Amsel
Turdus merula
Eigenschaften
Charakter
Ein tagaktiver, territorialer Wildvogel, scheu, aber sehr anpassungsfähig und zutraulich, einer der vertrautesten in Gärten, Parks und Städten. Sie frisst vor allem am Boden, hüpfend und im Laub stochernd, und ist für ihren flötenden, melodiösen Gesang berühmt, eine der Symbolstimmen des europäischen Frühlings. Sie ist KEIN Käfigvogel: geschützte wilde Vogelwelt, in Freiheit zu beobachten und zu schützen; man hilft ihr durch Erhalt von Rasen, Hecken, Bäumen und Beerenpflanzen und durch Verzicht auf übermäßigen Pestizideinsatz, der ihre Beute (Regenwürmer und Insekten) mindert.
Ernährung
Ein Allesfresser mit stark jahreszeitlicher Kost: im Frühling-Sommer vor allem Regenwürmer und Bodenwirbellose (Würmer, Larven, Insekten, Spinnen, Schnecken), auch wichtig für die Jungen; in Herbst-Winter überwiegend Beeren und Früchte (Brombeeren, Holunder, Zierfrüchte). Sie frisst vor allem am Boden: sie hüpft über Rasen und stochert lautstark mit dem Schnabel im Laub und ist berühmt dafür, Regenwürmer aufzuspüren und aus dem Boden zu ziehen. Die flexible Kost und die Nutzung von Rasen, Hecken und Fruchtpflanzen der Gärten gehören zu den Schlüsseln ihres Erfolgs, auch in Städten.
Die Amsel (Turdus merula), englisch „common blackbird", ist einer der vertrautesten und beliebtesten Singvögel des Kontinents: eine Drossel mit tiefschwarzem Männchen und wunderbarem Gesang, feste Größe in Gärten, Parks und Städten. Berühmt für:
- Das schwarze Männchen mit orangem Schnabel: glänzend schwarzes Gefieder, gelb-oranger Schnabel und Augenring
- Das braune Weibchen: dunkelbraun, mit hellerer, gefleckter Kehle
- Den melodiösen Gesang: einer der reichsten und schönsten unter den europäischen Vögeln, eine Frühlingsstimme
- Das Gartenleben: zutraulich und sehr verbreitet in Parks, Gärten und Stadtzentren
- Die Regenwurmjagd: sie sucht auf Rasenflächen und „zieht" Würmer aus dem Boden
- Die Bindung an den Menschen: einer der vertrautesten Wildvögel überhaupt
IUCN-Status: Nicht gefährdet (LC). Sie tritt ins Portal unter den Sperlingsvögeln, neben Rotkehlchen und Stieglitz: zusammen bilden sie ein kleines Trio klassischer Gartenvögel, je aus einer anderen Singvogelfamilie.
Klassifikation und Kategorie
Ordnung Passeriformes (Sperlingsvögel, Singvögel), Familie Turdidae (Drosseln). Die Art ist Turdus merula. Im Portal steht sie bei den Sperlingsvögeln. Zur Unterscheidung: andere europäische Drosseln (Singdrossel, Misteldrossel, Wacholderdrossel) — helle, gefleckte Brust, ganz anders als das einheitliche Schwarz des Männchens; der Star (Sturnus vulgaris) — auch dunkel, aber metallisch glänzend und hell gepunktet, mit anderem Schnabel; Krähen und Raben (Rabenvögel) — schwarz, aber viel größer, mit kräftigem Schnabel; der amerikanische „blackbird" (z. B. Agelaius) — trotz des gleichen englischen Namens KEINE Drossel, sondern ein Stärling. Die Kombination glänzend schwarzes Männchen + gelb-oranger Schnabel und Augenring + flötender Gesang macht die Amsel unverwechselbar. Etymologie: „Turdus" ist das lateinische Wort für „Drossel"; „merula" heißt „Amsel". Parameter: Länge etwa 24-25 cm. Gewicht etwa 80-125 g. Dimorphismus deutlich (schwarzes Männchen, braunes Weibchen). Lebensdauer: in der Natur im Schnitt einige Jahre. Fortpflanzung: Napfnest in Hecken und Büschen, mehrere Bruten pro Saison.
Lebensraum und Verbreitung
Ein in der westlichen Paläarktis und darüber hinaus weit verbreiteter Vogel: Areal über weite Teile Europas, Nordafrikas und Westasiens; auch in Australien und Neuseeland eingeführt. Nördliche Populationen teils Zugvögel, gemäßigte (auch Italien) weitgehend Standvögel. Bevorzugte Lebensräume — Orte mit Bäumen, Büschen und Boden zur Nahrungssuche: Wälder, Waldränder und Hecken; Gärten, Parks und städtisches Grün, wo sie besonders häufig und zutraulich ist; Kulturland und halboffene Flächen. Eine der am besten an das Leben beim Menschen angepassten Wildarten: der Garten mit Rasen, Hecken und Beerenpflanzen ist ein idealer Lebensraum. Ein territorialer Vogel (besonders in der Brutzeit), tagaktiv von der Dämmerung bis zum Abend, mit dem intensivsten Gesang früh morgens und abends. Oft hüpft sie über Rasenflächen oder stochert mit dem Schnabel im Laub. IUCN: Nicht gefährdet. Ein häufiger, zahlreicher, gesunder Vogel und eine der vertrautesten Erscheinungen in Parks und Gärten.
Ernährung
Allesfresser mit stark jahreszeitlicher Kost. Sie frisst: Regenwürmer und Bodenwirbellose (Würmer, Larven, Insekten, Spinnen, Schnecken); Beeren und Früchte (sehr wichtig in Herbst und Winter); Samen und anderes Pflanzenmaterial. Gewohnheiten: das Bodenfressen (sie hüpft über Rasen und stochert lautstark im Laub, „wendet" Blätter); das Herausziehen der Regenwürmer (die Szene der Amsel, die einen Wurm aus dem Rasen zieht, ist berühmt); die saisonale Kost (Insekten und Würmer vor allem im Frühling-Sommer, auch für die Jungen, Beeren und Früchte in Herbst-Winter). Die flexible Kost und die Nutzung von Rasen, Hecken und Fruchtpflanzen der Gärten erklären zum Teil ihren großen Erfolg im Stadtraum.
Körperliche Merkmale
Eine mittelgroße Drossel mit deutlichem Geschlechtsdimorphismus. Das Männchen — das bekannteste Gesicht: ganz schwarzes, glänzendes Gefieder; leuchtend gelb-oranger Schnabel; gut sichtbarer gelber Augenring. Das Weibchen und die Jungen: dunkelbraunes Weibchen, mit hellerer Kehle und leicht gefleckter Brust, dunklerem Schnabel; braune Jungvögel, dicht rötlich gefleckt. Allgemeine Merkmale: schlanker Körper mit ziemlich langem Schwanz, nach der Landung oft gehoben; Drosselbeine und -schnabel; direkter Flug und typisches Hüpfen am Boden.
Gesang, Wissenswertes und Verhalten
Ein tagaktiver, territorialer Vogel mit außergewöhnlichem Gesang. Obwohl sehr häufig und vertraut, ist es gerade ihre Stimme, die sie besonders macht: wenige europäische Arten singen so reich und melodiös. Wissenswertes: die große Sängerin (flötendes, reiches, abwechslungsreiches, nie schrilles Trillern, oft von einer auffälligen Warte, vor allem früh morgens und in der Dämmerung; inspirierte u. a. „Blackbird" der Beatles). Das „maskierte" Männchen (Kontrast von tiefem Schwarz und leuchtendem Gelb-Orange von Schnabel und Augenring; ein leuchtenderer Schnabel ist oft ein Gesundheitszeichen). Der Regenwurmjäger (nach wenigen Schritten und einer „lauschenden" Pause zieht sie einen Wurm aus dem Boden; sehr feines Sehen und Hören). Die „Tage der Amsel" (in Italien gelten die letzten Januartage als die kältesten; eine Legende erzählt, eine einst weiße Amsel habe sich in einem Kamin vor der Kälte geschützt und sei rußschwarz herausgekommen). Die Stadt-Eroberin (ursprünglich Waldvogel, hat sie sehr erfolgreich Gärten und Parks besiedelt; in Städten singt sie mitunter nachts, vom Kunstlicht „getäuscht"). Die Mehrfachbruten (mehrere Bruten pro Saison, gut versteckte Napfnester in Hecken und Büschen).
Vorteile
- Uccello bellissimo e familiare, dal canto tra i più melodiosi d'Europa
- Facilissimo da osservare: comune e confidente in giardini, parchi e città
- Utile in giardino: si nutre di lombrichi, insetti e altri invertebrati
- IUCN Least Concern: comune, abbondante e molto adattabile
Nachteile
- NON è un uccello da gabbia: è avifauna selvatica protetta
- Risente dell'uso eccessivo di pesticidi (che riducono lombrichi e insetti)
- In città il rumore e l'illuminazione artificiale possono alterarne canto e ritmi
- Può beccare frutti e bacche in orti e frutteti, talvolta in conflitto con l'uomo



