Bäume

Persischer Eisenholzbaum

Parrotia persica

Der Persische Eisenholzbaum ist ein eleganter Baum mit extrem hartem Holz, berühmt für seine spektakuläre Herbstfärbung und die fleckig abblätternde Rinde.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameParrotia persica
Höhe6–12 m, bis 15 m
SonneVolle Sonne oder Halbschatten
WasserMäßig, mag kühle Böden
BodenFruchtbar, durchlässig, sauer oder neutral
ToxizitätUngiftig
WachstumLangsam
TemperaturSehr winterhart, frostfest
BlütezeitSpätwinter (Blüten mit roten Staubblättern)
BewässerungJung regelmäßig, dann gelegentlich

Eisenholz und Herbstfeuer

Der Persische Eisenholzbaum, auch Parrotie, ist ein mittelgroßer laubwerfender Baum aus der Familie der Zaubernussgewächse (Hamamelidaceae), derselben wie die Zaubernuss. Sein Name kommt von der außergewöhnlichen Härte und Schwere seines Holzes. Er hat einen breiten, oft mehrstämmigen Wuchs und ovale Blätter, die denen der Buche ähneln. Sein berühmtestes Merkmal ist die Herbstfärbung: Die Blätter verwandeln sich in ein Feuer aus Gelb, Orange, Rot und Purpur. Auch die Rinde ist zierend, blättert fleckig ab und zeigt graue, grüne und rosafarbene Töne wie die der Platane.

Herkunft und Lebensraum

Er ist im Elburs-Gebirge endemisch, zwischen dem Norden Irans und dem Südosten Aserbaidschans, in der Kaspischen Region, wo er in feuchten Wäldern wächst, besonders im Golestan-Nationalpark.

Kultur

Er ist ein robuster, langlebiger Baum, in Gärten wegen seines Zierwerts in jeder Jahreszeit geschätzt. Er will volle Sonne oder Halbschatten und einen fruchtbaren, gut durchlässigen Boden, vorzugsweise sauer oder neutral, kühl, aber nicht durchnässt. Er übersteht harte Winter gut. Sein Wuchs ist langsam, was ihn auch für kleinere Gärten geeignet macht.

Wissenswertes und Blüte

Im Spätwinter, vor dem Laub, bringt er kleine blütenblattlose Blüten mit auffälligen Büscheln roter Staubblätter hervor, wie die seiner Verwandten, der Zaubernuss. Das Holz, so hart, dass es den Namen Eisenholz verdient, ist schwer genug, um im Wasser zu versinken.

Pflege

Er braucht wenig Schnitt. Jung sollte er regelmäßig gegossen werden; einmal eingewachsen, ist er widerstandsfähig. Er wird oft als Einzelbaum kultiviert, um seine Form und Herbstfarben zur Geltung zu bringen.

Blütezeit

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Praktische Tipps

Bewässerung

Wasserbedarf: Mäßig, mag kühle Böden — prüfe vor dem Gießen immer die Substratfeuchte.

Standort

Bevorzugt Volle Sonne oder Halbschatten: sorge für das richtige Licht und drehe die Pflanze für gleichmäßiges Wachstum.

Substrat

Empfohlener Boden: Fruchtbar, durchlässig, sauer oder neutral. Erneuere das Substrat alle 1-2 Jahre.

Blätter

Wische die Blätter mit einem feuchten Tuch ab, um die Photosynthese zu fördern.

Düngung

Dünge während der Wachstumszeit (Frühling-Sommer) und pausiere im Winter.

Vorteile

  • Spektakuläre, vielfarbige Herbstfärbung
  • Dekorative, fleckig abblätternde Rinde
  • Robust, langlebig und für kleine Gärten geeignet

Nachteile

  • Langsames Wachstum
  • Bevorzugt kühle, saure bis neutrale Böden

Häufige Fragen

Warum heißt er 'Eisenholzbaum'?
Wegen der außergewöhnlichen Härte und Schwere seines Holzes, das so dicht ist, dass es im Wasser versinkt. Der Name verweist genau auf diese außergewöhnliche Zähigkeit.
Welche Farben nimmt er im Herbst an?
Das Laub verwandelt sich in ein Feuer aus Gelb, Orange, Rot und Purpur, oft mit mehreren Farben zugleich an derselben Pflanze. Er ist einer der spektakulärsten Bäume des Herbstgartens.
Ist er mit der Zaubernuss verwandt?
Ja. Er gehört zur selben Familie (Hamamelidaceae) und ist eng mit der Zaubernuss verwandt, mit der er die blütenblattlosen Winterblüten mit auffälligen Staubblattbüscheln teilt.
Ist er leicht zu kultivieren?
Ja, er ist robust und langlebig. Er will volle Sonne oder Halbschatten und einen kühlen, fruchtbaren, gut durchlässigen Boden, vorzugsweise sauer oder neutral. Er wächst langsam und braucht wenig Pflege.

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