Stieglitz
Vögel

Stieglitz

Carduelis carduelis

Der Stieglitz oder Distelfink (Carduelis carduelis) ist einer der buntesten und beliebtesten Kleinvögel Europas: unverwechselbar durch die rote „Maske" im Gesicht, die weißen Wangen, die schwarze Kappe und vor allem die auffälligen gelben Flügelbinden. Fröhlich und sangesfreudig, lebt er in Feldern, Obstgärten, Parks und Gärten, wo er sich vor allem von den Samen von Disteln und anderen stacheligen Pflanzen ernährt — daher der Name Distelfink. Seit Jahrhunderten ein Symbol in der Kunst und Star berühmter Gemälde, war er lange (leider) als Käfigvogel begehrt. Heute ist er geschützte Wildfauna. IUCN Nicht gefährdet.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameCarduelis carduelis
Gewicht14-19 g
Lebensdauer~2-3 anni in natura (fino a 8+ anni)
GrößePiccolissima (12-13 cm, apertura alare 21-25 cm)
Energie4/5
Trainierbarkeit1/5
Haarverlust2/5

Charakter

Ein kleiner, lebhafter, geselliger und sangesfreudiger Wildsingvogel, tagaktiv. Außerhalb der Brutzeit gesellig, bildet er fröhliche Schwärme, die Brachen und Distelfluren nach Samen abkämmen. Wendig und akrobatisch beim Herauslösen der Samen aus stacheligen Samenständen, mit klarem, klingelndem, sehr geschätztem Gesang. Er ist KEIN Käfigvogel: geschützte wilde Vogelwelt, in Freiheit zu beobachten und zu schützen; man hilft ihm durch Erhalt von Brachen, Hecken und Samenpflanzen (Disteln, Löwenzahn) und durch Wasser und Futterstellen mit kleinen Sämereien.

Ernährung

Ein spezialisierter Körnerfresser, besonders versessen auf die Samen von Disteln, Karden (Teasel) und Löwenzahn sowie anderer Korbblütler und Wildkräuter (Sonnenblume, Klette, Flockenblume); im Frühjahr ergänzt er kleine Insekten zur Nestlingsfütterung. Der schlanke, kegelige, spitze Schnabel ist eine perfekte „Pinzette", um Samen aus den stacheligen Distelköpfen zu lösen, einer fast exklusiven Ressource. Er frisst sehr wendig, oft kopfüber an den Samenständen, und außerhalb der Saison im Schwarm, Brachen abkämmend.

Der Stieglitz (oder Distelfink, Carduelis carduelis), englisch „European goldfinch", ist einer der buntesten, elegantesten und beliebtesten Singvögel des Kontinents: ein geflügeltes Juwel mit leuchtenden Farben und melodiösem Gesang. Berühmt für:

  • Das rote Gesicht: die charakteristische rote „Maske" um den Schnabel macht ihn unverwechselbar
  • Die gelben Flügelbinden: breite Bänder leuchtenden Gelbs heben sich von den schwarzen Flügeln ab
  • Die Bindung an Disteln: er frisst die Samen von Disteln und stacheligen Pflanzen, daher der Name
  • Den melodiösen Gesang: ein klares, klingelndes Trillern
  • Den symbolischen Reichtum: seit Jahrhunderten ein Star der Kunst und Kultur
  • Das Leben in Schwärmen: im Englischen heißt eine Gruppe poetisch „a charm" („ein Zauber")

IUCN-Status: Nicht gefährdet (LC). Er tritt ins Portal unter den Sperlingsvögeln, neben dem Rotkehlchen: ein weiterer vertrauter, sehr beliebter Kleinvogel, der die Singvogel-Kategorie des Portals bereichert.

Klassifikation und Kategorie

Ordnung Passeriformes (Sperlingsvögel, Singvögel), Familie Fringillidae (Finken und Verwandte). Die europäische Art ist Carduelis carduelis. Im Portal steht er bei den Sperlingsvögeln. Zur Unterscheidung: der Amerikanische Goldzeisig (Spinus tristis) ist eine andere Art — das Männchen im Prachtkleid ist leuchtend gelb mit schwarzer Kappe, ganz anders als das rote Gesicht unseres Stieglitzes; andere europäische Finken wie Grünfink, Zeisig und Hänfling fehlen die rote Maske und die breiten gelben Binden; junge Stieglitze haben noch kein rotes Gesicht — gräulicher, gestrichelter Kopf, die „Maske" entsteht erst beim Heranwachsen. Etymologie: der wissenschaftliche Name Carduelis wie das italienische „cardellino" kommen vom lateinischen carduus, „Distel"; der deutsche „Distelfink" sagt dasselbe. Parameter: Länge etwa 12-13 cm. Gewicht etwa 14-19 g. Flügelspannweite etwa 21-25 cm. Lebensdauer: in der Natur kurz, oft zwei oder drei Jahre, manche über 8 Jahre. Fortpflanzung: er baut ein kleines, tiefes, sehr sauberes Napfnest, oft an den Zweigspitzen.

Lebensraum und Verbreitung

Ein weit verbreiteter Vogel der westlichen Paläarktis: Areal über Europa, Nordafrika und West- und Zentralasien; auch anderswo eingeführt (Australien, Neuseeland, Südamerika). Nördliche Populationen teils Zugvögel, südlichere (auch Italien) weitgehend Standvögel. Bevorzugte Lebensräume — offene und halboffene, an Kräutern und Samenpflanzen reiche Flächen: Felder, Brachen und Blumenwiesen, reich an Disteln, Löwenzahn und anderen Korbblütlern; Obstgärten, Weinberge, Hecken und Feldränder; Parks, Gärten und Grünflächen, auch in Städten. Ein geselliger Vogel, besonders außerhalb der Brutzeit, wenn er fröhliche Schwärme bildet, die nach Distelfeldern suchen. Oft sieht man ihn akrobatisch an trockenen Samenständen hängen und Samen herauslösen. An traditionelle Kulturlandschaft und Brachen gebunden: der Verlust von Hecken, Blumenwiesen und Brachen kann seine Ressourcen örtlich mindern. IUCN: Nicht gefährdet. Noch häufig und verbreitet, litt aber früher mancherorts unter dem Fang für den Käfigvogelhandel. Heute, wie alle heimischen Kleinvögel, eine geschützte Art.

Ernährung

Ein spezialisierter Körnerfresser mit Vorliebe für die Samen stacheliger Pflanzen. Er frisst: Samen von Disteln, Karden (Teasel) und Löwenzahn (seine Lieblingsnahrung); Samen anderer Korbblütler und Wildkräuter (Sonnenblume, Klette, Flockenblume und viele mehr); kleine Insekten (vor allem im Frühjahr, zur Nestlingsfütterung). Gewohnheiten: das akrobatische Herauslösen der Samen (der schlanke, kegelige, spitze Schnabel ist eine perfekte „Pinzette" für die Samen in stacheligen Distelköpfen, die andere Vögel nicht nutzen können); das Balancieren (er klammert sich an die Samenstände, oft kopfüber, sehr wendig); das Fressen im Schwarm (außerhalb der Saison in Gruppen, Brachen abkämmend). Die Spezialisierung auf Distelsamen ist das ökologische Merkmal, das den Stieglitz definiert, ihm den Namen gab und ihm eine fast exklusive Ressource erschließt.

Körperliche Merkmale

Ein kleiner Fink mit leuchtenden Farben und unverwechselbarer Zeichnung. Der „maskierte" Kopf — das Erkennungsmerkmal: auffällige rote Maske um den Schnabel, bis um die Augen reichend; weiße Wangen und Kopfseiten; schwarze Kappe, an den Halsseiten herabziehend. Flügel und Körper: breite, leuchtend gelbe Flügelbinden, sehr auffällig auf dem Schwarz der Flügel — das auffälligste Zeichen im Flug; warm brauner Rücken, weißliche Unterseite mit beigen Flanken; schlanker, kegeliger, spitzer weißlicher Schnabel, samenangepasst. Besonderheiten: Männchen und Weibchen sehr ähnlich (subtile Unterschiede, etwa die Ausdehnung des Rots hinter dem Auge); die Jungen sehr verschieden (ohne Rot und Schwarz am Kopf, gräulich und gestrichelt; daher bis zur Reife „graue" Stieglitze genannt).

Wissenswertes, Kultur und Verhalten

Ein lebhafter, geselliger, sangesfreudiger, tagaktiver Vogel mit wellenförmigem Flug und klingelndem Ruf. Über die Schönheit hinaus berühmt für seine tiefe Bindung an die europäische Kultur und Kunst und für eine nicht immer glückliche Geschichte mit dem Menschen. Wissenswertes: der Name, der eine Ökologie ist („Distelfink" und Carduelis von der Distel, deren Samen er liebt). Der „charm" der Stieglitze (im Englischen „a charm of goldfinches", für Farben und klingelnden Gesang). Das Symbol in der Kunst (christliches Symbol der Seele und der Passion, da er stachelige Pflanzen frisst; in vielen Madonnen — Raffaels „Madonna mit dem Stieglitz" — und in Carel Fabritius' „Der Distelfink"). Der (bittere) Käfigvogel (lange für Gefieder und Gesang begehrt, unter Fang leidend; heute geschützt: frei zu bewundern). Der „maßgeschneiderte" Schnabel (Präzisionswerkzeug, um Samen zwischen Stacheln zu lösen). Das Künstlernest (kleines, tiefes, sehr sauberes Napfnest, oft an Zweigspitzen).

Vorteile

  • Piccolo uccello bellissimo e inconfondibile, dai colori vivaci
  • Canto limpido e melodioso, molto apprezzato
  • Utile in natura: si nutre di semi di cardi e erbacce, ed è facile da osservare
  • IUCN Least Concern: ancora comune e diffuso in gran parte d'Europa

Nachteile

  • NON è un uccello da gabbia: è avifauna selvatica protetta
  • In passato pesantemente catturato (anche illegalmente) per il commercio
  • Risente della perdita di incolti, siepi e prati fioriti
  • Vita media breve in natura, con alta mortalità giovanile

Häufige Fragen

Perché si chiama cardellino?
Perché è strettamente legato ai cardi. Sia il nome italiano 'cardellino' sia il nome scientifico Carduelis derivano dal latino 'carduus', cioè 'cardo'. Questo piccolo fringillide è infatti ghiotto dei semi dei cardi e di altre piante spinose, che riesce a estrarre grazie al suo becco sottile e appuntito, perfetto per raggiungere i semi nascosti tra le spine. Il nome racconta quindi, in una sola parola, l'ecologia e la dieta della specie: un legame così stretto da essersi 'fossilizzato' nel nome stesso.
Il cardellino può essere tenuto in gabbia?
No. Il Cardellino è un uccello selvatico autoctono protetto, e in Italia e in gran parte d'Europa la cattura e la detenzione di uccelli selvatici sono vietate dalla legge. Purtroppo, proprio per la bellezza del piumaggio e del canto, in passato è stato uno degli uccelli da gabbia più ambiti e ha sofferto molto per la cattura, anche illegale. Il modo giusto per 'godersi' un cardellino è ammirarlo libero in natura: si può favorirne la presenza mantenendo incolti, siepi e piante da seme come cardi e tarassaco, e offrendo acqua e mangiatoie con piccoli semi.
Perché il cardellino compare in tanti dipinti antichi?
Per il suo forte valore simbolico, soprattutto nell'arte cristiana. Poiché il Cardellino si nutre di piante spinose, è stato associato alla corona di spine e quindi alla Passione di Cristo, diventando simbolo dell'anima, della sofferenza e della Resurrezione. Per questo compare in moltissime opere, in particolare in numerose 'Madonne col Bambino' rinascimentali — celebre la 'Madonna del Cardellino' di Raffaello — e in dipinti famosissimi come 'Il cardellino' di Carel Fabritius. La sua bellezza, unita al significato simbolico, ne ha fatto uno degli uccelli più rappresentati nella storia dell'arte.
Come distinguere il cardellino europeo dal cardellino americano?
Sono due specie diverse, nonostante il nome simile. Il Cardellino europeo (Carduelis carduelis) ha la caratteristica mascherina rossa sul volto, le guance bianche, il capo nero e le ampie barre alari gialle su ali nere. Il cardellino americano (Spinus tristis) non ha il volto rosso: il maschio in abito riproduttivo è invece di un giallo brillante uniforme, con la fronte e la sommità del capo neri e ali nere con barre bianche. In Europa, comunque, il 'cardellino' per antonomasia è sempre il Carduelis carduelis dal volto rosso.

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