Wiedehopf
Vögel

Wiedehopf

Upupa epops

Der Wiedehopf (Upupa epops) ist einer der unverkennbarsten Vögel Europas, mit seiner fächerförmigen, schwarz gespitzten Federhaube, dem zimtfarbenen Körper und den schwarz-weiß gebänderten Flügeln. In Italien ist er ein häufiger Sommergast. Mit seinem langen, gebogenen Schnabel stochert er im Boden nach Larven und Insekten, hat einen „Schmetterlingsflug" und einen unverwechselbaren Ruf, „up-up-up". Berühmt ist auch sein übel riechendes Nest, eine Abwehr gegen Räuber. IUCN Nicht gefährdet.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameUpupa epops
Gewicht45-80 g
Lebensdauerpochi anni in natura (fino a ~10-11 documentati)
GrößeMedia-piccola (25-32 cm; apertura alare 44-48 cm)
Energie3/5
Trainierbarkeit1/5
Haarverlust1/5

Charakter

Tagaktiv, wenig gesellig und an offene Lebensräume gebunden. Sie läuft am Boden, stochert mit dem langen Schnabel im Boden und brütet in Höhlen. Im Frühjahr singen die Männchen, um Weibchen anzulocken; das Paar zieht die Jungen hingebungsvoll auf. Sie stellt die Fächerhaube auf bei Erregung oder Landung. Sie verteidigt das Nest mit einem übel riechenden Sekret. Ein Zugvogel: in Italien erwartete Sommerpräsenz. Kein Haustier: ein wilder, für die Landwirtschaft nützlicher Vogel.

Ernährung

Ein Insektenfresser, der vor allem am Boden jagt und mit dem langen gebogenen Schnabel im Boden stochert. Er frisst Insektenlarven (vor allem Käferengerlinge), aus ihren Gängen gezogene Maulwurfsgrillen, adulte Insekten, Spinnen, Würmer und kleine Wirbellose, gelegentlich kleine Reptilien und Samen. Er läuft über offenen Boden, stößt den Schnabel wiederholt in weiche Erde, um verborgene Beute zu erspüren, zieht sie heraus und „erweicht" sie durch Schlagen vor dem Verschlucken. Durch das Fressen schädlicher Larven ist er ein wertvoller Verbündeter der Landwirtschaft.

Der Wiedehopf (Upupa epops), englisch „hoopoe", ist einer der unverwechselbarsten und beliebtesten Vögel Europas, ein Sinnbild der mediterranen Kulturlandschaft. Berühmt für:

  • Seine fächerförmige Haube: eine Krone zimtfarbener, schwarz gespitzter Federn, aufgestellt und entfaltet bei Erregung oder beim Landen
  • Sein unverkennbares Federkleid: rosa-zimtfarbener Körper, schwarz-weiß gebänderte Flügel und Schwanz — im Flug einzigartig
  • Seinen langen, gebogenen Schnabel: dünn und abwärts gekrümmt, ideal zum Stochern im Boden
  • Den „up-up-up"-Ruf: ein sanfter, wiederholter Ruf, der ihm in vielen Sprachen den Namen gibt
  • Den „Schmetterlingsflug": wellenförmig und flatternd, mit breiten Flügelschlägen
  • Das „stinkende" Nest: eine der kuriosesten Abwehrweisen der Vogelwelt

IUCN-Status: Nicht gefährdet (LC), mit weiter Verbreitung in Europa, Asien und Afrika. In Italien ist er ein häufiger Sommergast: er kommt im Frühling zum Brüten und zieht im Herbst nach Afrika. Ein wertvoller Verbündeter von Landwirten und Gärtnern, da er schädliche, im Boden verborgene Insekten frisst.

Klassifikation und Kategorie

Der Wiedehopf gehört zur Familie Upupidae, deren bekannteste und weitestverbreitete Art er ist. Seine Stellung unter den Ordnungen war lange umstritten: traditionell zu den Coraciiformes (Eisvögel, Bienenfresser, Racken) gestellt, wird er heute oft zu den Bucerotiformes gerechnet, der Ordnung, die auch die Nashornvögel (die großen Vögel mit Schnabelhorn) umfasst. Seine nächsten Verwandten sind die afrikanischen Baumhopfe (Phoeniculidae) und die Nashornvögel (Bucerotidae). Etymologie: sowohl der wissenschaftliche Name „Upupa epops" als auch die Volksnamen (italienisch upupa, englisch hoopoe, arabisch hudhud) sind lautmalerisch und ahmen den dreisilbigen Ruf nach. Parameter: Länge 25-32 cm. Spannweite 44-48 cm. Gewicht 45-80 g. Lebensdauer meist wenige Jahre (dokumentiert bis ~10-11). Er brütet in Höhlen (Baumlöcher, Mauern, Nistkästen), legt 5-8 Eier, die das Weibchen bebrütet, während das Männchen Futter bringt.

Lebensraum und Verbreitung

Der Wiedehopf hat ein riesiges Areal in der Alten Welt: weite Teile Europas (auch Italien), Asiens und Afrikas. Die europäischen Populationen ziehen südlich der Sahara. Bevorzugte Lebensräume — offene und halboffene Gebiete mit zugänglichem Boden: Kulturland, Weiden, Wein- und Olivengärten (traditionelle Landschaften, reich an Bodeninsekten); Wiesen, Lichtungen und offene Flächen mit einzelnen Bäumen (Boden zur Nahrungssuche und Höhlen zum Brüten); und Waldränder, Obstgärten und Gärten. Der Wiedehopf braucht eine genaue Kombination: offenen, weichen Boden zum Stochern und Höhlen zum Brüten. Daher bevorzugt er traditionelle Agrarmosaike und leidet unter deren Verschlechterung (Pestizide, Verlust alter Bäume und Mauern). Vorwiegend tagaktiv und wenig gesellig. IUCN: Nicht gefährdet; verbreitet und anpassungsfähig, doch lokal in Teilen Europas rückläufig (intensive Landwirtschaft, Verlust von Brutplätzen); Nistkästen und der Erhalt traditioneller Landschaften helfen ihm.

Ernährung

Ein Insektenfresser, der vor allem am Boden jagt und den Boden mit seinem Sondierschnabel „liest": Insektenlarven (vor allem Käferengerlinge und andere Bodenlarven); Maulwurfsgrillen (eine Lieblingsbeute, aus unterirdischen Gängen geholt); adulte Insekten, Spinnen, Würmer und kleine Wirbellose; und gelegentlich kleine Reptilien oder Amphibien und einige Samen. Strategien: das Bodensondieren (er läuft über offenen Boden und stößt den langen Schnabel wiederholt in weiche Erde, Moos oder unter Laub); das Herausziehen (Larve oder Maulwurfsgrille wird herausgezogen und durch Schlagen von harten Teilen befreit); und die Schädlingskontrolle (durch das Fressen schädlicher Larven leistet er der Landwirtschaft einen wertvollen Dienst, daher „Freund des Bauern"). Der lange, dünne, gebogene Schnabel ist ein Präzisionswerkzeug, und die Schädelmuskulatur erlaubt es, ihn auch im Boden zu öffnen.

Körperliche Merkmale

Ein mittelgroßer Vogel von theatralischer Schönheit. Kopf, Hals und Brust warm rosa-zimtfarben; aufrichtbare Haube aus zimtfarbenen, schwarz gespitzten Federn, meist spitz angelegt, bei Erregung, Alarm oder Landung zu einer schwarz gepunkteten Krone entfaltet; breite, gerundete Flügel und Schwanz auffällig schwarz-weiß gebändert. Langer, dünner, abwärts gebogener Schnabel des bodenstochernden Insektenfressers; kurze Beine zum Laufen am Boden; bescheidene Größe, aber unverwechselbares Aussehen. Leistung: „Schmetterlingsflug" (wellenförmig und flatternd, mit auffälligen schwarz-weißen Flügeln); Laufen und Stochern am Boden; Haube als Signal; und sanfte, durchdringende Stimme (der berühmte „up-up-up"-Ruf).

Verhalten und Wissenswertes

Ein tagaktiver, wenig geselliger, an offene Lebensräume gebundener Vogel. Im Frühjahr singen die Männchen, um Weibchen anzulocken und ein Revier zu verteidigen; das Paar brütet in einer Höhle und zieht die Jungen hingebungsvoll auf. Wissenswertes: der namengebende Ruf (das sanfte „up-up-up", aus dem lautmalerisch upupa, hoopoe, hudhud entstehen). Die Kronen-Haube (zu einem schwarz gepunkteten Fächer entfaltet bei Erregung oder Landung). Das „stinkende" Nest (Weibchen und Küken erzeugen ein übel riechendes Sekret, Küken können Kot verspritzen: Abwehr gegen Räuber). Der Freund des Bauern (Kontrolle schädlicher Larven und Maulwurfsgrillen). Das Kultursymbol (Nationalvogel Israels; hudhud als Bote Salomons im Koran; „König der Vögel" bei Aristophanes und in der persischen Dichtung). Der unverwechselbare Flug (wie ein großer Schmetterling, von weitem erkennbar).

Vorteile

  • Uccello iconico e inconfondibile delle campagne mediterranee
  • IUCN Least Concern: ampia distribuzione in Europa, Asia e Africa
  • Utile all'agricoltura: controlla larve, grillotalpe e insetti dannosi
  • Ricco di valore culturale e simbolico in molte civiltà

Nachteile

  • Non è un animale da compagnia (uccello selvatico migratore)
  • Sensibile all'agricoltura intensiva e ai pesticidi (cali locali)
  • Dipende da terreni aperti morbidi e da cavità per nidificare
  • Il nido emette un odore sgradevole (difesa naturale)

Häufige Fragen

Perché l'upupa si chiama così?
Il nome 'upupa' è onomatopeico: imita il caratteristico canto dell'uccello, un dolce e ripetuto 'up-up-up' (o 'oop-oop-oop') che risuona nelle campagne in primavera. La stessa origine vale per il nome scientifico Upupa epops e per i nomi comuni in moltissime altre lingue, dall'inglese 'hoopoe' all'arabo 'hudhud'. È uno dei casi più chiari in cui il nome di un animale nasce direttamente dal suono che produce. Sentire il suo verso è spesso il modo più semplice per accorgersi che un'upupa è nei dintorni, anche quando l'uccello resta nascosto.
Perché il nido dell'upupa puzza?
È una difesa naturale tra le più curiose del mondo degli uccelli. Durante la nidificazione, la femmina e i pulcini producono dalla ghiandola dell'uropigio (la ghiandola che di norma serve a impermeabilizzare le penne) una secrezione dall'odore nauseabondo, simile a carne in decomposizione, che impregna il nido. A questo si aggiunge la capacità dei pulcini di proiettare le proprie feci verso un eventuale intruso. Questa combinazione di cattivo odore e 'spruzzi' rende il nido poco appetibile e respinge molti predatori e parassiti, aumentando le probabilità di sopravvivenza dei piccoli. Si pensa inoltre che la secrezione abbia proprietà antibatteriche utili nell'ambiente chiuso del nido.
L'upupa è presente in Italia?
Sì, ed è un uccello familiare nelle campagne italiane. L'Upupa è un migratore: arriva in Italia in primavera per nidificare e riparte in autunno per svernare a sud del Sahara, in Africa. La si incontra soprattutto in ambienti aperti e soleggiati come campagne, pascoli, vigneti, oliveti, frutteti e prati con alberi sparsi, dove trova terreno morbido in cui cercare cibo e cavità (in alberi vecchi, muri o cassette nido) in cui fare il nido. Il suo arrivo, annunciato dal canto e dal volo 'a farfalla' bianco e nero, è tradizionalmente uno dei segnali della bella stagione.
Che cosa mangia l'upupa ed è utile all'uomo?
L'Upupa è un insettivoro molto utile. Si nutre cacciando a terra: con il suo lungo becco sottile e ricurvo sonda il terreno morbido, il muschio e la lettiera, individuando ed estraendo soprattutto larve di insetti (come quelle dei coleotteri) e grillotalpe, oltre a insetti adulti, ragni e vermi. Molte di queste prede sono considerate dannose per orti, frutteti e colture, perché rovinano radici e piante. Cacciandole, l'Upupa svolge un naturale servizio di controllo dei parassiti, motivo per cui è da sempre considerata un'alleata di contadini e giardinieri. La sua presenza, inoltre, indica campagne ancora ricche di vita nel suolo e non eccessivamente trattate con pesticidi.

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