Säugetiere

Baummarder

Martes martes

Wendig und schlank, ist der Baummarder ein baumbewohnender Jäger mit glänzendem Fell, fähig, Eichhörnchen von Ast zu Ast springend zu verfolgen.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameMartes martes
Gewicht1-2 kg
Lebensdauer8-10 anni
GrößeKlein
Energie4/5

Charakter

Einzelgängerisch, territorial und scheu, in der Dämmerung und nachts aktiv. Wendig und neugierig, meidet er den Menschen und gestörte Lebensräume und bevorzugt wilde Wälder.

Ernährung

Opportunistischer Räuber: kleine Säugetiere, Vögel, Eier und Insekten, je nach Jahreszeit ergänzt durch Früchte und Beeren.

Ein Marder der Bäume

Der Baummarder ist ein schlanker Marder mit langem, geschmeidigem Körper und buschigem Schwanz, den er elegant zwischen den Ästen trägt. Das Fell ist braun und glänzend, mit einem charakteristischen gelben oder cremefarbenen Fleck an Brust und Kehle, von unregelmäßigem Umriss, der ihn vom ähnlichen Steinmarder unterscheidet. Seine Beine sind kräftig und mit halb einziehbaren Krallen versehen, echten Haken, die ihn mit außerordentlicher Leichtigkeit klettern lassen.

Die Schnauze ist spitz, die Augen groß und die Ohren rund und hell gesäumt, was ihm einen lebhaften, aufmerksamen Ausdruck verleiht.

Wo er lebt

Der Baummarder ist an den Wald gebunden, besonders an reife Nadel- und Laubwälder, reich an großen Bäumen und Höhlungen. Anders als der Steinmarder, der bereitwillig Gebäude und Siedlungen aufsucht, bevorzugt der Baummarder wilde, wenig gestörte Lebensräume, wo er in hohlen Stämmen und alten Nestern von Greifvögeln oder Eichhörnchen Unterschlupf findet.

Ein Jäger zwischen den Ästen

Der Baummarder ist ein wendiger, opportunistischer Räuber. Er jagt vor allem kleine Säugetiere wie Wühlmäuse und Eichhörnchen, doch seine Nahrung umfasst auch Vögel, Eier, Insekten und, je nach Jahreszeit, einen erheblichen Anteil an Früchten und Beeren. Sein Klettergeschick ist legendär: Er kann ein Eichhörnchen von Baum zu Baum springend verfolgen, was nur wenigen anderen Räubern gelingt.

Verhalten

Einzelgängerisch und territorial, ist der Baummarder vor allem in der Dämmerung und nachts aktiv. Er markiert sein Revier mit Duftsekreten und verständigt sich mit Artgenossen über den Geruch. Er ist ein scheues, schwer zu beobachtendes Tier, was seinen Ruf als unfassbares Waldgeschöpf genährt hat.

Schutz

Der Baummarder ist als nicht gefährdet eingestuft, doch seine Anwesenheit ist eng an die Gesundheit der Wälder gebunden: Waldzerschneidung und der Verlust großer hohler Bäume verringern seinen Lebensraum. In vielen Regionen bleibt er ein seltenes Tier, ein Anzeiger gut erhaltener Waldlebensräume.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Baummarder und Steinmarder?
Es sind zwei ähnliche, aber verschiedene Marder. Der Baummarder hat einen gelben oder cremefarbenen Kehlfleck mit unregelmäßigem Umriss und lebt im Wald; der Steinmarder hat einen weißen, oft zweigeteilten Fleck und sucht bereitwillig Gebäude und Siedlungen auf.
Was frisst der Baummarder?
Er ist ein opportunistischer Räuber: Er jagt kleine Säugetiere wie Wühlmäuse und Eichhörnchen, Vögel und Insekten, frisst aber in der warmen Jahreszeit auch viele Früchte und Beeren. Seine Nahrung schwankt stark nach Jahreszeit.
Kann der Baummarder klettern?
Ja, und das ist eine seiner bemerkenswertesten Fähigkeiten. Dank halb einziehbarer Krallen und eines geschmeidigen Körpers bewegt er sich flink zwischen den Ästen und kann sogar ein Eichhörnchen von Baum zu Baum springend verfolgen.
Ist es leicht, einen Baummarder zu sehen?
Nein, er ist ein scheues, einzelgängerisches und meist nachtaktives Tier, an wenig gestörte Wälder gebunden. Selbst wo er vorkommt, wird er selten gesichtet, was seinen Ruf als unfassbares Geschöpf nährt.

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