Revier mit hoher Geschwindigkeit und packt die Beute mit dem Kiefer, drückt sie mit dem Körper nieder und verschlingt sie oft lebend. Als Fresserin von Nagern und Vipern ist sie ein wertvoller natürlicher Verbündeter des Menschen.

Die Gelbgrüne Zornnatter (Hierophis viridiflavus), englisch „western whip snake", italienisch „biacco", ist wahrscheinlich die häufigste und am weitesten verbreitete Schlange Italiens: die schnelle, harmlose Natter, der fast jeder früher oder später auf dem Land oder im Garten begegnet. Berühmt für:

  • Die „italienische Schlange" schlechthin zu sein: die häufigste Schlange in weiten Teilen der Halbinsel
  • Schnelligkeit: sehr wendig und flink, schießt bei Störung blitzartig davon
  • Harmlosigkeit: nicht giftig, keine Gefahr für den Menschen
  • Die gefleckte Zeichnung: schwärzlicher Körper, dicht gelbgrün gefleckt und gebändert, besonders vorn
  • Ein lebhaftes Temperament: ergriffen, verteidigt sie sich entschlossen und beißt wiederholt (folgenlos)
  • Den Nutzen: sie jagt Mäuse, Eidechsen und sogar Vipern

IUCN-Status: Nicht gefährdet (LC), häufig und verbreitet. Sie tritt ins Portal in der Gruppe der Schlangen, neben der Äskulapnatter (der anderen großen harmlosen heimischen Natter) und der Aspisviper (der giftigen): zusammen stehen sie für „die Schlangen, denen man in Italien wirklich begegnet". Die Gelbgrüne Zornnatter ist zudem der 200. Eintrag dieses Portals — ein Meilenstein, der nicht einem exotischen Tier, sondern der häufigsten und vertrautesten unserer Schlangen anvertraut wird.

Klassifikation und Kategorie

Ordnung Squamata, Unterordnung der Schlangen (Serpentes), Familie Colubridae (die Nattern, großteils harmlos), Gattung Hierophis. Im Portal steht sie bei den Schlangen. Zur Unterscheidung von anderen italienischen Schlangen: die Äskulapnatter (Zamenis longissimus), auch im Portal, ist harmlos, mit gleichmäßigerem, bronzefarbenem Körper und ruhigerem Wesen; die Gelbgrüne Zornnatter ist dunkler und gelb gefleckt, viel nervöser und schneller; die Viper (z. B. die Aspisviper) ist giftig, gedrungener, mit dreieckigem Kopf und senkrechter Pupille; die Ringelnatter ist ans Wasser gebunden und hat oft ein helles „Halsband". Etymologie: „Hierophis" kommt aus dem Griechischen, etwa „heilige Schlange"; „viridiflavus" heißt „grün-gelb". Parameter: Länge meist 1-1,5 m, Einzeltiere über 2 m. Bau schlank und muskulös. Lebensdauer über 10-15 Jahre. Fortpflanzung: eierlegend; das Weibchen legt meist 5-15 Eier an warmen, versteckten Orten.

Lebensraum und Verbreitung

Eine typisch italienische und südwesteuropäische Art: Areal in weiten Teilen Italiens (wo sie die häufigste Schlange ist), dazu Südfrankreich, Südschweiz, Slowenien, Kroatien und Nachbargebiete. Bevorzugte Lebensräume — extrem anpassungsfähig und wärmeliebend: Feldfluren, Brachen, Trockenrasen und Waldränder; Trockenmauern, Hecken, Weinberge, Olivenhaine und Stein- oder Holzhaufen; Ruinen, Böschungen, Gärten und Ortsränder, auch in bewohnten Gebieten. Eine thermophile, tagaktive, sonnenliebende Schlange, die sich morgens oft erwärmt, bevor sie auf die Jagd geht. Eine ausgezeichnete Kletterin und Sprinterin: ihre typische Reaktion auf den Menschen ist die blitzschnelle Flucht. Im Winter hält sie Winterstarre. Wegen ihrer Anpassungsfähigkeit und der Nähe zu Siedlungen ist sie die Schlange, der Italiener am häufigsten begegnen — oft fälschlich für gefährlich gehalten. IUCN: Nicht gefährdet; häufig und insgesamt ungefährdet, örtlich aber durch Straßenverkehr und direkte Tötung beeinträchtigt. Dennoch geschützt.

Ernährung

Ein aktiver, gefräßiger tagaktiver Räuber mit überraschend vielseitiger Kost. Sie frisst Eidechsen und andere Echsen (Lieblingsbeute), Kleinsäuger (Mäuse, Wühlmäuse, Nager), andere Schlangen (junge Artgenossen und vor allem Vipern), Nestlinge und Vogeleier (durch Klettern) sowie große Insekten und kleine Amphibien. Strategien: die aktive Jagd (sie lauert nicht, sondern durchstreift das Revier mit großer Geschwindigkeit); der Fang durch Kraft (nicht giftig, packt sie die Beute mit dem Kiefer und drückt sie mit dem Körper nieder, oft noch lebend verschlungen); und Opportunismus. Als große Mäuse- und Rattenfresserin hilft sie, Nager zu kontrollieren, und ist — bemerkenswert — einer der natürlichen Vipernfeinde: sie zu töten kann daher kontraproduktiv sein.

Körperliche Merkmale

Eine Schlange mit langem, schlankem, flinkem Körper. Schwärzlicher oder dunkelbrauner Grund, dicht gelbgrün gefleckt und gebändert, besonders vorn (netzartig); zum Schwanz hin ordnen sich die Zeichnungen in Längslinien; in manchen Gebieten gibt es eine fast ganz schwarze Form (carbonaria); Jungtiere sind blasser, grau-oliv. Schlanker, muskulöser Körper, langer Schwanz; schmaler, vom Hals kaum abgesetzter Kopf; große Augen mit runder Pupille, typisch für tagaktive, harmlose Nattern; glatte Rückenschuppen. Leistung: außergewöhnliche Schnelligkeit (eine der schnellsten Schlangen Europas); ausgezeichnete Kletterin; scharfe Sicht und große Reaktionsschnelle.

Verhalten und Wissenswertes

Eine tagaktive, nervöse Schlange von festem Charakter. Einzelgängerisch und territorial, verbringt sie warme Tage mit Jagd oder Sonnen. Beim Menschen ist ihre fast unveränderliche Reaktion die schnelle Flucht; nur in die Enge getrieben oder ergriffen verteidigt sie sich energisch, zischt und beißt wiederholt. Der Biss ist ungiftig und harmlos. Wissenswertes: die häufigste Schlange Italiens (am häufigsten angetroffen, leider auch stark verfolgt). Der Vipernjäger (frisst andere Schlangen, auch Vipern; sie zu töten kann Vipern fördern). Der Sprinter unter den Schlangen („whip snake"; Schnelligkeit als Hauptverteidigung). „Keine Viper" (lang, schlank, schmaler Kopf, runde Pupille; die Viper ist gedrungen, dreieckiger Kopf, senkrechte Pupille). Die Kämpferin (harmlos, aber kampflustig, wenn ergriffen). Die Wächterin der Trockenmauer (liebt Trockenmauern, Stein- und Holzhaufen, besonnte Ruinen, reich an Beute).

Vorteile

  • Del tutto innocuo per l'uomo: non velenoso, fugge sempre se può
  • Prezioso alleato naturale: caccia topi, ratti e perfino vipere
  • Il serpente più comune e adattabile d'Italia; IUCN Least Concern
  • Affascinante velocista: uno dei serpenti più rapidi d'Europa

Nachteile

  • NON è un animale da compagnia: è fauna selvatica protetta
  • Spesso ucciso per paura o perché scambiato per una vipera
  • Moltissimi esemplari muoiono investiti sulle strade
  • Se afferrato morde con decisione (innocuo, ma fastidioso)

Häufige Fragen

Il biacco è velenoso o pericoloso?
No, il Biacco è completamente innocuo per l'uomo. È un colubride non velenoso: non possiede denti veleniferi e cattura le prede afferrandole con le mascelle e bloccandole con il corpo, non con il veleno. Verso le persone non è aggressivo: la sua reazione tipica, quando incontra un essere umano, è la fuga, velocissima. Solo se viene messo all'angolo o afferrato si difende con vigore, sibilando e mordendo ripetutamente. Il morso può essere fastidioso e lasciare piccoli graffi sanguinanti, ma è del tutto privo di veleno e senza conseguenze. È quindi un animale da rispettare e lasciare in pace, non da temere.
Come distinguere un biacco da una vipera?
È importante, perché moltissimi biacchi (innocui) vengono uccisi per paura, scambiati per vipere (velenose). Alcune differenze aiutano: il Biacco è lungo e snello (spesso oltre il metro), molto veloce, ha la testa stretta e poco distinta dal collo e la pupilla rotonda; la vipera è più corta e tozza, lenta, con la testa nettamente triangolare e ben staccata dal collo e la pupilla verticale a fessura. Anche il comportamento aiuta: il Biacco, se può, fugge sempre a gran velocità, mentre la vipera tende a restare immobile, contando sulla mimetizzazione. In ogni caso, di fronte a un serpente la cosa migliore è non disturbarlo e allontanarsi: nessun serpente italiano attacca l'uomo se non viene minacciato.
È vero che il biacco mangia le vipere?
Sì, ed è uno degli aspetti più interessanti e utili di questo serpente. Il Biacco ha una dieta varia che comprende lucertole, topi, uccelli e anche altri serpenti, vipere incluse. Pur non essendo immune al veleno delle vipere, grazie alla sua grande velocità e alla sua combattività riesce spesso a predarle. Questo significa che la presenza dei biacchi può contribuire a contenere il numero delle vipere in una zona. Paradossalmente, quindi, uccidere i biacchi — oltre a essere inutile, crudele e illegale — può favorire proprio le vipere velenose: un ottimo motivo per proteggere questo serpente innocuo.
Cosa fare se trovo un biacco in giardino?
Sostanzialmente nulla, se non lasciarlo andare per la sua strada. Il Biacco non è pericoloso e, anzi, è un ospite utile: aiuta a tenere sotto controllo topi, ratti e perfino vipere. Se lo incontri, la cosa migliore è osservarlo a distanza e lasciargli una via di fuga: quasi sempre si allontanerà rapidamente da solo. Non bisogna tentare di catturarlo o ucciderlo, sia perché è del tutto inutile e crudele, sia perché si tratta di una specie protetta dalla legge. Se per qualche motivo si trova in un luogo problematico (per esempio dentro casa), conviene contattare le autorità competenti o esperti che possano spostarlo in sicurezza. Conservare muretti a secco, siepi e cataste di pietre offre a questo serpente l'habitat ideale, lontano dagli ambienti più frequentati.

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