Foto: Bernard Gagnon · CC0
Helmbasilisk
Basiliscus basiliscus
Der Helmbasilisk ist eine flinke Echse Mittelamerikas, berühmt dafür, über Wasser zu rennen — die „Jesus-Christus-Echse“.
Eigenschaften
Charakter
Flink, scheu, schnell und blitzartig
Ernährung
Allesfresser: Insekten, kleine Wirbeltiere, Blüten und Früchte
Die Echse, die über Wasser läuft
Der Helmbasilisk ist eine schlanke Echse aus der Familie der Corytophanidae, die samt Schwanz bis zu 70–80 cm erreicht. Ausgewachsene Männchen erkennt man an den auffälligen Kämmen, die Kopf, Rücken und Schwanz zieren und ihnen das Aussehen eines Miniaturdrachens verleihen. Die Färbung ist olivbraun mit helleren Bändern. Die Hinterbeine sind lang und kräftig, mit Zehen, die Hautsäume tragen, die sich bei Kontakt mit Wasser spreizen.
Lebensraum und Verbreitung
Er ist in Mittelamerika und im nordwestlichen Teil Südamerikas endemisch, wo er in Regenwäldern lebt, stets in der Nähe von Flüssen, Bächen und Gewässern. Einen Großteil seiner Zeit verbringt er in der Ufervegetation, aus der er durch Tauchen fliehen kann.
Verhalten
Sein berühmtestes Merkmal ist die Fähigkeit, bei Bedrohung mehrere Meter über die Wasseroberfläche zu rennen: dank der sehr schnell schlagenden Hinterbeine und der Hautsäume an den Zehen versinkt er nicht, solange er das Tempo hält. Das trägt ihm den Spitznamen „Jesus-Christus-Echse“ ein. Er ist ein Allesfresser und ernährt sich von Insekten, kleinen Wirbeltieren, Blüten und Früchten; zudem ist er ein guter Schwimmer und Kletterer.
Wissenswertes
Jungtiere laufen als leichtere Tiere noch müheloser über Wasser als Erwachsene. Wenn Rennen nicht ausreicht, taucht der Basilisk ab und kann mehrere Minuten unter Wasser bleiben, bevor er wieder auftaucht.
Schutz
Die Art gilt laut IUCN als nicht gefährdet und ist in weiten Teilen ihres Verbreitungsgebiets häufig. Sie profitiert von ihrer Anpassungsfähigkeit, bleibt aber an intakte Feuchtwälder entlang von Gewässern gebunden.
Vorteile
- Rennt über Wasser, um Fressfeinden zu entkommen
- Ausgezeichneter Schwimmer und Kletterer
- Weit verbreitet und ungefährdet
Nachteile
- An Feuchtwälder entlang von Gewässern gebunden
- Sehr scheu, aus der Nähe schwer zu beobachten



