Spinnentiere

Pfauenspinne

Maratus volans

Winzig, aber leuchtend bunt, erobert die Pfauenspinne die Weibchen mit einem spektakulären Tanz und richtet ihren Hinterleib auf wie ein Pfauenrad.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameMaratus volans
GrößeWinzig: wenige Millimeter Länge
Energie3/5

Charakter

Tagaktiv, aktive Jägerin, Tänzerin

Ernährung

Fleischfresser: kleine Insekten und Wirbellose

Ein Juwel im Miniaturformat

Die Pfauenspinne ist eine winzige Springspinne, nur wenige Millimeter lang, aber unter den spektakulärsten des Tierreichs. Das Männchen verdankt seinen Ruhm seinem Hinterleib, der auf dem Rücken einen reich gefärbten Hautlappen trägt, mit schillernden Mustern in Blau, Rot, Orange und Grün, den es aufrichten und wie ein Pfauenrad öffnen kann. Die Weibchen sind dagegen unauffälliger, von bräunlich-grauer, tarnender Farbe. Wie alle Springspinnen hat sie große Vorderaugen, die ihr einen neugierigen, lebhaften Blick verleihen.

Lebensraum und Verbreitung

Sie stammt aus Australien, wo sie in einer Vielfalt von Umgebungen lebt, von Wäldern bis zu Grasflächen. Es ist eine bodenbewohnende, tagaktive Spinne, die sich flink durch die niedrige Vegetation und den Boden bewegt und in den Tagesstunden aktiv jagt.

Der Balztanz

Was die Pfauenspinne berühmt macht, ist die Balz des Männchens, eine regelrechte Vorführung. Trifft es auf ein Weibchen, richtet das Männchen den bunten Hautlappen seines Hinterleibs auf und schwenkt ihn wie einen Fächer, hebt ein Beinpaar und führt einen rhythmischen Tanz aus Bewegungen und Vibrationen auf. Es ist eine riskante Darbietung: Ist das Weibchen nicht überzeugt, kann es aggressiv reagieren. Ihr außergewöhnliches Sehvermögen, das das gesamte Farbspektrum und sogar Ultraviolett wahrnimmt, ist sowohl für die Balz als auch für die Jagd entscheidend.

Verhalten und Wissenswertes

Sie baut keine Netze, um Beute zu fangen: Wie alle Springspinnen ist sie eine aktive Jägerin, die kleine Insekten aufspürt und mit einem präzisen, blitzschnellen Sprung fängt. Trotz des Artnamens ('volans', also fliegend) und des auffälligen Aussehens fliegt sie nicht: Der Name stammt von einer alten Deutung, wonach die bunten Lappen zum Gleiten dienten. Sie ist für den Menschen völlig harmlos, sowohl wegen der winzigen Größe als auch wegen ihres ruhigen Wesens.

Vorteile

  • Schillernde Farben, unter den spektakulärsten
  • Faszinierender Balztanz
  • Außergewöhnliches Sehvermögen, nimmt Ultraviolett wahr
  • Für den Menschen völlig harmlos

Nachteile

  • Winzige Größe, schwer zu beobachten
  • Nur die Männchen sind bunt
  • Riskante Balz für das Männchen

Häufige Fragen

Warum heißt sie Pfauenspinne?
Weil das Männchen auf dem Rücken seines Hinterleibs einen reich gefärbten Hautlappen trägt, den es aufrichten und wie ein Pfauenrad öffnen kann, indem es ihn während der Balz schwenkt. Die schillernden Farben erinnern eben an die Federn des Pfaus.
Fliegt die Pfauenspinne wirklich?
Nein, trotz des Artnamens ('volans', also fliegend) fliegt sie nicht. Der Name stammt von einer alten, inzwischen verworfenen Deutung, wonach die bunten Lappen des Hinterleibs zum Gleiten dienten. In Wirklichkeit dienen sie der Balz.
Ist sie für den Menschen gefährlich?
Nein, sie ist völlig harmlos. Sie ist nur wenige Millimeter lang und hat ein ruhiges Wesen: Sie stellt keine Gefahr für Menschen dar. Ein etwaiger Biss hätte keine nennenswerte Wirkung, ist aber äußerst unwahrscheinlich.
Wie jagt sie?
Sie baut keine Netze: Wie alle Springspinnen ist sie eine aktive Jägerin. Dank ihres außergewöhnlichen Sehvermögens spürt sie kleine Insekten auf und fängt sie mit einem präzisen, blitzschnellen Sprung, ohne Netze zu brauchen.

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