Wiedehopf
Upupa epops
Eigenschaften
Charakter
Tagaktiv, wenig gesellig und an offene Lebensräume gebunden. Sie läuft am Boden, stochert mit dem langen Schnabel im Boden und brütet in Höhlen. Im Frühjahr singen die Männchen, um Weibchen anzulocken; das Paar zieht die Jungen hingebungsvoll auf. Sie stellt die Fächerhaube auf bei Erregung oder Landung. Sie verteidigt das Nest mit einem übel riechenden Sekret. Ein Zugvogel: in Italien erwartete Sommerpräsenz. Kein Haustier: ein wilder, für die Landwirtschaft nützlicher Vogel.
Ernährung
Ein Insektenfresser, der vor allem am Boden jagt und mit dem langen gebogenen Schnabel im Boden stochert. Er frisst Insektenlarven (vor allem Käferengerlinge), aus ihren Gängen gezogene Maulwurfsgrillen, adulte Insekten, Spinnen, Würmer und kleine Wirbellose, gelegentlich kleine Reptilien und Samen. Er läuft über offenen Boden, stößt den Schnabel wiederholt in weiche Erde, um verborgene Beute zu erspüren, zieht sie heraus und „erweicht" sie durch Schlagen vor dem Verschlucken. Durch das Fressen schädlicher Larven ist er ein wertvoller Verbündeter der Landwirtschaft.
Der Wiedehopf (Upupa epops), englisch „hoopoe", ist einer der unverwechselbarsten und beliebtesten Vögel Europas, ein Sinnbild der mediterranen Kulturlandschaft. Berühmt für:
- Seine fächerförmige Haube: eine Krone zimtfarbener, schwarz gespitzter Federn, aufgestellt und entfaltet bei Erregung oder beim Landen
- Sein unverkennbares Federkleid: rosa-zimtfarbener Körper, schwarz-weiß gebänderte Flügel und Schwanz — im Flug einzigartig
- Seinen langen, gebogenen Schnabel: dünn und abwärts gekrümmt, ideal zum Stochern im Boden
- Den „up-up-up"-Ruf: ein sanfter, wiederholter Ruf, der ihm in vielen Sprachen den Namen gibt
- Den „Schmetterlingsflug": wellenförmig und flatternd, mit breiten Flügelschlägen
- Das „stinkende" Nest: eine der kuriosesten Abwehrweisen der Vogelwelt
IUCN-Status: Nicht gefährdet (LC), mit weiter Verbreitung in Europa, Asien und Afrika. In Italien ist er ein häufiger Sommergast: er kommt im Frühling zum Brüten und zieht im Herbst nach Afrika. Ein wertvoller Verbündeter von Landwirten und Gärtnern, da er schädliche, im Boden verborgene Insekten frisst.
Klassifikation und Kategorie
Der Wiedehopf gehört zur Familie Upupidae, deren bekannteste und weitestverbreitete Art er ist. Seine Stellung unter den Ordnungen war lange umstritten: traditionell zu den Coraciiformes (Eisvögel, Bienenfresser, Racken) gestellt, wird er heute oft zu den Bucerotiformes gerechnet, der Ordnung, die auch die Nashornvögel (die großen Vögel mit Schnabelhorn) umfasst. Seine nächsten Verwandten sind die afrikanischen Baumhopfe (Phoeniculidae) und die Nashornvögel (Bucerotidae). Etymologie: sowohl der wissenschaftliche Name „Upupa epops" als auch die Volksnamen (italienisch upupa, englisch hoopoe, arabisch hudhud) sind lautmalerisch und ahmen den dreisilbigen Ruf nach. Parameter: Länge 25-32 cm. Spannweite 44-48 cm. Gewicht 45-80 g. Lebensdauer meist wenige Jahre (dokumentiert bis ~10-11). Er brütet in Höhlen (Baumlöcher, Mauern, Nistkästen), legt 5-8 Eier, die das Weibchen bebrütet, während das Männchen Futter bringt.
Lebensraum und Verbreitung
Der Wiedehopf hat ein riesiges Areal in der Alten Welt: weite Teile Europas (auch Italien), Asiens und Afrikas. Die europäischen Populationen ziehen südlich der Sahara. Bevorzugte Lebensräume — offene und halboffene Gebiete mit zugänglichem Boden: Kulturland, Weiden, Wein- und Olivengärten (traditionelle Landschaften, reich an Bodeninsekten); Wiesen, Lichtungen und offene Flächen mit einzelnen Bäumen (Boden zur Nahrungssuche und Höhlen zum Brüten); und Waldränder, Obstgärten und Gärten. Der Wiedehopf braucht eine genaue Kombination: offenen, weichen Boden zum Stochern und Höhlen zum Brüten. Daher bevorzugt er traditionelle Agrarmosaike und leidet unter deren Verschlechterung (Pestizide, Verlust alter Bäume und Mauern). Vorwiegend tagaktiv und wenig gesellig. IUCN: Nicht gefährdet; verbreitet und anpassungsfähig, doch lokal in Teilen Europas rückläufig (intensive Landwirtschaft, Verlust von Brutplätzen); Nistkästen und der Erhalt traditioneller Landschaften helfen ihm.
Ernährung
Ein Insektenfresser, der vor allem am Boden jagt und den Boden mit seinem Sondierschnabel „liest": Insektenlarven (vor allem Käferengerlinge und andere Bodenlarven); Maulwurfsgrillen (eine Lieblingsbeute, aus unterirdischen Gängen geholt); adulte Insekten, Spinnen, Würmer und kleine Wirbellose; und gelegentlich kleine Reptilien oder Amphibien und einige Samen. Strategien: das Bodensondieren (er läuft über offenen Boden und stößt den langen Schnabel wiederholt in weiche Erde, Moos oder unter Laub); das Herausziehen (Larve oder Maulwurfsgrille wird herausgezogen und durch Schlagen von harten Teilen befreit); und die Schädlingskontrolle (durch das Fressen schädlicher Larven leistet er der Landwirtschaft einen wertvollen Dienst, daher „Freund des Bauern"). Der lange, dünne, gebogene Schnabel ist ein Präzisionswerkzeug, und die Schädelmuskulatur erlaubt es, ihn auch im Boden zu öffnen.
Körperliche Merkmale
Ein mittelgroßer Vogel von theatralischer Schönheit. Kopf, Hals und Brust warm rosa-zimtfarben; aufrichtbare Haube aus zimtfarbenen, schwarz gespitzten Federn, meist spitz angelegt, bei Erregung, Alarm oder Landung zu einer schwarz gepunkteten Krone entfaltet; breite, gerundete Flügel und Schwanz auffällig schwarz-weiß gebändert. Langer, dünner, abwärts gebogener Schnabel des bodenstochernden Insektenfressers; kurze Beine zum Laufen am Boden; bescheidene Größe, aber unverwechselbares Aussehen. Leistung: „Schmetterlingsflug" (wellenförmig und flatternd, mit auffälligen schwarz-weißen Flügeln); Laufen und Stochern am Boden; Haube als Signal; und sanfte, durchdringende Stimme (der berühmte „up-up-up"-Ruf).
Verhalten und Wissenswertes
Ein tagaktiver, wenig geselliger, an offene Lebensräume gebundener Vogel. Im Frühjahr singen die Männchen, um Weibchen anzulocken und ein Revier zu verteidigen; das Paar brütet in einer Höhle und zieht die Jungen hingebungsvoll auf. Wissenswertes: der namengebende Ruf (das sanfte „up-up-up", aus dem lautmalerisch upupa, hoopoe, hudhud entstehen). Die Kronen-Haube (zu einem schwarz gepunkteten Fächer entfaltet bei Erregung oder Landung). Das „stinkende" Nest (Weibchen und Küken erzeugen ein übel riechendes Sekret, Küken können Kot verspritzen: Abwehr gegen Räuber). Der Freund des Bauern (Kontrolle schädlicher Larven und Maulwurfsgrillen). Das Kultursymbol (Nationalvogel Israels; hudhud als Bote Salomons im Koran; „König der Vögel" bei Aristophanes und in der persischen Dichtung). Der unverwechselbare Flug (wie ein großer Schmetterling, von weitem erkennbar).
Vorteile
- Uccello iconico e inconfondibile delle campagne mediterranee
- IUCN Least Concern: ampia distribuzione in Europa, Asia e Africa
- Utile all'agricoltura: controlla larve, grillotalpe e insetti dannosi
- Ricco di valore culturale e simbolico in molte civiltà
Nachteile
- Non è un animale da compagnia (uccello selvatico migratore)
- Sensibile all'agricoltura intensiva e ai pesticidi (cali locali)
- Dipende da terreni aperti morbidi e da cavità per nidificare
- Il nido emette un odore sgradevole (difesa naturale)



