Foto: Petar Milošević · CC BY-SA 4.0
Springfrosch
Rana dalmatina
Der Springfrosch ist ein kleiner brauner Froschlurch mit sehr langen Hinterbeinen, der zu spektakulären Sprüngen von über zwei Metern fähig ist.
Eigenschaften
Charakter
Dämmerungsaktiv, sprungstark, scheu
Ernährung
Insekten und kleine Wirbellose
Beschreibung
Der Springfrosch ist ein kleiner Froschlurch aus der Familie der Echten Frösche, mit schlankem Körper und spitzer Schnauze. Seine Haut ist glatt, rotbraun oder beige gefärbt, mit einem dunklen dreieckigen Fleck hinter dem Auge. Sein auffälligstes Merkmal ist die außergewöhnliche Länge der Hinterbeine, die ihm herausragende Sprünge ermöglicht, die zwei Meter überschreiten können.
Lebensraum und Verbreitung
Er ist in weiten Teilen Europas verbreitet, von der Mitte bis in den Süden. Er bevorzugt lichte Laubwälder, Lichtungen und feuchte Wiesen, wo er den größten Teil des Jahres landlebend verbringt. Er überwintert und übersteht Trockenperioden versteckt unter Stämmen und Steinen.
Verhalten und Fortpflanzung
Er ist vor allem in der Dämmerung und nachts aktiv, wenn er Insekten und andere kleine Wirbellose jagt. Im Frühjahr, als einer der ersten Frösche, kehrt er zum Laichen in kleine stehende Gewässer zurück, wo die Weibchen gallertige Laichballen an untergetauchter Vegetation befestigen. Seine gewaltigen Sprünge sind seine wichtigste Fluchtstrategie vor Fressfeinden.
Wissenswertes
In manchen Sprachen wird er als "Pissfrosch" bezeichnet, weil er beim Anfassen zur Verteidigung seine Blase entleeren kann. Seine langen Beine machen ihn im Verhältnis zur Größe zu einem der sprungstärksten Frösche Europas.
Schutz
Er gilt als nicht gefährdet, hängt aber von feuchten Wäldern und kleinen Feuchtgebieten zum Laichen ab. Der Verlust dieser Lebensräume und die Zerschneidung der Landschaft können seine Bestände örtlich bedrohen.
Vorteile
- Spektakuläre Sprünge von über zwei Metern
- Nützlicher Insektenjäger
- Unter den ersten Fröschen im Frühjahr
Nachteile
- Auf feuchte Wälder und kleine Feuchtgebiete angewiesen
- Empfindlich gegenüber Landschaftszerschneidung
- Scheu und schwer zu beobachten



