Segelfalter

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Insekten

Segelfalter

Iphiclides podalirius

Der Segelfalter ist ein großer, auffälliger europäischer Schmetterling mit weißlichen, schwarz gestreiften Flügeln und langen Schwänzen, ein eleganter Gleiter der Obstgärten.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameIphiclides podalirius
LebensdauerAdulto poche settimane; una o due generazioni l'anno
GrößeFlügelspannweite 6–8 cm
Energie3/5

Charakter

Tagaktiv, mit hohem Gleitflug

Ernährung

Raupen: Schlehe, Weißdorn, Obstbäume; Falter: Nektar

Der tigergestreifte Gleiter

Der Segelfalter ist einer der größten und auffälligsten Schmetterlinge der europäischen Fauna und gehört zur Familie der Ritterfalter (Papilionidae). Seine Flügel sind blass cremeweiß, von keilförmigen schwarzen Bändern durchzogen, die an das Muster eines Tigers erinnern; die Hinterflügel enden in langen, eleganten Schwänzen und tragen blaue Flecken und einen orangen Augenfleck. Er ist berühmt für seinen besonderen, hohen Gleitflug mit langen Segelphasen.

Lebensraum und Verbreitung

Er ist in weiten Teilen der paläarktischen Region verbreitet, von Süd- und Mitteleuropa bis nach Asien. Er bewohnt warme, sonnige Lebensräume: trockene Hänge, Lichtungen, lichte Wälder, Obstgärten und Gärten, oft dort, wo die Futterbäume der Raupen wachsen.

Lebenszyklus und Nahrung

Die Raupen fressen die Blätter von Bäumen und Sträuchern der Rosengewächse, besonders Schlehe, Weißdorn und Obstbäume wie Birne und Mandel, woraus sich einige Trivialnamen ableiten. Die Raupe ist grün und gedrungen, mit feinen hellen Streifen. Die Falter fliegen vom Frühjahr bis in den Sommer und ernähren sich von Blütennektar.

Wissenswertes

Der wissenschaftliche Name podalirius verweist auf Podaleirios, einen Heiler der griechischen Mythologie. Die schlanke Flügelform und die langen Schwänze verleihen dem Falter ein segelartiges Profil, daher der Name Segelfalter. In wärmeren Regionen bildet er zwei Generationen im Jahr.

Schutz

Die Art gilt weltweit nicht als gefährdet und ist in vielen Gebieten noch häufig. Ihre Bestände hängen jedoch vom Vorhandensein offener sonniger Lebensräume und der Futterpflanzen ab, die intensive Landwirtschaft örtlich verringern kann.

Vorteile

  • Groß und spektakulär, mit langen Schwänzen
  • Eleganter, charakteristischer Gleitflug
  • Bestäuber der Sommerblüten

Nachteile

  • An offene sonnige Lebensräume gebunden
  • Raupen von bestimmten Futterpflanzen abhängig

Häufige Fragen

Woher kommt der Name?
Der wissenschaftliche Name podalirius verweist auf Podaleirios, einen Heiler der griechischen Mythologie. Der deutsche Name Segelfalter rührt vom schlanken Flügelprofil mit den langen Schwänzen her, das an ein Segel erinnert.
Was fressen die Raupen?
Die Blätter von Bäumen und Sträuchern der Rosengewächse, vor allem Schlehe, Weißdorn und Obstbäume wie Birne und Mandel. Daher einige Trivialnamen mit Bezug zu Obstbäumen.
Wie fliegt er?
Mit einem hohen, segelnden Flug, bei dem er Flügelschläge mit langen Gleitphasen abwechselt. Das ist eines der Merkmale, die ihn schon von weitem erkennbar machen.
Wo kommt er vor?
In weiten Teilen der paläarktischen Region, in warmen, sonnigen Lebensräumen: trockenen Hängen, Lichtungen, lichten Wäldern, Obstgärten und Gärten.

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