Waldmaus
Nagetiere

Waldmaus

Apodemus sylvaticus

Die Waldmaus (Apodemus sylvaticus) ist wohl das häufigste und am weitesten verbreitete kleine Wildsäugetier Europas: eine hübsche kleine Maus mit großen Augen und Ohren, braun-falbem Rücken und hellem Bauch, mit langem Schwanz. Sie lebt in Wäldern, Hecken, Feldern und Gärten, wo sie nachts flink auf der Suche nach Samen, Eicheln und Insekten springt. Eine Schlüsselbeute für Eulen, Füchse und Wiesel und ein wichtiger „Baumsäer". Nicht mit der Hausmaus zu verwechseln. IUCN Nicht gefährdet.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameApodemus sylvaticus
Gewicht13-27 g
LebensdauerPochi mesi, raramente oltre 1-2 anni
GrößeMolto piccola (testa-corpo 8-10 cm + coda 7-9,5 cm)
Energie4/5
Trainierbarkeit1/5
Haarverlust2/5

Charakter

Ein kleines, nachtaktives, scheues, sehr wendiges und lebhaftes Wildnagetier. Tagsüber versteckt, bewegt es sich nachts in schnellen Sätzen, springend und kletternd auf Nahrungssuche. Relativ gesellig, doch Männchen werden in der Paarungszeit territorial. Vorsichtig und stets wachsam, ist es eine gewohnte Beute vieler Räuber. Es ist KEIN Haustier: heimische Wildfauna, extrem häufig, aber elusiv, grundlegend für die Ökosysteme. Nicht mit der Hausmaus zu verwechseln oder wie sie zu verteufeln: mit Menschenhäusern hat es wenig zu tun.

Ernährung

Im Wesentlichen körnerfressend, aber mit vielseitiger, opportunistischer Kost. Sie frisst vor allem Samen, Eicheln, Bucheckern, Nüsse und Haselnüsse (Grundlage, besonders im Herbst-Winter) sowie Früchte, Beeren und Triebe und im Frühjahr-Sommer Insekten, Schnecken und Regenwürmer. Wie viele Nager hortet sie Samenvorräte in unterirdischen Lagern oder in der Streu und trägt das Futter vor dem Fressen in Sicherheit. Indem sie einen Teil der Eicheln versteckt und dann vergisst, hilft sie unbeabsichtigt, Bäume zu „pflanzen".

Die Waldmaus (Apodemus sylvaticus), englisch „wood mouse" oder „long-tailed field mouse", ist eines der häufigsten kleinen Wildsäugetiere Europas. Berühmt für:

  • Ihre enorme Häufigkeit: wohl das häufigste und am weitesten verbreitete Wildnagetier des Kontinents
  • Große Augen und Ohren: Anpassungen an das Nachtleben, die ihr ein waches, „niedliches" Aussehen geben
  • Wendigkeit und Sprünge: mit langen Hinterbeinen springt sie und bewegt sich in sehr schnellen Sätzen
  • Den langen Schwanz: fast so lang wie der Körper, zum Balancieren
  • Ihre Rolle in der Nahrungskette: die Beute schlechthin von Eulen, Füchsen, Wieseln und Schlangen
  • Den „Baumsäer": durch das Verstecken von Samen und Eicheln hilft sie, Bäume zu verbreiten

IUCN-Status: Nicht gefährdet (LC), extrem häufig. Sie tritt ins Portal in der Gruppe der Echten Mäuse (murini), neben der Hausmaus und der Wanderratte: die Waldmaus ist das ausgesprochen wilde, ländliche Gegenstück zur kleinen Hausmaus, ein Tier, in dessen Nähe die meisten von uns leben, ohne es fast je zu sehen.

Klassifikation und Kategorie

Ordnung Rodentia, Familie Muridae, Unterfamilie Murinae — die der Altwelt-Mäuse und -Ratten. Ihre Gattung ist Apodemus, die „Waldmäuse". Im Portal steht sie bei den Echten Mäusen (murini). Wichtig ist die Unterscheidung von ähnlichen Tieren: die Hausmaus (Mus musculus), bereits im Portal, ist grauer, mit kleineren Augen und Ohren, verhältnismäßig kürzerem Schwanz und typischem „Mäuse"-Geruch, und an den Menschen gebunden; die Gelbhalsmaus (Apodemus flavicollis) ist ein fast gleicher Verwandter, kenntlich an einem vollständigen gelben „Halsband"-Fleck an der Brust (bei der Waldmaus klein oder fehlend); die Wühlmäuse haben eine gedrungene, runde Schnauze, kurze Ohren und kurzen Schwanz. Etymologie: „Apodemus" kommt aus dem Griechischen, etwa „fern von zu Hause" (der Felder, nicht der Häuser); „sylvaticus" heißt „der Wälder". Parameter: Kopf-Rumpf-Länge ~8-10 cm. Schwanz ~7-9,5 cm (fast so lang wie der Körper). Gewicht 13-27 g. Lebensdauer sehr kurz in der Natur, meist wenige Monate, selten über 1-2 Jahre, wegen des enormen Fraßdrucks. Fortpflanzung: extrem fruchtbar, mehrere Würfe pro Jahr mit je mehreren Jungen.

Lebensraum und Verbreitung

Sehr weite Verbreitung: weite Teile Europas (auch Italien), Nordafrika und ein Teil Westasiens. Bevorzugte Lebensräume — eine extrem anpassungsfähige Art: Wälder aller Art, Unterholz, Hecken; bestellte Felder, Wiesen, Brachen und Ränder; Gärten, Parks und Hausumgebung; im Winter kann sie in Gebäude und Schuppen eindringen, ist aber nicht wie die Hausmaus an den Menschen gebunden. Ein nachtaktives Tier, vor allem nach der Dämmerung aktiv, wendig und schnell. Sie gräbt einfache unterirdische Baue mit Kammern (Nest, Vorräte), klettert aber auch gut in der Vegetation. Sie hält keinen echten Winterschlaf: ganzjährig aktiv, lebt sie im Winter von den Vorräten. Anpassungsfähigkeit und außergewöhnliche Fortpflanzung machen sie zu einem der erfolgreichsten Säugetiere Europas. IUCN: Nicht gefährdet; extrem häufig und zahlreich, keineswegs bedroht; im Gegenteil eine Schlüsselart an der Basis der europäischen Landökosysteme.

Ernährung

Im Wesentlichen körnerfressend, aber mit vielseitiger, opportunistischer Kost. Sie frisst Samen, Eicheln, Bucheckern, Nüsse und Haselnüsse (Grundlage, besonders im Herbst und Winter), Früchte, Beeren und Triebe sowie Insekten, Schnecken, Regenwürmer und andere kleine Wirbellose (vor allem im Frühjahr-Sommer). Strategien: das Horten (sie versteckt Samen und Eicheln in unterirdischen Lagern oder in der Streu); der „Transport" (sie trägt Samen vor dem Fressen in den Bau); und saisonaler Opportunismus (Samen im Winter, Insekten im Sommer). Indem sie einen Teil der gehorteten Eicheln und Samen versteckt und dann vergisst, wird die Waldmaus unbeabsichtigt zu einem wertvollen „Baumpflanzer": nicht wiedergefundene Samen können fern der Mutterpflanze keimen und tragen zur natürlichen Walderneuerung bei.

Körperliche Merkmale

Ein kleines Nagetier von hübschem, schlankem, „wachem" Aussehen. Braun-falbe, warme Oberseite; weißlich-graue, deutlich hellere Unterseite; oft ein kleiner gelblicher Brustfleck (kleiner als das volle Halsband der Gelbhalsmaus). Schlanker Körper mit großen schwarzen Augen und großen Ohren, an das Nachtleben angepasst; langer Schwanz, fast so lang wie der Körper, zum Balancieren; kräftige Hinterbeine für für die Größe bemerkenswerte Sprünge. Leistung: Wendigkeit und Schnelligkeit (springt, läuft, klettert); sehr feine Sinne (Nachtsicht, Gehör, Geruch, Tasthaare); „Reserve"-Schwanz (bei Ergreifen kann sich die Haut der Schwanzspitze ablösen, um zu fliehen).

Verhalten und Wissenswertes

Ein nachtaktives, scheues, sehr lebhaftes Tier. Tagsüber versteckt es sich im Bau oder in der Vegetation, nachts wird es sehr aktiv. Relativ gesellig, Männchen in der Paarungszeit territorial. Extrem häufig, aber selten gesehen. Wissenswertes: das häufigste Säugetier des Waldes (vielerorts das häufigste kleine Wildsäugetier; Basis vieler Räuber). „Nicht die Hausmaus" (ausgesprochenes Wildtier der Wälder und Felder, größere Augen und Ohren, ohne „Mäuse"-Geruch). Der Eichenpflanzer (versteckt und vergisst Eicheln, die fern der Mutterpflanze keimen). Der Schwanz, der „sich auszieht" (die Haut der Schwanzspitze löst sich zur Flucht ab, wächst aber nicht nach). Die „Wegzeichen-Steinchen" (sie soll kleine sichtbare Objekte als Orientierungsmarken verschieben, noch erforscht). Der Dreh- und Angelpunkt der Nahrungskette (Schlüsselbeute für Eulen, Füchse, Wiesel, Schlangen; echte „Schlüsselart").

Vorteile

  • Specie chiave degli ecosistemi: nutre gufi, volpi, donnole e moltissimi altri predatori
  • "Piantatore di alberi" naturale: disperde ghiande e semi favorendo i boschi
  • Comunissimo, adattabile e affascinante da osservare (occhioni, salti)
  • IUCN Least Concern: nessun rischio, anzi pilastro della biodiversità europea

Nachteile

  • NON è un animale da compagnia: è fauna selvatica autoctona
  • Spesso confuso e demonizzato come il topo domestico (con cui ha poco a che fare)
  • In inverno può entrare in case e capanni in cerca di riparo e cibo
  • Vita brevissima: forte mortalità per la pressione dei predatori

Häufige Fragen

Che differenza c'è tra il topo selvatico e il topo domestico?
Sono due animali diversi, anche se imparentati. Il Topo Selvatico (Apodemus sylvaticus) è una specie schiettamente selvatica, dei boschi, dei campi e dei giardini: ha colori caldi (dorso bruno-fulvo, ventre chiaro), occhi e orecchie grandi, una coda lunga quasi quanto il corpo e un aspetto 'grazioso'; non ha il tipico odore 'di topo' ed è legato all'ambiente naturale. Il Topo Comune o domestico (Mus musculus) è invece più grigiastro, ha occhi e orecchie più piccoli, una coda proporzionalmente più corta e il caratteristico odore muschiato; soprattutto, vive a stretto contatto con l'uomo, dentro case, magazzini e fienili. In sintesi: il topo selvatico è 'dei campi', il topo domestico è 'delle case'.
Il topo selvatico è dannoso o pericoloso per l'uomo?
In generale no, ed è bene non confonderlo né demonizzarlo come si tende a fare con il topo domestico. Il Topo Selvatico vive prevalentemente all'aperto, in boschi, siepi, campi e giardini, e ha un ruolo ecologico importantissimo. Solo in inverno, occasionalmente, può entrare in case, capanni o magazzini in cerca di riparo e di cibo, ma non è legato agli edifici come il topo domestico. Più che un 'nemico', è una componente naturale e preziosa dell'ambiente: contribuisce a disperdere i semi degli alberi e costituisce la base dell'alimentazione di moltissimi predatori utili, come i rapaci notturni.
Perché il topo selvatico è così importante per la natura?
Perché è una vera e propria 'specie chiave' degli ecosistemi terrestri europei. Da un lato, essendo abbondantissimo, è la preda fondamentale di un gran numero di predatori: gufi, civette, allocchi, volpi, donnole, faine, gatti selvatici e serpenti dipendono in larga misura da lui e dagli altri piccoli roditori. Le sue oscillazioni di popolazione, legate per esempio alle annate di abbondante produzione di ghiande, si ripercuotono su tutta questa fauna. Dall'altro lato, raccogliendo e nascondendo semi e ghiande che poi in parte dimentica, il topo selvatico contribuisce a 'piantare' alberi e a rinnovare i boschi, proprio come fanno gli scoiattoli e le ghiandaie. È quindi un piccolo ma essenziale ingranaggio della natura.
Come riconoscere un topo selvatico?
Il Topo Selvatico è un topolino dall'aspetto grazioso e inconfondibile, una volta che si sa cosa cercare. È piccolo (corpo di 8-10 cm) ma con una coda molto lunga, quasi pari alla lunghezza del corpo. Ha grandi occhi neri e grandi orecchie, che gli danno un'aria sveglia, e una pelliccia dai colori caldi: dorso bruno-fulvo e ventre nettamente più chiaro, biancastro, spesso con una piccola macchia giallastra sul petto. Si muove a scatti rapidi e con salti notevoli per la taglia. Va distinto dal quasi identico topo dal collo giallo (Apodemus flavicollis), che ha però una macchia gialla 'a collare' completa sul petto, e dal topo domestico, più grigio e dall'aspetto meno 'tenero'. Essendo notturno e schivo, però, lo si osserva di rado, nonostante sia comunissimo.

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