Vögel

Königs-Paradiesvogel

Cicinnurus regius

Der kleinste der Paradiesvögel: Der Königs-Paradiesvogel trägt ein karmesinrotes Gefieder und zwei lange Schwanzdrähte, die in smaragdgrünen Scheiben enden.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameCicinnurus regius
Gewicht≈ 50 g
GrößeSehr klein, etwa 15 cm ohne die Schwanzdrähte
Energie4/5

Charakter

Aktiv, baumbewohnend, mit akrobatischer Balz

Ernährung

Frucht- und Insektenfresser: Früchte und Gliederfüßer

Ein Juwel des Waldes

Der Königs-Paradiesvogel gilt als der kleinste der Paradiesvögel, mit einem kaum fünfzehn Zentimeter langen Körper und einem Gewicht von etwa 50 Gramm.

(Hinweis: Der von Wikidata angegebene Massewert von 53,1 kg ist für einen Vogel dieser Größe offensichtlich falsch; das tatsächliche Gewicht beträgt nur etwa fünfzig Gramm.)

Das Männchen ist auf Rücken und Kopf leuchtend karmesinrot, mit weißem Bauch und auffälligen smaragdgrünen Federbüscheln an den Brustseiten. Aus dem Schwanz ragen zwei sehr lange nackte Drähte, die sich an den Enden zu zwei Scheiben von leuchtendem Metallgrün einrollen. Das Weibchen ist weit schlichter, bräunlich und unauffällig.

Lebensraum und Verbreitung

Er lebt in den Tieflandwäldern Neuguineas und einiger benachbarter Inseln. Er hält sich in den mittleren und unteren Schichten der Vegetation auf, wo er sich gewandt durch die Zweige bewegt und nach Nahrung sucht.

Verhalten und Balz

Er ernährt sich vor allem von Früchten und Gliederfüßern. Das Männchen führt eine außergewöhnliche Balz auf: Es plustert die Brustfedern zu zwei smaragdgrünen Fächern, lässt die Schwanzscheiben wie Pendel schwingen und zeigt sich sogar kopfüber, an einem Zweig hängend, während es mit den Flügeln vibriert. Jedes Männchen verteidigt seine eigene Bühne im Geäst, um Weibchen anzulocken.

Wissenswertes

Die grünen Scheiben an den Enden der Schwanzdrähte sind in Wirklichkeit auf sich selbst eingerollte Federn, die das Licht metallisch aufblitzen lassen. Paradiesvögel faszinierten europäische Entdecker über Jahrhunderte; sie erhielten Bälge ohne Beine und glaubten, diese Vögel setzten sich nie auf den Boden.

Schutz

Die IUCN führt die Art als nicht gefährdet: Sie hat ein sehr großes Verbreitungsgebiet und als stabil geltende Bestände. Der Lebensraumverlust bleibt jedoch eine mögliche langfristige Bedrohung.

Vorteile

  • Der kleinste und einer der buntesten Paradiesvögel
  • Spektakuläre Balz, sogar kopfüber ausgeführt
  • Großes Verbreitungsgebiet und stabile Bestände

Nachteile

  • Kein Haustier: spezielle Bedürfnisse eines Wildtiers
  • Auf die Tieflandwälder Neuguineas angewiesen
  • In dichter Vegetation schwer zu beobachten

Häufige Fragen

Ist er wirklich der kleinste Paradiesvogel?
Ja. Mit etwa 15 cm Länge und rund fünfzig Gramm Gewicht gilt er als kleinstes Mitglied der Familie der Paradiesvögel.
Was sind die grünen Scheiben am Schwanz?
Es sind die Enden zweier sehr langer nackter Schwanzfedern, spiralig eingerollt, die das Licht in intensivem Metallgrün spiegeln. Das Männchen schwingt sie bei der Balz.
Wie umwirbt er das Weibchen?
Er plustert die smaragdgrünen Federfächer an der Brust, lässt die Schwanzscheiben schwingen und zeigt sich sogar kopfüber an einem Zweig hängend, während er mit den Flügeln vibriert.
Ist er eine bedrohte Art?
Nein, die IUCN stuft ihn dank seines großen Verbreitungsgebiets als nicht gefährdet ein. Die Entwaldung bleibt jedoch eine mögliche Bedrohung.

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